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Wer mit der Suchmaschinenoptimierung anfangen will, ist häufig überfordert – wo soll man anfangen, wenn man die Grundlagen noch nicht kennt?

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Inhaltsverzeichnis

SEO für Blogger - meine Empfehlungen, Links- und Buch-Tipps für alle, die Suchmaschinenoptimierung lernen wollen | SEO lernen & verstehen - So baust du dir organischen Traffic für deinen Blog auf | Mehr Infos auf Mamaskind.de
SEO für Blogger – meine Empfehlungen, Links- und Buch-Tipps für alle, die Suchmaschinenoptimierung lernen wollen
  1. Suchmaschinen-Optimierung*
  2. Google-Analytics*
  3. SEO mit Google Search Console*
  4. Website Boosting Zeitschrift

Sehr gut geholfen hat mir das Buch Website Boosting. Allerdings ist das Buch von 2008, daher empfehle ich aktuell eher Nr. 1: Suchmaschinenoptimierung – das umfassende Handbuch. Mittlerweile gibt es eine Zeitschrift von Website Boosting (6), die alle zwei Monate erscheint. Das Abo lohnt sich für mich sehr. Sie ist Einsteiger-freundlich geschrieben, doch auch Fortgeschrittene können sich dort Tipps abholen. Ich notiere mir jedenfalls jedes Mal neue Tools und Ideen, die ich ausprobieren möchte.

Sehr gut finde ich bisher das Buch Google Analytics (2). Damit sollten Einsteiger als auch Fortgeschritte gut arbeiten können. Ich wurde gut in die Nutzung des Tools Analytics eingeführt und bin gespannt auf die tiefergehenden Möglichkeiten. Es ist so vieles möglich – der Normalanwender kennt die Funktionen sicher noch nicht.

Mit den beiden Büchern erhält man einen sehr gutem Einstieg in das Thema Suchmaschinenoptimierung für Blogger. Mit dem Buch SEO für Google Search Console (3) bekommt man Tipps, wie man mit kostenlosen Tools SEO machen kann. Gerade für kleine Blogger ohne Budget für SEO-Tools (die gerne mal 300 € kosten) ist das eine gute Idee.

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Das sind die beiden Bücher, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Natürlich muss man bei Gedrucktem immer im Hinterkopf behalten, dass sich Dinge und Funktionen geändert haben können. Daher ist es unerlässlich, sich auch mit aktuelleren SEO-Blogs und Foren auseinander zu setzen.

Es gibt tatsächlich Elternblogger, die sich ebenfalls mit Online Marketing beschäftigen. Auf Rubbelbatz werden Elternblogs durch die SEO-Brille betrachtet. Indro schreibt zudem über Unternehmen und Blog-Kooperationen. Marsha gibt Tipps aus PR-Sicht und schreibt über Kooperationen mit Agenturen und das Media Kit. Unbedingt lesen!

Schulungsmaterial und Videos

Auch wer nicht den offiziellen IQ-Analytics-Test – ein Kurs mit Zertifikat mit 18 monatiger Gültigkeit – absolvieren möchte, sollte dringend die Videos (1) und Schulungsmaterialien (2) anschauen. Für ein tiefergehendes Verständnis sehr hilfreich. Den Kurs habe ich nicht abgeschlossen, dafür aber die Materialien durchgearbeitet.

Wer sich dann sicher fühlt, sollte den inoffiziellen Google Analytics Test (3) starten. Sehr taffe Fragen, die zeigen, wo man Nachholbedarf hat. Mit meiner SEO-Kollegin hatte ich teilweise echt zu kämpfen. Die tolle Übersicht für fortgeschrittene Suchmaschinenoptimierung (4) erklärt grafisch aufgehübscht die wichtigsten Punkte wie Crawling like a bot, Behebung von Duplicate Content etc. Fehlen dürfen nicht die offiziellen Ratschläge von Google (5), in denen Webmaster auf den rechten Weg gebracht werden sollen. Don’t be evil!

  1. Kostenlose Online-Kurse von Google
  2. Digital Analytics Fundamentals – Videos
  3. Schulungsmateralien von Google – IQ Test
  4. Google Analytics Test
  5. Richtlinien für Webmaster

Gute SEO-Blogs und Foren

Es gibt unzählige SEO-Blogs und Websites. Welche geeignet sind, stellt sich erst beim Lesen heraus, da jeder auch einen anderen Fokus hat. Wenn dir eine Website nicht gefällt, liest du eben die nächste. Die Grundlagen-Tipps finde ich hingegen für jeden sehr hilfreich, wenn man auch die Tipps, die von Google kommen, hinterfragen muss. SEO ist stets mit ein wenig Zauberei verbunden und Google wird uns den Weg nicht leicht machen. Die Intention von Google ist es, die wertvollste Seite auf Position 1 zu zeigen, nicht die, mit dem besten SEO. SEO Manager sehen das natürlich anders (obwohl Content, Usability und Nutzen selbstverständlich vorhanden sein müssen!).

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Für die SEO-Grundlagen:

  1. SEO united Tutorial
  2. Abakus Grundlagen
  3. The Beginner’s Guide to SEO (Englisch, aber super!)
  4. The Beginner’s Guide to Google Analytics
  5. Einführung in SEO von Google
  6. Linkbuilding – für Fortgeschrittene auf MOZ

IFTTT & Pocket – eine gute Kombi

Ich habe mir ein paar gute Blogs via ifttt.com und RSS so eingerichtet, dass sie in meiner Pocket-App landen, die ich täglich durcharbeite. Oft reicht es nicht, die Beiträge nur zu lesen. Vielmehr muss ich die Beispiele selbst mit Google Analytics durchklicken, um das umfangreiche Tool zu meistern.

Dafür braucht man einen Account bei Pocket und ifttt.com, sucht die RSS-URL des Blogs raus und erstellt ein Rezept: „Wenn ein neuer Beitrag per RSS erscheint, lade diesen in die Pocket-Liste“. Ich schaue jeden Tag in meinen Pocket-Reader, sonst würde es zu viele Beiträge geben. Sollte es Themen geben, die mich nicht interessieren, markiere ich diese sofort als gelesen und widme mich dem nächsten. Automatisierung ist in der Suchmaschinenoptimierung sehr wichtig – auch bei der Weiterbildung!

ifttt-seo-mamaskind

In meiner Pocket-Liste (RSS-Feeds):

  1. SEO united Megafeed (Sammlung)
  2. SEO Trainee
  3. moz Blog

SEO-Foren, die ich ab und an besuche:

  1. Abakus SEO-Forum
  2. Google Webmaster Hilfe-Forum

Die beste Übung ist jedoch: selbst machen! Ich lese häufig Fallbeispiele, schaue mir an, was der SEO getestet hat und implementiere das teilweise auch auf meinem Blog (oder anderen Domains). Bestenfalls hat man mehrere Seiten, auf denen man verschiedene Strategien umsetzen kann.

Na dann, bildet euch weiter und stellt Fragen! Durch Probleme lernt man.

Ich bin froh, dass ich mit Akismet ein schönes WordPress-Plugin habe, das mir den Großteil an Kommentar-Spam wegfiltert. Diese ganzen englischen Aneinanderreihungen von seltsamen Kommentaren fallen somit weg. Doch warum versuchen das überhaupt noch Spammer, auf meinem Blog einen Link zu setzen?

SEO für Blogger – Teil 1: Bedeutung für Blogger

Lange hatte ich es schon geplant und ständig vor mich hergeschoben: eine Blog-Reihe über SEO für Mama-Blogger zu schreiben. Gestern kam auf Twitter eine Frage auf, wie man zielgerichteter User erreichen kann, sodass diese den richtigen Blog-Post finden, der eher ihrer Suche in Google entspricht:

SEO-Hilfe auf Twitter - mamaskind.de
SEO für Mama-Blogs - mamaskind.de

Suchmaschinenoptimierung – Brauche ich das auch für meinen Blog?

In diese Diskussion reihten sich auch die Bloggerinnen @runzelfuesschen und @LulusStern ein. Der Informationsbedarf für das Thema Suchmaschinenoptimierung ist anscheinend sehr hoch. Dank Zeichenbegrenzung kommt man auf Twitter mit der SEO-Hilfe nicht sehr weit, daher soll in diesem und folgenden Blog-Posts das Thema näher aufgegriffen und an den Beispielen unserer Blogs durchleuchtet werdet. Das Schöne an der Optimierung ist, dass man nie damit aufhören darf. Es gibt so viele Neuerungen, teils durch Algorithmus-Updates, Layout-Änderungen etc. seitens Google oder auch durch neue Tipps und Tricks aus der SEO-Welt.

