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Wegen unseres Umzugs wechselten wir auch den Kinderarzt, da ich gerne fußläufig beim Arzt sein möchte, wenn meine Kinder krank sind. Das erste Mal sollte Sohn 2.0 den neuen Arzt zur U7 – Kindertüv sehen. Ob das gut gehen wird? Wurde es.

Kind top in Form: sprachlich und motorisch

Der Kinderarzt hat in der Gegend einen sehr guten Ruf und wurde uns empfohlen. Kein Wunder, da wir erst so spät einen Termin bekamen. Im Laufe des Tages wurden wir zudem gebeten, erst später zu kommen. Gegen 17.45 Uhr waren wir schließlich im Behandlungszimmer. Kleinkindeltern wissen, was das bedeuten kann: Müdigkeit, Hunger & Jammern. Aber wir hatten Brezeln dabei. Und das Behandlungszimmer ist wie ein Abenteuerspielplatz aufgebaut: die Untersuchungsliege ist ein Schiff mit Lenkrad! Zusammen mit den Brezeln half dem Sohn dies über die neue Situation hinweg.

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U7 – Untersuchung von Sohn 2.0 beim Kinderarzt

Zuerst sprach er sehr kindgerecht mit Sohn 2.0 und erklärte uns zeitgleich, dass er damit eine Bindung mit ihm aufbauen möchte, der er ihn noch nicht kennt. Er stellte viele Fragen:

  • Isst er gut?
  • Wie klettert er?
  • Ist er dabei vorsichtig?
  • Wie ist sein Wortschatz?
  • Wie ist sein Sozialverhalten?
  • Geht er zur Kita?
  • Kann er sich dort gut verabschieden? (Bindungsverhalten)

Sprachschatz zur U7

Eins vorweg: alles ist ok: selbst wenn der Sohn nur sehr wenige Worte sprechen würde, würde man das höchstens beobachten und keinen Panikknopf drücken. Erstaunlicherweise kann er die meisten Worte auf der Liste sprechen, die wir vom Kinderarzt bekamen. Es geht dabei um Worte, die er selbst mehrmals gesprochen hat, nicht um jene, die er lediglich nachplappert. Auch Wortverbindungen kann er mit 25 Monaten schon. Es fand in den letzten Monaten wirklich eine total Sprachexplosion statt. Und langsam verstehen sogar Außenstehende seine Worte.

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Das spricht der Zweijährige pünktlich zur U7.

Feinmotorik-Übungen

Der Kinderarzt brachte einen Motorikwürfel mit verschiedenförmigen Ausstanzungen: Viereck, Kreis, Dreieck. Dort hinein sollte der Sohn die passenden Bausteine stecken. Nachdem der Kinderarzt einen Meter zurückwich, klappte das auch super. Feinmotorisch ist er super, motorisch ok, insgesamt sehr gut entwickelt. Das hat Spaß gemacht: ohne Bocken!

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Bei den schlanken Eltern mache ich mir auch wegen des Gewichts keine Gedanken.

Er ist 87 cm groß und wiegt 11,8 kg.

Meine Bedenken und Fragen

Mein große Sohn hatte kurz vor seinem dritten Geburtstag eine Paukenröhrchen-Operation. Gleichzeitig wurden seine Mandeln verkleinert. Er hatte häufig mit Mittelohrentzündungen zu tun und hörte schwer, obwohl er schon im zweiten Lebensjahr mit dem Sprechen anfing – im Gegensatz zu Sohn 2.0, der erst mit 22 Monaten richtig startete. Der Kinderarzt sagte, einen Hörtest könnte er nicht machen, jedoch könnte ich das. Ich solle darauf achten, ob Sohn 2.0 sich nach dem Tatütata umdreht, wenn vor der Tür eins zu hören ist. Das tut er! Auch hatte er bisher vielleicht nur einmal mit Ohrenschmerzen zu tun. Vielleicht geht diese Bürde an ihm vorbei. Bleiben nur noch Brille, Rücken, schiefe Zähne und wer weiß was noch alles… Es ist ja ganz niedlich, dass Kinder wie die Eltern aussehen, nur müssen sie auch die Gebrechen übernehmen?

Dazu hat der kleine Sohn einen Bauchnabel, der ab und zu mal ploppt. Das kenne ich von uns gar nicht. Laut Arzt könnte das ein leichter Nabelbruch sein, den wir einfach beobachten. Lustiges kleines Ding.

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