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Mindestens einmal im Monat schaue ich mir meine Traffic-Daten im Detail an und betrachte auch die Ergebnisse anderer SEO-Tools. Neben Google Analytics sind das die Search Console (ehemals Webmaster Tools), SEOlytics, SEMRush und Searchmetrics. Was ich genau tracke, zeige ich euch gerne.

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SEO-Tools für Blogger: Empfehlungen

 

Google Analytics für Leserzahlen

Welche Zahlen ich für mein Mediakit sammle, habe ich bereits beschrieben. Mit Hilfe von Google Analytics finde ich heraus, wie viele Leser auf meinen Blog kommen, jedoch nicht, wonach sie gesucht haben oder wie ich die Blogposts für sie verbessern kann. Kennt man die Absicht der Zielgruppe (= Leser), kann man überlegen, welche Art von Inhalten am besten geeignet sind. Bei mir lesen viele die persönlichen Beiträge, viele weitere kommen für ältere Beiträge, vor allem Produkttests auf meinen Blog. Verständlich, dann ich schreibe über meine ehrlichen Erfahrungen mit dem Produkt. Vor einem Kauf will man sich erkundigen. Welcher Content gerne gelesen wird, sieht man in Analytics auch unter Verhalten > Website-Content > Alle Seiten. Das schaue ich mir regelmäßig an. So merke ich auch, wenn ein Beitrag thematisch nicht passend war oder worüber ich mehr schreiben sollte.

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Content-Analyse in Google Analytics

Wer die Search Console mit Analytics verknüpft hat, findet in Google Analytics Keyword-Daten unter Akquisition > Suchmaschinenoptimierung > Suchanfragen. Alternativ sieht man ausführlichere Daten auch in der Search Console von Google. Dort kann ich mir nicht nur die Suchanfragen mit den Impressions und Klicks anzeigen lassen, sondern auch die Click-Through-Rate, also wie viele Leute, die meinen Blog in Google gesehen haben und auch raufgeklickt haben. Das zeigt mir, welche Blogbeiträge schon gut in den Google-Ergebnissen (SERPs) positioniert sind, denn auf schlecht rankende Beiträge (ab Seite 2 der SERPs) klickt niemand. Die meisten User schauen sich nur die erste Google-Seite an, finden dann entweder die Lösung oder passen ihre Suchanfrage an. Suchmaschinenoptimierung auf die erste Seite lohnt sich also!

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Suchanalyse in der Search Console

SEOlytics

Sehr gerne nutze ich SEOlytics zum Überwachen meines Blogs. Das ist in der Starter-Version kostenlos, möchte jedoch via Tweet oder Facebook-Erwähnung alle 60 Tage bezahlt werden. Das mache ich gerne! Hier kann ich 10 eigene Keywords hinterlegen und mir die organische Entwicklung meines Blogs in den Suchergebnissen anschauen. Ich freue mich immer, wenn der Graph nach oben klettert und meine Sichtbarkeit gestiegen ist. D. h. ich habe es geschafft mit meinen Blogbeiträgen bessere Google-Rankings zu erzielen. Juchu! Das passt genau mit der Zeit zusammen, in der ich wieder anfing, häufiger zu bloggen. Die Ausschläge in 2011 sind nur minimal zu sehen. Ab 2015 ging es steil bergauf!

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Entwicklung meines Blogs in SEOlytics

Schön an SEOlytics: man kann auch andere Blogs und Websites messen, was bei Google Analytics und der Search Console verwehrt ist. Daher blicke ich ab und zu auch mal auf andere Blogs. Einen sehr guten Jobs machen auch die Bloggrinnen von Gewünschtestes Wunschkind. So muss die Sichtbarkeit aussehen! Man sieht ihr den natürlichen Verlauf an, kein plötzlicher Abfall. Kleinere Schwankungen sind normal. Google belohnt die langen Texte mit reichhaltigen Informationen. Ein Text von ihnen deckt sicherlich mehrere Suchanfragen und Keywords ab, sodass daraus eine hohe Sichtbarkeit resultiert. Fleiß, Herzblut und einfach mal machen zahlen sich eben aus. :)

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SEOlytics: Gewünschtestes Wunschkind