Ich vermute, dass die meisten Bloggerinnen nicht mit dem Schreiben begonnen haben, um nur Leser via Google zu bekommen, die womöglich nicht wiederkehren wollen. Das Hauptziel des eigenen Blogs ist eher der Aufbau einer festen Lesergruppe. Wenn diese stetig steigt, ist ein Ziel auch schon erreicht. SEO soll für unsere Blogs eher dafür dienen, weitere (feste) Leser anzuziehen, die vielleicht noch nicht via Social-Kanal von dem Blog gehört haben. Dafür muss der Blog nicht nur interessant, leserlich (Schriftgröße, Lesefluss, …) und hübsch anzuschauen sein, sondern auch in Googles Augen technisch einwandfrei sein. Logisch, für einen potenzieller Leser, der über Google auf den noch unbekannten Blog kommt, zählt zuerst das äußere Auftreten eines Blogs. Wenn dieser optisch nicht überzeugen kann (blinkende Elemente, die Augenflimmern erzeugen o. Ä.), ist der User auch schon wieder verschwunden.

Also ja, du solltest SEO auch für deinen Blog machen! Wenn man eine Idee von den grundlegenden Punkten hat, ist SEO auch kein größeres Mysterium mehr, sondern eine hilfreiche Stütze den Blog technisch so aufzubereiten, dass bestenfalls sogar die Reichweite steigt. Und mehr Reichweite wollen doch alle Blogger haben, richtig?

SEO – Was ist das eigentlich?

Ich habe es schon ein wenig vorweg genommen: SEO (Search Engine Optimization bzw. Suchmaschinenoptimierung) soll dafür sorgen, dass User von den unbezahlten Google-Suchergebnissen auf den Blog gelangen. Dazu zählen nicht die Klicks, die auf AdWords-Anzeigen erfolgen.

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Kinderbett kaufen SEO - mamaskind.de

Im oberen Bild sehen wir die Unterschiede auch deutlich. Die AdWords-Werbung für die Suchanfrage „Kinderbett kaufen“ ist aktuell deutlich mit „Anzeige“ markiert. Einfach gesagt bedeutet das, Unternehmen bezahlen dafür, über den organischen (= nicht bezahlten) Suchergebnissen zu erscheinen. Auch in der rechten Seitenleiste befinden sich unter den Shopping-Ergebnissen weitere AdWords-Anzeigen. Unter den linken AdWords-Ads beginnen die organischen Ergebnisse (1. Otto, 2. myToys), in denen wir für bestimmte Suchbegriffe (Keywords) bestenfalls auf Platz 1 gelistet werden wollen. Das soll mit der stetigen Optimierung des Blogs erreicht werden.

SEO für Blogger – Teil 2: Zielgruppe und Keywords

Nachdem ich am Montag mit Teil 1 meiner Serie für Mama-Blogger und die Bedeutung von SEO gestartet bin, soll es in diesem Blogpost über erste on page Aspekte gehen. Mehrere Fragen haben mich zum Thema Keywords, Descriptions und SEO allgemein erreicht, die ich hier einfließen lasse.

Webmaster Tools für mamaskind.de
Webmaster Tools = Search Console

On page Optimierung – erste Überlegungen

  1. Worüber will ich schreiben?
    1. Festlegung auf eine Sparte & Zielgruppe
    2. Blick auf die Konkurrenz
  2. Keywords
    1. Keywordwahl & Recherche
      1. Relevante Keywords
      2. Generische Keywords
    2. Finden und gefunden werden: Semantische Suche

1. Worüber will ich schreiben?

1 A. Sparte und Zielgruppe

Bestenfalls beginnen die Überlegungen zum Inhalt bereits vor Erstellung des Blogs, der sich um ein großes Thema drehen sollte. Werden hingegen mehrere verschiedene Bereiche (z. B. Eltern, Autos, Hausbau etc.) aufgegriffen, wird die Optimierung ein wenig schwieriger. Wir gehen folgend von einem reinen Mama-Blog (bzw. Elternblog) aus.

Eine grundlegende Frage ist: Gibt es überhaupt eine Zielgruppe, d. h. eine potenzielle Lesergruppe, die regelmäßig meine Blogpost lesen würde? Ich denke, dass besonders im Bereich Elternblogs trotz großer Konkurrenz noch Bedarf besteht. So gibt es bspw. Blogs zum Thema Stillen, Windelfrei, BLW, Leben mit Baby usw.

Finde deine eigene Nische und baue damit deine feste Leserschaft auf.

1 B. Blick auf die Konkurrenz

Natürlich schauen wir auch bei der Konkurrenz vorbei. Der Begriff „Konkurrenz“ soll nur im Sinne von SEO verstanden werden, wo der Blog für verschiedene Keywords gefunden werden (= ranken) soll. Vernetzung untereinander ist hingegen sehr wichtig, sodass ich darum bitte, den Begriff hier nicht als negativ zu deuten. Was wären unsere ganzen Blogs ohne gegenseitige Interaktion auf Twitter & Co?

Gibt es also schon etliche Blogs zum Nischenthema BLW (Baby Led Weaning) sollte man sich die Frage stellen, ob noch ein weiterer Blog dazu sinnvoll ist. Hat man sich dafür entschieden, betrachtet man am besten die bisher erstellten Blogposts der anderen Autoren und wirft auch schon einen Blick in die Keywords und Meta Descriptions. Oft kann man sich für die Optimierung des eigenen Blogs Ideen holen aber auch feststellen, was man besser machen kann. SEO betreiben meinem Eindruck nach nur sehr wenige Blogger aus der Mama-Welt.

Möchte man allerdings einen persönlichen Blog über sich und die Familie schreiben, ist man somit breiter aufgestellt. Man schreibt über das Leben mit Baby, Erziehung, Ernährung usw. Das alles im Rahmen des Mama-Blog-Themas, dennoch werden verschiedene Keywords für die Texte benötigt. Das Potenzial ist unglaublich groß. Und daher auch eine große Herausforderung für den Blogger, der sich nicht nur um interessante Themen sondern auch um die stetige Optimierung kümmern muss.

2. Keywords

2 A. Keywordwahl und Recherche

Und wieder beginne ich damit: Bestenfalls überlegt man sich vorher, über welche Themen man schreiben möchte. Bestenfalls daher, weil ich davon ausgehe, dass der Großteil der Blogger im Vorfeld keinen Gedanken an SEO für den eigenen Blog verschwendet. Meine Intention bei der Blog-Erstellung war Mama sein mit SEO zu verbinden, da ich zu der Zeit meine Bachelorarbeit mit dem netten Thema „Aufbau eines Controllingsystems im Bereich der Suchmaschinenoptimierung mit Google Analytics“ schrieb. Ich wollte mein Wissen also auch anwenden.

2 A i. Relevante Keywords

Gehen wir also davon aus, der Blog bereits existiert und laufend optimiert werden soll. Dazu erstellt man sich eine Liste (Excel!) möglicher Hauptthemen, die angesprochen werden sollen. Brainstorming aber auch der Blick auf ähnliche Blogs hilft. Wie man in meiner Navigationsleiste sieht, die gleichzeitig meine Kategorien zeigt, sind meine Hauptthemen Mamaskind (Unterthemen: Unterwegs, Gastartikel, Interview),  Ernährung, Gesundheit (Unterthema: Schlafen & Ausstattung) etc:

hauptthemen-mamaskind

Das ist wichtig, weil ich darauf basierend meine URL-Struktur festgelegt habe. Ist das Keyword in der URL kann es einen positiven Effekt auf das Ranking haben. „Kann“ schreibe ich aus dem Grund, weil es viele Faktoren gibt, die das Ranking beeinflussen. Man kann nicht definieren: „Wenn ich das Keyword in der URL habe oder es in den Text so und so oft einfüge, steigt mein Ranking um X.“. Man spricht eher von einer Korrelation der Faktoren. Nach Fertigstellung der Brainstormingliste füge ich noch die Keywords (= spezielle Themen) ein, über die ich später schreiben möchte oder die ich auf anderen Seiten gefunden habe.

Zum Schluss hat man eine ungeordnete Liste mit unzähligen Keywords, die nun noch sortiert werden müssen. Das kann entweder nach persönlicher Vorliebe erfolgen, z. B. Lieblingsthemen zuerst behandeln, nach Aktualität (Trends beobachten!) oder nach dem Suchvolumen (der SEO-Weg), d. h. nach Häufigkeit der Anfragen: Wie viele Personen suchen im Monat nach genau diesem Keyword in meiner Sprache? Ein Tool vorweg: Das geht u. a. mit dem Keyword-Planer von Google. Die am häufigsten gesuchten Keywords bieten einerseits eine gute Basis um gefunden zu werden, andererseits dürfte für diese Keywords u. U. die Konkurrenz höher sein. Je mehr Konkurrenz, desto schwieriger ist das Ranking.

2 A ii. Generische Keywords

Warum werde ich für die Suchanfrage „Mamablog Familie“ nicht gefunden?

