Werbung

Uff, bald ist es geschafft. Seit mein Sohn sich vor meinem Chef verplapperte und ihm meine Schwangerschaft in der 5. Woche verriet, ist die Zeit super schnell vergangen. Noch immer bin ich der Meinung: ich bin nicht bereit. Ich brauche definitiv noch Zeit um mich auf unser drittes Kind vorzubereiten. Ich muss zur Ruhe kommen.

Beim zweiten Kind war ich vorbereitet

Vielleicht liegt es am wuseligen Alltag mit zwei Kindern oder daran, dass ich trotz Mutterschutz nahezu ganztägig an meinem Blog und Pinterest arbeite. Ich möchte meinen Blog nicht im Stich lassen und viele Beiträge und Gastbeiträge vorbereiten. Zusätzlich stehen trotz der nahenden Geburt noch Rezensionen für Bücher an sowie Kooperationen und tolle Produkte, die ich vorstellen möchte. Ich setze mich selbst unter Druck und muss einen Gang zurückschalten. Und dann wartet auch noch der Garten, den ich nebenbei von Unkraut befreien will.

Auch das Drumherum ist sehr einnehmend. Mein Mann arbeitet nun zusätzlich oft abends, geht zum Sport und erledigt alle Botengänge und Einkäufe. Ich übernehme die Betreuung des großen Sohnes, mein Mann holt meist den kleinen ab. Abends geht es dann weiter mit der Planung für Blogbeiträge in meinem Bullet Journal, manchmal übe ich auch Lettering oder schaue Netflix zusammen mit meinem Mann. Das wird immer seltener, da die Arbeit und Kinderbetreuung ihren Tribut fordert: absolute Müdigkeit. Dann heißt es: mit Kindle ins Bett und regelmäßig auch mit Kind ins Bett. Sohn 2.0 schläft schlecht und spät ein.

Zusätzlich kommen Fragen auf wie: Was essen wir am Wochenende? Wie können wir noch ein wenig Freizeit ohne Kinder einplanen? Wollen wir nochmal einen Kurzurlaub mit unseren Söhnen machen? Welches Familienauto mit drei Isofix-Anschlüssen ist das richtige für uns? Soll es ein 7-Sitzer sein und kaufen wir das günstigste Modell oder einen viel teureren Gebrauchten einer anderen Marke, der ein paar mehr Funktionen hat? Darüber reden wir zwischen dem Fertigmachen der Kinder und dem Schlafengehen.

10. Monat der Schwangerschaft: Endspurt!

10. Monat der Schwangerschaft: Endspurt!

Zeit für die Schwangerschaft fehlt

Dieser Gedanke hat sich durch die gesamte Schwangerschaft mit meinem Baby-Mädchen gezogen. Ich vergesse manchmal sogar, dass ich schwanger bin. Daher nutze ich die wertvolle Zeit mit meinen Söhnen und bereite sie mit Büchern und Gesprächen auf die Geburt vor. Immerhin geht es mir bis auf das olle Sodbrennen noch immer gut. Mein Schwangerschaftsbauch ist vergleichsweise klein, obwohl ich mich wie ein Wal fühle.

Werbung

  • Gewicht: 73 kg
  • Bauchumfang: 106,5 cm

Ich muss mir Zeit nehmen. Weniger bloggen, weniger befürchten, dass die ganze Zeit weg ist, wenn unser Mädchen auf der Welt ist. Natürlich wird es einen deutlichen Umschwung geben und meine großzügige Freizeit flöten gehen, doch sicher kann ich noch ein wenig am Ball bleiben. Das sollte mein Mantra sein.

Mich selbst auf die Geburt vorbereiten

Da habe ich mich so sehr darauf versteift, dass die Kinder begreifen, dass sie bald eine Schwester bekommen und dass sie während der Geburt betreut sind, dass ich glatt vergaß, an mich zu denken. Ich muss bereit sein und hoffe, dass ich mich in den nächsten Wochen darauf fokussieren kann. Weniger bloggen, mehr seichte Sachen lesen. Vielleicht auch nochmal den wundervollen Film Babys (Amazon-Werbelink) schauen? Oder gar Geburtsvideos auf YouTube? Da kann ich immer so schön mitleiden. Call the Midwife auf Netflix mag ich auch sehr. Ruhige Dinge tun, bei denen ich abschalten kann. Vielleicht könnte ich auch endlich mit den Fotoalben aus 2015 und 2016 weiter machen? Und vor allem: die Pläne und Todos reduzieren um nicht auch offline dem Stress ausgesetzt zu sein. Das wird mir schwerfallen.

Mein Baby im Bauch

Große Unterschiede zum 9. Monat kann ich nicht feststellen. Der Bauch wächst zwar langsam, doch die Tritte unserem Mädchens sind nicht viel anders geworden. Da kein Ultraschall mehr gemacht wird, weiß ich auch nicht, wie groß und schwer sie ist. Ich vermute, dass auch sie ein zartes Leichtgewicht von unter 3 kg wird.

Die Übungswehen werden regelmäßiger. Sie sind weiterhin schmerzlos, kommen jedoch abends über mehrere Stunden alle 5 min. Dabei wird der Bauch hart und es ist ein komisches Gefühl, als ob der Bauch stramm gezogen wird. Morgen ist der nächste Arzttermin, an dem allerdings nur ein CTG geschrieben und untersucht wird. Ich schätze, wir werden unser Mädchen in zwei bis drei Wochen in den Armen halten. Uiuiui. <3