Tägliche Rankings checken

Bei SEOytics kann man in den Einstellungen 10 Keywords hinterlegen, die täglich automatisch gecrawlt werden. Ganz nett, aber vielleicht nicht ausreichend. Zum manuellen Prüfen nutze ich gelegentlich den Free SERP Checker. Keywords eingeben, klicken und die Google-Position ablesen. Das ist gut für neue Blogbeiträge. So kann ich theoretisch prüfen, ob mein umfangreicher Beitrag zum Thema XY auch nach oben klettert. Zeit dafür, um jeden einzelnen Beitrag zu checken, habe ich jedoch nie. ;)

Searchmetrics

Für das Monitoring der Sichtbarkeit nehme ich zudem Searchmetrics. Das zeigt andere Werte als SEOlytics an, weil eine andere Keywordbasis zu Grunde liegt. Die Tools prüfen viele Millionen Keywords und die Seiten, die für diese auf den bestimmen Positionen ranken und ermitteln so die Sichtbarkeit. Dort gibt es auch einen kostenlosen Account mit begrenztem Zugriff auf die Daten. Tools wie SEOlytics und Searchmetrics können natürlich nicht nur die Sichtbarkeit anzeigen, auch Keyworddaten und Backlinkinformationen sind einsehbar. Am besten ihr klickt euch mal durch die SEO-Tools. Learning by Doing ist vor allem bei der Suchmaschinenoptimierung sehr zu empfehlen. Solang man den weißen Hut aufbehält. ;) Für kleine Recherchen reichen auch die kostenfreien Versionen dieser Online-Tools aus.

SEMRush – Organischer & bezahlter Traffic

Für ein paar Monate durfte ich SEMRush in der Pro-Version testen und hatte Zugriff auf alle Daten, die das Herz erwärmt. Jedenfalls, wenn man ein Analyst ist und Daten mag. Richtig cool ist, dass ich mir auch hier nicht nur meine Seite, sondern auch die Konkurrenz anschauen kann. Im Bild zu sehen ist der Traffic-Graph. Das stimmt nur nicht mit dem tatsächlichen Traffic überein. Laut SEMRush sind 1600 Leute zu erwarten, bei Analytics sind es 20.000. Mit SEMRush kann man herrlich herumspielen, auch passende Keywords finden. Der Blick in dieses Tool lohnt sich wirklich. Lasst euch nicht von der Fülle an Informationen erschlagen, sondern schaut euch alles Schritt für Schritt an.

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SEMRush-Check mamaskind.de

Ich mag es sehr, hier auch auf paid traffic Daten zugreifen zu dürfen. So sehe ich bei der Konkurrenz, welche Werbung sie schalten oder ob sie das überhaupt schon mal taten. Ein anderer Mama-Blog hat z. B. im Juli 2014 AdWords-Werbung geschaltet (orangefarbener Graph). Bis Mitte Juli 2015 hat sich die Sichtbarkeit auch organisch gut entwickelt. Danach fiel sie eher ab. Es ist so spannend, auch andere Blogs zu checken! :)

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AdWords-Werbung SEMRush

Fazit: SEO-Tools

Es gibt ein Problem bei SEO-Tools: Mein Mama-Blog ist eine Nische. Denn im Gegensatz zu großen Kreditwebsites, die Begriffe bieten können, die viel gesucht werden, gibt es im Mama-Bereich eher wenige Keywords, die viel Traffic bringen. Weil ich mich mit mamaskind.de in einer Nische befinde, kommen viele Keywords die ich biete aber nicht in den SEO-Tools vor. Dadurch werden meine Keywords, für die ich teilweise sehr gute Rankings erziele, nicht im Sichtbarkeitsgraphen dargestellt und SEMRush ermittelt eben 1600 Besucher statt bspw. 20.000, die eher an der Realität sind. Tendenziell sind die Tools aber eine sehr gute Hilfe. Meine Ergebnisse trage ich monatlich in ein Google-Sheet ein, sodass ich ich meinen Traffic und wichtige Erkenntnisse auch noch Monate später festhalten kann. Kann man machen, muss man aber nicht. Wichtig finde ich, dass man ermittelt, was die Leser auf dem Blog suchen und dass man ihnen auch dann den Inhalt bietet. Dann kommen sie hoffentlich auf wieder.

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Zusammenfassung

  1. Beliebten Content via Analytics checken
  2. Beliebte Suchanfragen prüfen
  3. Sichtbarkeit mit SEOlytics prüfen
  4. Positionierung in Google checken
  5. Searchmetrics ausprobieren
  6. SEMRush testen
  7. Eigene Meinung bilden
  8. Ggf. Google-Sheet / Excel-Liste führen

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