Bei der Suchanfrage handelt es sich im eine sog. generische Suchanfrage. Die Begriffe sind so allgemein gefasst, dass zwar das Suchvolumen sehr hoch ist (597.000), das Ranking jedoch schwierig, weil der Begriff sehr allgemein ist.

Vor allem große Magazine haben das Potenzial, schneller und weiter oben zu ranken. Diese haben im Vergleich zu einem kleinen Blog mehr Backlinks (wichtig!), dadurch einen höheren Trust und mehr Content (alles mal vereinfacht dargestellt, neben vielen weiteren Faktoren). Doch unmöglich ist es für kleine Blogs nicht!

Sich gegen die Großen für generische Keywords zu behaupten, dürfte folglich schwer bis unmöglich werden, wenn der Blog ein privates Projekt ohne Geldzuschuss bleiben soll.

Die Lösung ist also, sich Keywords zu suchen, die wenig gesucht werden: Kleinvieh macht auch Mist. Für ein großes Keyword auf Platz 30 zu sein bringt wenig, für mehrere kleine Keywords auf Platz 1 – 3 zu ranken hingegen mehr.

Tipp: Sucht euch spezielle Themen, die zwar weniger gesucht werden aber dennoch regelmäßig Besucher über Google bringen.

Warum werde ich zwar mit meiner Facebook-Seite gefunden aber nicht mit meiner Blog-Seite?

Hier besteht wieder das Trust-Problem. Facebook hat sich seit vielen Jahren zu einer Seite mit unzähligen Backlinks, stets frischem Content und hoher Reputation entwickelt. Wenn Google also denkt, dass das eigene Blog für eine Suchanfrage irrelevant ist, zeigt es dem Nutzer andere Ergebnisse an. Für den Begriff „Mamablog Familie“ also bevorzugt die Facebook-Seite statt des Blogs.

Lulus Blog dürfte rein vom SEO-Title und der Description auch nicht aussagekräftig genug sein (gecheckt mit dem Browserplugin von MOZ):

lulus-stern-mamaskind.de

Der Page Title ist „ICH BIN FAMILIE“. Ein sehr generischer Title. Hier könnte man noch ein spezielleres Keyword hinzufügen, da dies der allgemeine Title des gesamten Blogs ist (basierend auf der Keyword-Recherche).

Zum Vergleich: Der Title von Mama notes: „Mama notes : Helicopter Parenting ist mir zu anstrengend“. Der Blogname „Mama notes“ ist enthalten sowie auch ein mögliches spezielles Keyword „Helicopter Parenting“. Insofern Blogposts zu diesem Thema existieren, könnte ihr Ranking zu diesem Term positiv beeinflusst werden.

Tipp: Überprüft euren Page Title der Hauptseite und fügt ggf. speziellere Keywords hinzu.

2 B. Finden und gefunden werden: Semantische Suche

Muss ich überhaupt Keywords einbauen? Es gibt doch eine semantische Suche.

Stimmt! Mit Googles Hummingbird (Update in Google) soll Google nun auch den Kontext eines Artikels verstehen und nicht nur Besucher auf die Seiten lenken, auf denen das Keyword x-Mal vorkommt. Davon profitiert meines Erachtens vor allem der Longtail-Bereich (= sehr lange Suchanfragen, z. B. „Wo kann ich einen Kinderwagen günstig kaufen?“). Dennoch sollte man relevante Keywords in den Text packen um Google noch einen größeren Hinweis zu geben: „Hey, ich habe über dieses Thema gebloggt!“.

Google veröffentlicht am laufenden Band Algorithmus-Updates, von denen nicht jedes kommuniziert wird. Wir versuchen also, unsere Blogposts so zu schreiben, dass sie für Maschine und Mensch verständlich und leicht zu finden sind. Das heißt für mich: Ich setze Keywords in den Text, in den SEO-Title, die Description und verlinke meinen Post ordentlich intern und später auch extern.

SEO für Blogger – Teil 3: WordPress-Plugin Yoast

Nachdem ich über die Bedeutung für Blogger und die Keywordrecherche geschrieben habe, soll es nun praktischer werden. Da an dieser Stelle bekannt ist, welche Keywords für den Blog bzw. den einzelnen Post benötigt werden, ist noch die Frage offen, wo, wie und wie oft ich diese beim Schreiben einsetze. Dafür möchte ich in diesem Beitrag auf das SEO-Plugin Yoast und meine allgemeinen Einstellungen eingehen, bevor die eigentliche On page Optimierung im nächsten Post beginnt.

Wordpress und SEO - mamaskind.de

Knowledge Graph – Update April 2015

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Knowledge Graph und Yoast

Mittlerweile gab es einige Updates des Yoast-Plugins. Das Menü wurde übersichtlicher gestaltet und man kann Informationen für Googles Knowledge Graph hinterlegen. Rechts neben den Suchergebnissen erscheint bei genug Relevanz ein Logo des Unternehmens. Ich kann mir vorstellen, dass größere Blogger bei Eingabe des Blognamens in Google mit ihrem Logo eingeblendet werden, während kleinere Blogs vielleicht noch nicht erscheinen. Daher würde ich als Blogger immer bei Yoast angeben, eine Company zu sein. Ich bin gespannt, ob das später auch für mamaskind.de angezeigt wird.

company-yoast-plugin-mamaskind
Blogger als Company anlegen

Zusätzlich können die URLs zu den Social Networks angegeben werden. Klickt euch durch das neue Menü und bemüht euch um gute Beschreibungen für Titles und Descriptions.

On page Optimierung mit Yoast WordPress SEO

Mein wichtigstes WordPress-Tool ist das kostenlose SEO-Plugin von Yoast. Mit diesem kann ich u. a. den Title und die Meta-Description bestimmen, den Suchmaschinen-Bots Hinweise zum Crawling meines Posts geben, definieren, ob meine Beiträge in eine Sitemap eingebunden werden sollen und auch die Urheberschaft (rel=“author“) festlegen.

Ist dieses Plugin installiert (einfach via WordPress-Suche finden), kann man mit der Einführungstour beginnen, denn dieses Plugin ist sehr umfangreich. Ich werde folgend auf die einzelnen Tabs von Yoast eingehen und meine Einstellungen zeigen.

Update: Mittlerweile hat sich das Aussehen und der Funktionsumfang ein wenig verändert.

Yoast – Titles und Metas

Generell

Yoast titles und metas - mamaskind.de

Im Tab „Generell“ ist wichtig, dass die Indexierung von Archiv-Unterseiten verhindert wird. Das bedeutet, dass Blogposts, die bspw. im Archiv-Bereich „Januar“ liegen, nicht extra in den Index von Google aufgenommen werden. Würde man diesen Haken weglassen, würde man denselben Blogpost doppelt anbieten und Google könnte sich womöglich eine ungeliebte Variante herauspicken und diese bei einer Suchanfrage anzeigen. Da wir nicht diese zur Verfügung stellen wollen, die tief im Archiv liegt, sondern den Post, der in der passenden Kategorie liegt, schalten wir diese Option aus. Duplicate Content wollen wir um jeden Preis vermeiden.

Home

Titles und Meta Description - mamaskind.de

Hier solltet ihr unbedingt den Title eurer Seite angeben. Dieser wird von Google nicht mehr anhand der Zeichenlänge betrachtet, sondern neuerdings in Pixeln gemessen. Das erschwert die Suche nach dem perfekten Title ein wenig, jedoch helfen uns auch hier Tools weiter. Die maximale Länge beträgt lt. Screaming Frog 512 Pixel. Mit dem gleichnamigen Tool kann man mit verschiedenen Titles herumexperimentieren. Oder man sucht sich dafür eine Website wie z. B. Webshopoptimizer Title Pixel Meter.

Der Einfachheit halber habe ich in meinem Title meinen Brand (mamaskind.de) und das Keyword „Mama-Blog“ gesetzt. Dafür ranke (= erscheine) ich allerdings sehr weit hinten in Google, da die Suchmaschine meinen Blog für dieses Keyword berechtigterweise zu unwichtig hält. Dennoch bleibe ich bei diesem Page Title, der zugleich meine wichtigste Überschrift (in HTML heißt diese <h1>) für meine Blog-Startseite darstellt. Dazu im folgenden Post mehr.

Page Title = Brand + Haupt-Keyword

Die Meta-Description, die in Google unterhalb des Titles erscheinen soll, darf lt. Screaming Frog max. 923 Pixel breit sein. Auch dort lohnt sich das Herumspielen mit den Tools um die maximale Länge zu erreichen. Ist die Description länger, schneidet Google entweder ab oder pickt sich ggf. selbst eine Beschreibung aus diversen Teilsätzen zusammen. Beides möchte man vermeiden.

