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Die Zahlen lassen mich erkennen, was ich längst geahnt hab: euch interessieren die monatlichen Suchanfragen eher weniger. Seit zwei Wochen plante ich einen neuen Beitrag für die März-Suchanfragen zu schreiben, doch kam ich nicht dazu. Es wird nun anders. Folgend erläutere ich stattdessen, was Impressions mit Suchanfragen und Klicks zu tun haben, was es mit diesen CTR und Absprungraten auf sich hat und warum man Meta-Titles und Descriptions braucht. Eine Einführung in on-page-SEO.

On Page SEO für Blogger

On Page SEO für Blogger

Mehr Daten in größerem Zeitraum: Suchanfragen & Impressions

Da ich diese Suchanfragen-Blogreihe toll finde, werde ich sie beibehalten, nur in einem anderen Zeitrahmen. Folgend werde ich ca. drei Monate die Suchanfragen sammeln, mit denen User auf mamaskind.de landen oder die eine Impression für potenzielle Leser erzeugen. Gibt ein User eine Suchanfrage in Google ein, werden ihm viele Ergebnisse in den SERPS (Search Engine Result Pages) angezeigt. Eine Anzeige in den Google-Ergebnissen entspricht einer Impression in der Statistik von Google Analytics bzw. Webmaster Tools. Klickt ein User tatsächlich auf meinen Blog, erzeugt das gleichzeitig einen Seitenaufruf.

Impressions > Seitenaufrufe

Die Impressions sind daher immer höher als die Seitenaufrufe. Jeder strebt an, möglichst viele Leser auf den Blog zu ziehen. Der SEO sagt, die CTR (Click Through Rate) soll hoch sein. Wie hoch? Na besser als die der direkten Konkurrenz. Und das erreichen wir bestenfalls durch eine stetige Optimierung des Inhaltes und der Meta-Angaben.

Haltet die Leser und senkt die Absprungrate auf dem Blog

Wenn der Leser erstmal auf dem Blog ist, soll er möglichst lange bleiben und auch gerne auf weitere interne Links klicken, das soll Google mögen. Dann verringert sich schließlich die Absprungrate (Bounce Rate), die den Anteil an Besuchern zeigt, die nur eine Seite besucht haben. Und wie hoch darf diese sein? So niedrig wie möglich. Kommt man an Vergleichswerte anderer Blogs, kann sich das lohnen, denn man muss sich immer mit ähnlichen Seiten vergleichen. Shops, News-Seiten und Blogs haben natürlicherweise andere Klickraten. Während ich mich oft durch Online-Shops klicke, lese ich in den meistens Blogs nur einen Artikel und schließe dann die Seite, denn die älteren Posts kenne ich oft.

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absprungrate-mamaskindIm Bild sieht man die durchschnittliche Absprungrate meines Blogs mit 75,35 %. Diese bedeutet, dass im Schnitt 75 % der User, die meinen Blog betreten haben, sofort wieder gehen. Die Einstiegsseite kann die Startseite, eine Kategorie, aber auch ein ein Blogpost sein. Das erklärt auch den hohen Wert: Der Leser betrachtet nur einen Blogpost, da er bestenfalls die anderen schon kennt und schließt meinen Blog. Er hat die neuesten Infos bekommen, dennoch wird es als Absprung durch Analytics gezählt. Wer möchte, kann die Zeitspanne eines Absprungs auf 5 – 10 Sekunden verkürzen. Dazu muss man den Analytics-Code ändern, den man im Blog implementiert hat. Google hat dazu selbst eine Hilfestellung für die Adjusted Bounce Rate parat.

Hilfreich ist es, den Leser auf weitere tolle Dinge aufmerksam zu machen. Viele Blogger haben Plugins installiert, die ähnliche Blogposts einblenden oder in der Sidebar auf weitere Angebote aufmerksam machen. Dies ist der richtige Weg zur Senkung der Absprungrate auf dem Blog. Auch die Einbindung von beliebten Posts /  Themen kann sich positiv auf die Absprungrate auswirken.

Wie steigere ich die Click-Through Rate?

Wichtig ist vor allem interessanter und lesenswerter Content. Blogs bieten dafür eine perfekte Grundlage. Schreibt gute Beiträge, die lang und gut gegliedert sind und schmückt sie mit Bildern. Dann folgt die Optimierung. Mit dem SEO-Yoast-Plugin vergebt ihr anschließend eine aussagekräftige Meta-Description, die den Google-User auf euren Blog lenken soll. Die Description sollte den Inhalt kurz darstellen und ein Call to Action beinhalten, also eine Aufforderung zum Klick auf den Titel. Während es früher eine feste Länge an Buchstaben gab, geht man heute davon aus, dass Meta Descriptions nur 923 px lang sein dürfen, bevor sie in der Google-Suchansicht abgeschnitten werden. Das wäre verschenktes Potenzial. Kleines Beispiel: Der Buchstabe M ist breiter als ein I und nimmt mehr Pixel in der Breite ein. Das sollte bei der Erstellung der Description eingeplant werden. Ich nutze das Tool Screaming Frog für den Check meiner Titles und Descriptions. Die Click Through Rate prüfe ich mit Webmaster Tools.

Dasselbe gilt für die Meta Titles, die sich meiner Meinung nach geringfügig vom Blog-Titel unterscheiden sollten. Das kann jeder für sich selbst austesten. Diese dürfen derzeit 512 px nicht überschreiten. Abgeschnittene Titles und Descriptions sehen nicht nur doof aus, ggf. würfelt Google auch eine eigene Description zusammen, wenn die vorgegebe nicht zur Suchanfrage passt oder viel zu lang ist.

Überschriften im Blog-Post definieren

Überschriften geben nicht nur dem Leser einen Einblick über den folgenden Inhalt, sondern zeigen dies auch Google und sollten optimiert sein. Dazu gehören das Vorhandensein von, Keywords bzw. den Begriffen, um die es sich im Text dreht aber auch die Formatierung mittels HTML-Tags. Die Überschriften-Tags erkennt man an einem <h>, gefolgt von einem </h>. Das öffnende und schließende h-Tag.

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Die <h1> Überschrift sollte auf jeder Seite nur einmal vorkommen. Bei mir ist automatisch der Blog-Post-Title als h1-Überschrift formatiert. Das kann im Blog-Template mit ein bisschen Frickelei eingestellt werden. Somit beginne ich stets mit der h2-Überschrift, die ich manuell editiere, gefolgt von mehreren h3-Überschriften. h4 und weitere verwende ich nicht. Wann welche Überschrift folgen muss, ergibt der Content. Möglich ist auch, nach einer h3 eine h2 einzufügen, wenn im Blog-Post ein weiteres Thema angesprochen wird.

Beispiel-Struktur von formatierten Überschriften

  • <h1>Meine einzigartige Überschrift</h1>
    • <h2>Wie unterteile ich sie richtig?</h2>
      • <h3>Teil A</h3>
      • <h3>Teil B</h3>
      • <h3>Teil C</h3>

Fragen?

Habt ihr noch Fragen zur Schnelleinführung über das Thema on page SEO? Immer her damit!

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