Die Description sollte, wie auch der Title auf jeder Seite vergeben werden. Für meine Blog-Startseite (siehe oberes Bild) habe ich versucht, ein wenig aufmunternd zu schreiben und auch ein paar Keywords unterzubringen. Sucht jemand in Google nach diesen Keywords, werden diese auf der Google-Suchergebnisseite fett dargestellt.

Meta Description = Schön verpackte Keywords, die zum Klicken animieren

Artikeltypen

Hier habe ich nichts weiter verändert. Ein Häkchen habe ich bei „Datum in der Snippet-Vorschau anzeigen“ gesetzt.

Taxonomien

Yoast Taxonomien - mamaskind.de

Hier werden die Einstellungen für Kategorien und Schlagworte (= Tags) aufgelistet. Die Meta-Robots (d. h. die Suchmaschinen-Bots, die den Blog crawlen (= durchforsten) und dann indexieren sollen (= in den Index von Google aufnehmen) habe ich für die Kategorien als auch Tags standardmäßig ausgeschaltet. Da ich jedoch auf einzigartigen Content setze, schreibe ich nach und nach erweiterte Inhalte für meine Kategorien, sodass ich Google später erlaube, auch meine Kategorien zu crawlen. Je mehr einzigartigen Inhalt man anbieten kann, desto mehr dürfte Google die Seite lieben.

Bestenfalls wurde in den WordPress-Grundeinstellungen bereits auf sprechende URLs umgestellt. Statt der URL mamaskind.de/p-1345 entschied ich mich für das Modell mamaskind.de/marketing/seo-tipps. Das ist für Mensch und Maschine einfacher zu lesen. Die URL soll zusätzlich Google darauf hinweisen, wovon der Blogpost handelt.

URL = Domainname/Kategorie/sprechender-Name-des-Blogposts

Social

Dort tragt ihr eure URLs zu euren Social Networks ein.

XML-Sitemaps

Yoast Sitemap - mamaskind.de

Eine sehr wichtige Funktion ist das Einbinden einer XML-Sitemap. Diese zeigt den Robots, welche Seiten mein Blog bereithält. Das Ziel ist es, dass der Bot alle von mir angelegten Seiten in der Sitemap auch indexiert, also in die Sammlung der Seiten aufnimmt, die Google nach Eingabe eines Suchbegriffs anzeigt. Mit Hilfe von Yoast können neue Posts automatisch in die Sitemap aufgenommen werden. Perfekt, oder?

Den Stand der eingereichten vs. indexierten Seiten könnt ihr über Google Webmaster Tools auslesen. Unbedingt einrichten!

Die Schlagworte habe ich von der Sitemap ausgeschlossen. Da diese im vorherigen Tab auf „noindex“ gesetzt wurden, sollten diese auch nicht erscheinen.

Permalinks

Hier habe ich „Stoppwörter von der URL entfernen“ angehakt. Dadurch sollen sprechende URLs (= schön anzusehende) gewährleistet werden. Die exakten Einstellungen in diesem und den anderen Tabs dürften auch von Blog zu Blog variieren, da nicht die selbe Grundlage vorhanden ist.

Interne Links

Wenn möglich, sollte man unbedingt Breadcrumbs (= Brotkrümelnavigation) aktivieren. Bei mir läuft das über mein WordPress-Theme und nicht über diese Einstellung des Plugins von Yoast. Breadcrumbs sollen dem Nutzer anzeigen, an welcher Stelle der Website er sich befindet und Google noch weitere Hinweise geben (= mehr Keywords unterbringen!).

Bei mir sieht das umgesetzt so aus:

breadcrumb - mamaskind.de

RSS & Import

Beide Funktionen habe ich nicht genutzt.

Bulk Title Editor & Bulk Description Editor

Bulk Title und Description Editor - mamaskind.de

In einem der letzten Updates kam diese nützliche Funktion hinzu: Man erhält in den beiden Tabs eine Übersicht der Blogposts und der gesetzten Titles bzw. Descriptions. Somit behält man den Überblick über die verwendeten Keywords und kann ggf. schnell Änderungen hervorrufen. Leider ist bis jetzt keine Pixel-Ansicht vorhanden, sodass man dort weiterhin auf ein externes Tool setzen muss. Screaming Frog bietet sich für eine größere Menge an URLs an.

datei-editor-robots-wordpress-mamaskind
Update 2016: Der Datei-Editor on SEO Yoast.

Dateien editieren

Dateien editieren findet man in der aktuellen Version (Stand Juli 2016) unter SEO > Werkzeuge > Dateien editieren –> robots.txt.

robots.txt - mamaskind.de

Der letzte Tab erlaubt das Ändern der robots.txt. Das ist eine Datei, welche den Bots zeigt, welche Inhalte auf keinen Fall in den Index genommen werden sollen. Neben meinen Admin-Seiten habe ich mein Impressum ausgeschlossen. Dieses wird nun nicht unbedingt (eine 100 % Garantie gibt es nie) bei Google angezeigt, ist jedoch weiterhin für den User über meinen Footer zu erreichen.

Möchte man eine Seite vollends für die Bots verbieten, ist ein Passwort-Schutz ideal. Da man das nicht immer möchte, setze ich die betreffende Seite auf Disallow: in die robots.txt und vergebe das „noindex“-Attribut unterhalb des Blogposts.

Yoast-Einstellungen für einen einzelnen Blog-Post

Unterhalb des Blogposts befindet sich im Admin-Frontend ein Formular von Yoast, das verschiedene Optionen bereithält:

Generell

Yoast Plugin Blogpost - mamaskind.de

Ich vergebe für jeden einzelnen Blogpost einen einzigartigen Title und Meta-Description, die meine vorher definierten Keywords beinhalten. Auf die Pixel habe ich bisher nicht geachtet, werden jedoch alle Titles und Descriptions später zusammengefasst optimieren.

Wir vergeben keine Meta-Keywords! Diese werden von Google vermutlich als Spam deklariert und schaden eher, als dass sie nützen. In Bing sollen sie dem Bot noch hilfreich darstellen, wovon die Seite handelt. Für Bing optimiere ich jedoch nicht gezielt.

Verwende keine Meta-Keywords!

Unterhalb des Beitrags kann man mit dem Plugin Yoast ein Focus-Keyword festlegen. Das ist nur für den internen Gebrauch und zeigt, ob das Keyword in den Überschriften und Text gut platziert ist.

seitenanalyse - mamaskind.de

Erweitert

Yoast erweitert - mamaskind.de

Möchte man speziell für einen Blogpost Einstellungen zur Indexierung, Sitemap, Urheberschaft etc. vornehmen, bietet der Tab „Erweitert“ unterhalb des Blogposts alle Möglichkeiten. Bitte spielt nicht ohne Vorwissen mit der Canonical URL und 301-Weiterleitung herum. Für die Indexierung eurer Blogposts kann das böse enden. Blogposts setzt ihr i. d. R. immer auf „follow“!

Nicht mit unbekannten Funktionen herumspielen!

Im letzten Tab könnt ihr zusätzliche Beschreibungen für die Social Networks vornehmen. Das habe ich auch noch nicht getestet. Beides könnte vielleicht ganz nützlich sein, wenn man neue Blogposts automatisch via Facebook teilt.

SEO für Blogger – Teil 4: Interne Verlinkung

Nachdem ich im vorherigen Post das SEO-WordPress-Plugin vorstellte, geht es in diesem um die interne Verlinkung in euren Blogs. Diese sollte bestenfalls bei der Erstellung des Blogs schlüssig überlegt sein und auch so folgend umgesetzt werden.

breadcrumbs-interne-verlinkung-mamaskind
Breadcrumbs für die interne Verlinkung

Tipps für die interne Verlinkung

Über die Verwendung der Kategorien in meiner Menü-Leiste habe ich schon in den vorherigen Posts zur SEO-Reihe geschrieben. Diese sind wichtig, um Google zu zeigen, wohin welche Beiträge gehören. Die thematische Zuordnung und Nennung der wichtigen Keywords sollte hier nicht vernachlässigt werden.

Weiterhin verlinke ich in jedem Post manuell einen vorherigen Blog-Post. Google mag Links, die in Texten enthalten und von Content umgeben sind. Es wird dann davon ausgegangen, dass der verlinkte Text themenrelevant ist, also ein gutes Zeichen für Google und den Leser.

Man sollte sich überlegen, welche Art und wie viele interne Links man auf einer Seite setzt. Footer-Links sollten sparsam verwendet werden, wohingegen Menü-Links auf die Kategorien zeigen, also die Links, die hierarchisch in der URL-Struktur oben stehen. Ein Blog ist kein Online-Shop und sollte daher keine 1000 internen Links haben. Wie viele Links man erstellen sollte, kann ich nicht genau benennen, eher weniger als mehr, würde ich empfehlen.

Ähnliche Beiträge

ähnliche-beiträge-mamaskind


Ich verwende ein Plugin, welches automatisch ähnliche Beiträge unter jedem Post anzeigt. Von diesen Plugins gibt es verschiedene: mit Thumbnail (Mini-Bild-Vorschau), als Text, als Liste etc. Diese animieren den Leser hoffentlich zum Klicken auf weitere Artikel, die er dann vielleicht noch liest. Das wollen wir erreichen!

Beliebte Posts

Nutzt Plugins! Ich habe auf meinem Blog diverse Plugins bzw. Widgets in den Menü-Leisten implementiert. Dazu gehören die beliebten Post. In den Einstellungen kann ich bestimmen, wonach diese sortiert werden sollen, z. B. nach Beliebtheit. Diese zeigen den Lesern folglich weitere interessante Blog-Posts an und Google, dass der Blog durch weitere Seitenaufrufe in der Klicktiefe, dass der Blog wirklich toll ist (Google liebt viele Klicks durch einen einzelnen Nutzer).

Kommentare

Ein weiteres Widget stellt die letzten Kommentare dar. Dies zeigt nicht nur den Lesern, wo etwas los ist, sondern bietet auch eine andere Möglichkeit, um intern zu verlinken. Für mögliche Kooperationen ist dies zudem interessant, da die Partner sehen, ob etwas auf dem Blog los ist. Interaktion und Leser sind logischerweise wichtig.

tags mamaskind

Beliebte Themen / Tags

Tags sind ein kleines Thema für sich. Verwendet man zu viele, kann dies schnell unübersichtlich werden und auch Tag Clouds sind nicht unbedingt beliebt. Ich habe mich für die strukturierte Nutzung von Tags entschieden. Meine Tag Cloud befindet sich auch in der Sidebar, ist allerdings als geordnete Liste eingebunden. Diese ist schicker, stimmt’s?

Dafür habe ich alle bisherigen Tags (ca. 400) gelöscht und meine Blog-Posts betrachtet. Anhand der geschriebenen Artikel habe ich mir neue Tags überlegt. Mein Ziel war es, die Tags auf max. 50 zu minimieren. Geworden sind es bis jetzt 41 neue Tags, z. B. Eltern und Kinderbetreuung. Im Anschluss habe ich jeden einzelnen Blog-Post mit diesen Tags versehen: mind. 1 max. 4. Meiner Meinung nach dient das auch der guten internen Verlinkung.

Mein Ziel ist es, jedem dieser Tags einen einzigartigen Text zu geben, sowie einen SEO-Title und eine Meta-Description, um Google zu zeigen, worum es thematisch bei diesem Tag geht. Das sieht nach der Umsetzung etwa so aus:

tags-unique-descriptions-mamaskind

Nach dem einleitenden Text werden alle Beiträge mit Ausschnitt aufgelistet, die mit diesem Tag versehen wurden. Um Duplicate Content zu vermeiden, sollte auch unbedingt nur der Ausschnitt angezeigt werden (im Blog-Post unter dem ersten Absatz das More-Tag nutzen!).

Wenn ich mit dem Schreiben der Texte für die Tags fertig bin, werde ich die Tags auf „follow“ und „index“ setzen, also Google erlauben, auch die Tag-Seiten zu crawlen und in den Google-Ergebnissen anzuzeigen. Standardmäßig sollten diesen nämlich für die Google-Ergebnisse gesperrt sein. Auch in meine Sitemap werden diese dann eingebunden.

Meine Absicht ist es, weitere sinnvolle Seiten zu erzeugen, über die neue Leser auf meinen Blog kommen können, ich möchte also die organischen Visits erhöhen. Mal sehen, ob das klappt. Es heißt nicht umsonst: Suchmaschinenoptimierung – man hört nie auf.

SEO für Blogger – Teil 5: On page SEO für Blogger

Die Zahlen lassen mich erkennen, was ich längst geahnt hab: euch interessieren die monatlichen Suchanfragen eher weniger. Seit zwei Wochen plante ich einen neuen Beitrag für die März-Suchanfragen zu schreiben, doch kam ich nicht dazu. Es wird nun anders. Folgend erläutere ich stattdessen, was Impressions mit Suchanfragen und Klicks zu tun haben, was es mit diesen CTR und Absprungraten auf sich hat und warum man Meta-Titles und Descriptions braucht. Eine Einführung in on-page-SEO.

On Page SEO für Blogger
On Page SEO für Blogger

Mehr Daten in größerem Zeitraum: Suchanfragen & Impressions

Da ich diese Suchanfragen-Blogreihe toll finde, werde ich sie beibehalten, nur in einem anderen Zeitrahmen. Folgend werde ich ca. drei Monate die Suchanfragen sammeln, mit denen User auf mamaskind.de landen oder die eine Impression für potenzielle Leser erzeugen. Gibt ein User eine Suchanfrage in Google ein, werden ihm viele Ergebnisse in den SERPS (Search Engine Result Pages) angezeigt. Eine Anzeige in den Google-Ergebnissen entspricht einer Impression in der Statistik von Google Analytics bzw. Webmaster Tools. Klickt ein User tatsächlich auf meinen Blog, erzeugt das gleichzeitig einen Seitenaufruf.

Impressions > Seitenaufrufe

Die Impressions sind daher immer höher als die Seitenaufrufe. Jeder strebt an, möglichst viele Leser auf den Blog zu ziehen. Der SEO sagt, die CTR (Click Through Rate) soll hoch sein. Wie hoch? Na besser als die der direkten Konkurrenz. Und das erreichen wir bestenfalls durch eine stetige Optimierung des Inhaltes und der Meta-Angaben.

Haltet die Leser und senkt die Absprungrate auf dem Blog

Wenn der Leser erstmal auf dem Blog ist, soll er möglichst lange bleiben und auch gerne auf weitere interne Links klicken, das soll Google mögen. Dann verringert sich schließlich die Absprungrate (Bounce Rate), die den Anteil an Besuchern zeigt, die nur eine Seite besucht haben. Und wie hoch darf diese sein? So niedrig wie möglich. Kommt man an Vergleichswerte anderer Blogs, kann sich das lohnen, denn man muss sich immer mit ähnlichen Seiten vergleichen. Shops, News-Seiten und Blogs haben natürlicherweise andere Klickraten. Während ich mich oft durch Online-Shops klicke, lese ich in den meistens Blogs nur einen Artikel und schließe dann die Seite, denn die älteren Posts kenne ich oft.

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Im Bild sieht man die durchschnittliche Absprungrate meines Blogs mit 75,35 %. Diese bedeutet, dass im Schnitt 75 % der User, die meinen Blog betreten haben, sofort wieder gehen. Die Einstiegsseite kann die Startseite, eine Kategorie, aber auch ein ein Blogpost sein. Das erklärt auch den hohen Wert: Der Leser betrachtet nur einen Blogpost, da er bestenfalls die anderen schon kennt und schließt meinen Blog. Er hat die neuesten Infos bekommen, dennoch wird es als Absprung durch Analytics gezählt. Wer möchte, kann die Zeitspanne eines Absprungs auf 5 – 10 Sekunden verkürzen. Dazu muss man den Analytics-Code ändern, den man im Blog implementiert hat. Google hat dazu selbst eine Hilfestellung für die Adjusted Bounce Rate parat.

Hilfreich ist es, den Leser auf weitere tolle Dinge aufmerksam zu machen. Viele Blogger haben Plugins installiert, die ähnliche Blogposts einblenden oder in der Sidebar auf weitere Angebote aufmerksam machen. Dies ist der richtige Weg zur Senkung der Absprungrate auf dem Blog. Auch die Einbindung von beliebten Posts /  Themen kann sich positiv auf die Absprungrate auswirken.

Wie steigere ich die Click-Through Rate?

Wichtig ist vor allem interessanter und lesenswerter Content. Blogs bieten dafür eine perfekte Grundlage. Schreibt gute Beiträge, die lang und gut gegliedert sind und schmückt sie mit Bildern. Dann folgt die Optimierung. Mit dem SEO-Yoast-Plugin vergebt ihr anschließend eine aussagekräftige Meta-Description, die den Google-User auf euren Blog lenken soll. Die Description sollte den Inhalt kurz darstellen und ein Call to Action beinhalten, also eine Aufforderung zum Klick auf den Titel. Während es früher eine feste Länge an Buchstaben gab, geht man heute davon aus, dass Meta Descriptions nur 923 px lang sein dürfen, bevor sie in der Google-Suchansicht abgeschnitten werden. Das wäre verschenktes Potenzial. Kleines Beispiel: Der Buchstabe M ist breiter als ein I und nimmt mehr Pixel in der Breite ein. Das sollte bei der Erstellung der Description eingeplant werden. Ich nutze das Tool Screaming Frog für den Check meiner Titles und Descriptions. Die Click Through Rate prüfe ich mit Webmaster Tools.

Dasselbe gilt für die Meta Titles, die sich meiner Meinung nach geringfügig vom Blog-Titel unterscheiden sollten. Das kann jeder für sich selbst austesten. Diese dürfen derzeit 512 px nicht überschreiten. Abgeschnittene Titles und Descriptions sehen nicht nur doof aus, ggf. würfelt Google auch eine eigene Description zusammen, wenn die vorgegebe nicht zur Suchanfrage passt oder viel zu lang ist.

Überschriften im Blog-Post definieren

Überschriften geben nicht nur dem Leser einen Einblick über den folgenden Inhalt, sondern zeigen dies auch Google und sollten optimiert sein. Dazu gehören das Vorhandensein von, Keywords bzw. den Begriffen, um die es sich im Text dreht aber auch die Formatierung mittels HTML-Tags. Die Überschriften-Tags erkennt man an einem <h>, gefolgt von einem </h>. Das öffnende und schließende h-Tag.

Die <h1> Überschrift sollte auf jeder Seite nur einmal vorkommen. Bei mir ist automatisch der Blog-Post-Title als h1-Überschrift formatiert. Das kann im Blog-Template mit ein bisschen Frickelei eingestellt werden. Somit beginne ich stets mit der h2-Überschrift, die ich manuell editiere, gefolgt von mehreren h3-Überschriften. h4 und weitere verwende ich nicht. Wann welche Überschrift folgen muss, ergibt der Content. Möglich ist auch, nach einer h3 eine h2 einzufügen, wenn im Blog-Post ein weiteres Thema angesprochen wird.

Beispiel-Struktur von formatierten Überschriften

  • <h1>Meine einzigartige Überschrift</h1>
    • <h2>Wie unterteile ich sie richtig?</h2>
      • <h3>Teil A</h3>
      • <h3>Teil B</h3>
      • <h3>Teil C</h3>

SEO für Blogger – Teil 6: SEO-Tools für Blogger

Mindestens einmal im Monat schaue ich mir meine Traffic-Daten im Detail an und betrachte auch die Ergebnisse anderer SEO-Tools. Neben Google Analytics sind das die Search Console (ehemals Webmaster Tools), SEOlytics, SEMRush und Searchmetrics. Was ich genau tracke, zeige ich euch gerne.

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SEO-Tools für Blogger: Empfehlungen

Google Analytics für Leserzahlen

Welche Zahlen ich für mein Mediakit sammle, habe ich bereits beschrieben. Mit Hilfe von Google Analytics finde ich heraus, wie viele Leser auf meinen Blog kommen, jedoch nicht, wonach sie gesucht haben oder wie ich die Blogposts für sie verbessern kann. Kennt man die Absicht der Zielgruppe (= Leser), kann man überlegen, welche Art von Inhalten am besten geeignet sind. Bei mir lesen viele die persönlichen Beiträge, viele weitere kommen für ältere Beiträge, vor allem Produkttests auf meinen Blog. Verständlich, dann ich schreibe über meine ehrlichen Erfahrungen mit dem Produkt. Vor einem Kauf will man sich erkundigen. Welcher Content gerne gelesen wird, sieht man in Analytics auch unter Verhalten > Website-Content > Alle Seiten. Das schaue ich mir regelmäßig an. So merke ich auch, wenn ein Beitrag thematisch nicht passend war oder worüber ich mehr schreiben sollte.

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Content-Analyse in Google Analytics

Wer die Search Console mit Analytics verknüpft hat, findet in Google Analytics Keyword-Daten unter Akquisition > Suchmaschinenoptimierung > Suchanfragen. Alternativ sieht man ausführlichere Daten auch in der Search Console von Google. Dort kann ich mir nicht nur die Suchanfragen mit den Impressions und Klicks anzeigen lassen, sondern auch die Click-Through-Rate, also wie viele Leute, die meinen Blog in Google gesehen haben und auch raufgeklickt haben. Das zeigt mir, welche Blogbeiträge schon gut in den Google-Ergebnissen (SERPs) positioniert sind, denn auf schlecht rankende Beiträge (ab Seite 2 der SERPs) klickt niemand. Die meisten User schauen sich nur die erste Google-Seite an, finden dann entweder die Lösung oder passen ihre Suchanfrage an. Suchmaschinenoptimierung auf die erste Seite lohnt sich also!

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Suchanalyse in der Search Console

SEOlytics

Sehr gerne nutze ich SEOlytics zum Überwachen meines Blogs. Das ist in der Starter-Version kostenlos, möchte jedoch via Tweet oder Facebook-Erwähnung alle 60 Tage bezahlt werden. Das mache ich gerne! Hier kann ich 10 eigene Keywords hinterlegen und mir die organische Entwicklung meines Blogs in den Suchergebnissen anschauen. Ich freue mich immer, wenn der Graph nach oben klettert und meine Sichtbarkeit gestiegen ist. D. h. ich habe es geschafft mit meinen Blogbeiträgen bessere Google-Rankings zu erzielen. Juchu! Das passt genau mit der Zeit zusammen, in der ich wieder anfing, häufiger zu bloggen. Die Ausschläge in 2011 sind nur minimal zu sehen. Ab 2015 ging es steil bergauf!

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Entwicklung meines Blogs in SEOlytics

Schön an SEOlytics: man kann auch andere Blogs und Websites messen, was bei Google Analytics und der Search Console verwehrt ist. Daher blicke ich ab und zu auch mal auf andere Blogs. Einen sehr guten Jobs machen auch die Bloggrinnen von Gewünschtestes Wunschkind. So muss die Sichtbarkeit aussehen! Man sieht ihr den natürlichen Verlauf an, kein plötzlicher Abfall. Kleinere Schwankungen sind normal. Google belohnt die langen Texte mit reichhaltigen Informationen. Ein Text von ihnen deckt sicherlich mehrere Suchanfragen und Keywords ab, sodass daraus eine hohe Sichtbarkeit resultiert. Fleiß, Herzblut und einfach mal machen zahlen sich eben aus. :)

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SEOlytics: Gewünschtestes Wunschkind

Tägliche Rankings checken

Bei SEOytics kann man in den Einstellungen 10 Keywords hinterlegen, die täglich automatisch gecrawlt werden. Ganz nett, aber vielleicht nicht ausreichend. Zum manuellen Prüfen nutze ich gelegentlich den Free SERP Checker. Keywords eingeben, klicken und die Google-Position ablesen. Das ist gut für neue Blogbeiträge. So kann ich theoretisch prüfen, ob mein umfangreicher Beitrag zum Thema XY auch nach oben klettert. Zeit dafür, um jeden einzelnen Beitrag zu checken, habe ich jedoch nie. ;)

Searchmetrics

Für das Monitoring der Sichtbarkeit nehme ich zudem Searchmetrics. Das zeigt andere Werte als SEOlytics an, weil eine andere Keywordbasis zu Grunde liegt. Die Tools prüfen viele Millionen Keywords und die Seiten, die für diese auf den bestimmen Positionen ranken und ermitteln so die Sichtbarkeit. Dort gibt es auch einen kostenlosen Account mit begrenztem Zugriff auf die Daten. Tools wie SEOlytics und Searchmetrics können natürlich nicht nur die Sichtbarkeit anzeigen, auch Keyworddaten und Backlinkinformationen sind einsehbar. Am besten ihr klickt euch mal durch die SEO-Tools. Learning by Doing ist vor allem bei der Suchmaschinenoptimierung sehr zu empfehlen. Solang man den weißen Hut aufbehält. ;) Für kleine Recherchen reichen auch die kostenfreien Versionen dieser Online-Tools aus.

SEMRush – Organischer & bezahlter Traffic

Für ein paar Monate durfte ich SEMRush in der Pro-Version testen und hatte Zugriff auf alle Daten, die das Herz erwärmt. Jedenfalls, wenn man ein Analyst ist und Daten mag. Richtig cool ist, dass ich mir auch hier nicht nur meine Seite, sondern auch die Konkurrenz anschauen kann. Im Bild zu sehen ist der Traffic-Graph. Das stimmt nur nicht mit dem tatsächlichen Traffic überein. Laut SEMRush sind 1600 Leute zu erwarten, bei Analytics sind es 20.000. Mit SEMRush kann man herrlich herumspielen, auch passende Keywords finden. Der Blick in dieses Tool lohnt sich wirklich. Lasst euch nicht von der Fülle an Informationen erschlagen, sondern schaut euch alles Schritt für Schritt an.

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SEMRush-Check mamaskind.de

Ich mag es sehr, hier auch auf paid traffic Daten zugreifen zu dürfen. So sehe ich bei der Konkurrenz, welche Werbung sie schalten oder ob sie das überhaupt schon mal taten. Ein anderer Mama-Blog hat z. B. im Juli 2014 AdWords-Werbung geschaltet (orangefarbener Graph). Bis Mitte Juli 2015 hat sich die Sichtbarkeit auch organisch gut entwickelt. Danach fiel sie eher ab. Es ist so spannend, auch andere Blogs zu checken! :)

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AdWords-Werbung SEMRush

Fazit: SEO-Tools

Es gibt ein Problem bei SEO-Tools: Mein Mama-Blog ist eine Nische. Denn im Gegensatz zu großen Kreditwebsites, die Begriffe bieten können, die viel gesucht werden, gibt es im Mama-Bereich eher wenige Keywords, die viel Traffic bringen. Weil ich mich mit mamaskind.de in einer Nische befinde, kommen viele Keywords die ich biete aber nicht in den SEO-Tools vor. Dadurch werden meine Keywords, für die ich teilweise sehr gute Rankings erziele, nicht im Sichtbarkeitsgraphen dargestellt und SEMRush ermittelt eben 1600 Besucher statt bspw. 20.000, die eher an der Realität sind. Tendenziell sind die Tools aber eine sehr gute Hilfe. Meine Ergebnisse trage ich monatlich in ein Google-Sheet ein, sodass ich ich meinen Traffic und wichtige Erkenntnisse auch noch Monate später festhalten kann. Kann man machen, muss man aber nicht. Wichtig finde ich, dass man ermittelt, was die Leser auf dem Blog suchen und dass man ihnen auch dann den Inhalt bietet. Dann kommen sie hoffentlich auf wieder.

Zusammenfassung

  1. Beliebten Content via Analytics checken
  2. Beliebte Suchanfragen prüfen
  3. Sichtbarkeit mit SEOlytics prüfen
  4. Positionierung in Google checken
  5. Searchmetrics ausprobieren
  6. SEMRush testen
  7. Eigene Meinung bilden
  8. Ggf. Google-Sheet / Excel-Liste führen

SEO lohnt sich doch! SEO ist mehr als Keywordstuffing

Patricia schrieb in ihrem Blogpost „SEO für BloggerInnen„, dass man kein SEO machen sollte, wenn das bedeutet, nur für Maschinen zu schreiben. Suchmaschinenoptimierung kann man ihrer Meinung nach vernachlässigen. Für sie zählt: Spaß haben, für Menschen schreiben, sich positionieren und sichtbar sein, z. B. Vorträge halten, woanders schreiben, etc. Auch Geduld empfiehlt sie anderen BloggerInnen. Das klingt vernünftig und ich unterschreibe das so. Doch SEO ist mehr als dubioses Orakeln und kann tatsächlich helfen.

Keyword-Stuffing funktioniert nicht mehr, so hört man. Das habe ich auch nie gemacht. Ich kaufe auch keine Billiglinks oder setze meinen Blog in jedes Verzeichnis, das ich finden kann. Was ich gemacht habe, ist schnell ersichtlich: sprechende URLs, hübsche Kategorie-Namen & Tags, eine gute interne Verlinkung und manuell angepasste Meta-Titles und Descriptions. Darüber schrieb ich auch ausführlich in meiner SEO-Reihe für Blogger. Meine Beiträge halte ich lang, mit dem Ziel, nicht zu schwafeln. Statt eines Keyword-Generators, den ich gerne beruflich nutze, verwende ich automatisch Synonyme, um meinen Text anzureichern und interessanter zu gestalten. Für den Menschen, also den Leser und die Leserin, die vor dem Bildschirm sitzt. Ich achte darauf, dass ich Werbung als solche kennzeichne und nofollow-Links verwende, damit Google mir hold bleibt. Denn darauf basiert mein Traffic: Suchmaschinenoptimierung.

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Mein organischer Traffic übersteigt alle anderen Kanäle um ein Vielfaches – hier 30 Tage

Ohne meine on-page-Maßnahmen und Backlinks wäre mein Traffic nicht so hoch. 60 % der BesucherInnen kommen von Google, die meist nach Tipps gesucht haben. Z. B. wie ich ein Familienbett baue. Ich vermute, dass fast 4000 Besuche von den Social Networks eine eher geringe Zahl ist. Hohe Zugriffszahlen habe ich von dort nur dann, wenn mal ein Beitrag richtig viel geteilt wird, wie z. B. „Wie ich Vater wurde“ von Martin, der im letzten Jahr 25000 Mal aufgerufen wurde. Für meine Beiträge ein nie erreichter Wert. Es kommt eben darauf an, wie man schreibt.

Unterschiede und Nischen von Blogs

Martin schreibt oft sentimental und lustig, ich eher persönlich oder fachlich, je nach Thema. Und natürlich gibt es BloggerInnen, die nicht darauf achten müssen oder wollen, wie sie einen Beitrag für Suchmaschinen optimieren. Dazu gehören meine verehrten Bloggerinnen Patricia (das Nuf), die sehr witzig schreibt, Sonja (Mama Notes), die ihre (politische) Meinung vertritt und sich feministischen Themen widmet aber auch Christine (Mama arbeitet), die sich als Alleinerziehende über die Herausforderungen mit Job und Kindern widmet. Allesamt Bloggerinnen, die ihre Meinung vertreten, sich einsetzen und (vermutlich) viele LeserInnen haben, die genau das zu schätzen wissen.

Dann gibt es Elternblogger, die eher persönlich schreiben, Erfahrungsberichte, Produkttipps, etc. Das interessiert dann meist nur jene Leute, die sich zur selben Zeit damit beschäftigen. Z. B. zählen dazu meine Entwicklungsberichte oder das nächtliche Abstillen. Und weil das zeitlich begrenzte Themen sind, bringt mir Suchmaschinenoptimierung viel. So finden mich auch noch Monate später Betroffene, denen meine Berichte womöglich helfen. Bestenfalls bleiben mir die Leser als Teil der Leserschaft erhalten. Dabei handelt es sich zudem um Beiträge, die eben keine hohen Social Media Shares erreichen, weil sich nur wenige angesprochen fühlen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Darunter sind meist BloggerInnen, die das schon Jahre machen, über den Alltag schreiben, kein SEO machen und trotzdem Erfolg haben. Z. B. Carola mit Frische Brise. Das kann man auch an den Reaktionen auf Patricias Tweet lesen.

https://twitter.com/dasnuf/status/728604752188157952?lang=de

SEO ist ein wichtiger Teil für (Neu-) Blogger

Doch wie können sich neue BloggerInnen etablieren? Sie werden zu Beginn nicht die Chance haben, für andere Magazine zu schreiben oder zu Podiumsdiskussionen zu gehen, wie Patricia in ihrem Beitrag vorschlug. Sie werden auch womöglich auch nicht die soziale Reichweite erlangen, nach der viele Blogger streben.

Ich bin mit Patricia einer Meinung: authentisch schreiben, für alle LeserInnen, die da noch kommen mögen. Doch zuerst muss man gefunden werden. Und SEO ist für mich ein sehr guter Weg zur Sichtbarkeit. Und das schreibt „das Nuf“ auch: die technischen Voraussetzungen müssen stimmen.

Warum also nicht gleich ein bisschen mehr Aufwand einplanen, gute Beiträge schreiben, Synonyme verwenden, die Bilder optimieren und noch die Meta-Titles ausfüllen? Das mögen Menschen und Maschinen. Und nein: es muss nicht jeder SEO machen! Mir persönlich bringt es viel und ich teile sehr gerne mein Wissen auf diesem Gebiet. Und wer meine Blogbeiträge kennt, weiß, dass ich kein Keyword-Stuffing betreibe oder nur für Google optimiere. In jedem Beitrag steckt mein Herzblut. Und ein wenig SEO.

P. S. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Natürlich ist es schwer, sich in ein neues Thema einzulesen und es auch praktisch umzusetzen. Doch es kann sich lohnen!

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Searchmetrics: Sichtbarkeit in Google von mamaskind.de – Selbst testen: Searchmetrics

Warum ich nichts von Top-10-Listen von Firmen halte

Versteht mich nicht falsch: ich liebe Top 10-Listen, wenn sie Mehrwert bieten. Dazu gehören Listen, die mir Hinweise für mein persönliches Weiterkommen oder meine Interessen geben. Z. B. Top 10 Urlaubsorte mit kleinen Kindern in Deutschland, eine Blogroll, die viele Blogger haben und die deren persönliche Sicht darstellt und damit ausdrückt: Das sind meine Top 10 Blogs. Ein Unternehmen hat dies auf seine Art interpretiert und meiner Meinung nach damit in die falsche Richtung gespielt: Die Top 10 Mütterblogs.

Top 10 Mütterblogs einer Agentur

Klar freut man sich, in einer Top 10-Liste zu erscheinen, mir würde es nicht anders gehen, wenn die Maßstäbe klar und transparent sind. Wenn dies allerdings nicht für jeden nachvollziehbar ist und viele bekannte Gesichter mit großen und großartigen Blogs fehlen, geht meiner Meinung nach die Glaubwürdigkeit verloren.

https://twitter.com/mamaskind_de/status/600974237973803008

Im weiteren langen Twitter-Verlauf wurde auf die eigens kreierte Formel zur Berechnung hingewiesen:

https://twitter.com/mediendaten/status/600986368001576960

Diese Formel beinhaltet die Anzahl an Besuchern einer Website, die Häufigkeit der geteilten Beiträge in Social Networks (Twitter, Facebook, Google+, LinkedIn, XING, VK und Weibo (heute existieren nicht mehr alle Plattformen).

Problem – Wie werden die Daten erhoben?

Zuerst: es gibt unzählige Blogs, allein im Mama-Bereich, der in dieser Top-10-Liste angesprochen wird. Um eine solche Liste zu bilden, müssten alle vorhandenen Blogs untersucht werden, was vermutlich nicht geschehen ist, was vielleicht auch nicht Ziel der Aktion war.

Da sie nicht an die Traffic-Daten der Blogger herankommen, bleiben nur freie Tools, die den Traffic schätzen. Das ist ungenau, zuweilen sehr von den realen Daten abweichend. Dies fällt somit als Berechnungsgrundlage aus. Bleiben die Netzwerke. Werden wirklich alle Interaktionen der Netzwerke aller Mama-Blogger untersucht, gemessen und ausgewertet? Es mag Tools dafür geben, dennoch erscheint mir der Aufwand zu hoch.

Warum also das alles?

Vor einigen Wochen erschien dort bereits eine Top 15-Liste von Bloggern, die diese auch fleißig geteilt und somit verbreitet haben. Aha! Der Kern der Aktion wird deutlich. Diese Liste bietet folglich keinen Mehrwert, sondern könnte darauf ausgelegt sein, sozial verbreitet zu werden. Vielleicht ist sie Teil einer Social Media Strategie. Für mich scheint sie so zu funktionieren: „Such doch mal ein paar gute Blogger raus, die wir in die Liste packen, Die werden das dann schon teilen und uns viral ins Gespräch bringen.“.

Das haben sie schon mit der vorherigen Blogger-Runde geschafft (in der auch tolle Blogs vertreten waren, darum soll es hier nicht gehen). Die Top 15 wurden viel geretweetet und die Blogger freuten sich. Damit stiegen die Erwähnungen der Agentur, der Link wurde geteilt und der Traffic der Agentur stieg ebenfalls. Vielleicht haben sie sogar weitere Blogger in ihr Netzwerk aufnehmen können, in dem die Möglichkeit besteht, Kooperationen an Land zu ziehen (in welchem ich auch teilnehme).

Auch für SEO kann dieses Vorgehen eine gute Strategie sein, denn vielleicht berichtet auch ein Top-10/15-Teilnehmer auf seinem Blog von seiner Listung? Ein natürlicher Backlink, für den man nichts bezahlen muss, einfach nur eine Liste erstellen und abwarten muss? Klingt zu schön, um wahr zu sein. Funktioniert aber anscheinend. Vielleicht will die Agentur auch langfristig mit dem Keyword „Top 10 Mama-Blogger“ o. ä. gefunden werden? Die Intention scheint klar auf das Online Marketing gerichtet zu, nicht jedoch für Leser gedacht zu sein. Dafür ist die Liste zu ungenau.

Eine Seite ohne Mehrwert für den Leser

Der fade Beigeschmack für mich bleibt. Wo ist die Vergleichbarkeit? Wo sind die wirklich guten und großen Bloggerinnen in der Liste (die man teilweise schon an den Twitter-Followern erkennt)? Sie kratzen am Ego des Bloggers. Einer, der sich geschmeichelt fühlt und andere, die hoffen, das nächste Mal aufgenommen zu werden und fleißig die Seite der Agentur besuchen. Die Hoffnung bleibt.

Wie @Marsha_ schrieb: Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

SEO: Firmen, die Blogger mit Awards locken: die nicht!

Ich schrieb also darüber, warum ich nichts von Top 10 Listen halte, in denen Blogger gelistet sind. Thematisch ähnlich sind Unternehmen, die Awards an Blogger vergeben und im Gegenzug einen Link wollen. Macht da nicht mit! Ich zeige euch, woran man SEO-Seiten erkennt.

Einige Blogger machen in der aktuellen Kampagne einer Kinderwagen-Vergleich-Seite mit, die mit fünf Preisen für die besten, gewählten Blogger werben. Diese sind mit Amazon-Gutscheinen von jeweils unter 100 € noch nicht einmal hoch, sodass sich Werbung dafür lohnen würde. Dennoch ploppten heute wieder einige Jubelschreie in meiner Timeline über die eigene Nominierung auf. Und auch das ist kostenlose Werbung für diese Seite.

Geboten wird die Möglichkeit eines Gewinns, eine Jury wählt aus und die teilnehmenden Blogger sollen im Gegenzug einen Banner inkl. Link zum Kinderwagen-Vergleichs-Portal einbinden. Darunter sind bereits sehr viele Blogs. Es gibt einige Blogger, die sich sonst echauffieren, wenn sie Mail-Anfragen mit kostenlosen Werbewünschen von „kleinen Startups ohne Budget“ bekommen. Dann ist der Aufschrei vor allem auf Twitter und Facebook sehr groß. Ich gehöre definitiv dazu, kann aber nicht sagen, ob unter den freiwillig gelisteten ebenfalls welche sind. Ich möchte nicht mit dem Finger zeigen, sondern aufklären.

Diese Award-Nominierungen sind genau das: kostenlose Werbung für das Unternehmen. Die Kosten für die Unternehmen sind hingegen gering. Die Arbeit machen ja die Blogger, die bestenfalls noch den zur Verfügung gestellten Banner inkl. Link bzw. eine Badge bei sich einbauen. So schnell kann man für das Google-Ranking benötigte Backlinks aufbauen. Gerne sehen diese Unternehmen natürlich auch das Teilen auf den Social Networks. Nicht zu erwähnen, dass (einige? Ich habe das nicht überprüft.) sicher gerne mit einem Follow-Link verlinken, den es sonst in Werbeblogposts nicht gibt, das mag ja Google nicht.

https://twitter.com/BerlinFreckles/status/817075487524745217

Schaut euch die Website genau an: SEO-Affiliate-Seiten

Zugegeben, für viele kann es schwer sein, zu erkennen, welchen Zweck eine Internetseite hat. Ich schaue mir die URL an, werfe einen Blick auf die Startseite und die verlinkten Produkte und kann schnell sagen, ob es sich um eine reine Affiliate-Seite / SEO-Seite handelt, die häufig nur zügig und schlecht zusammengeschustert wurde, oder ob Herz & Blut darin steckt. Enthält die URL z. B. einen Suchbegriff, nach denen viele Leute suchen (Keywordrecherche), ist das für mich ein erstes Zeichen. Keywords sind z. B. Kinderwagen, Babyphone und Buggy, jene Begriffe, nach denen Leute suchen, die noch keine genaue Marke vor Augen haben, die sie kaufen möchten.

Affiliate-URL: www.keyword-test.de

Affiliate-URL: www.keyword-vergleich.de

Auf Affiliate-Seiten sind entweder Links zu Amazon gesetzt oder mit einem Tracking-Schnipsel versehene Links zu anderen Shops. Diese erkennt man daran, dass nach dem eigentlichen Ende wie .com oder .de (Top-Level-Domain) noch Parameter mit einem Fragezeichen angehängt sind. Diese zeigen dem Shop, über welche Affiliate-Seite ein Kunde eingekauft hat und zahlen dem Affliate-Partner anschließend eine Provision.

Ich habe bisher noch keine einzige reine SEO-Affiliate-Seite gefunden, die inhaltlich gut war. Oft wird mit „Kinderwagenvergleich“ oder anderen Produkten geworben, die inhaltlich aber sehr schlecht sind. Kein Vergleich zu Stiftung Warentest oder guten Blogposts mit Produkttests. Häufig wird auf diesen Affiliate-Seiten nur eine Produktkategorie verglichen und (angeblich) getestet. Ob nun Babyphone, Buggys oder andere Produkte, diese Seiten sind auf jene Produkte spezialisiert und haben ihre Seite dafür für Google optimiert (SEO). Das sind die Seiten, die ich bei einer Produktrecherche sofort überspringe.

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Blog-Nominierungen, die nicht so knorke sind, wie sie wirken.

Fazit: Tauscht euch aus!

Ganz wichtig finde ich den Austausch mit anderen Bloggern. Auf Facebook gibt es z. B. die Gruppe Blogger-Kooperationen, in der man Fragen zur Zusammenarbeit mit Unternehmen stellen kann. Eine geschlossene Gruppe, in die man jedoch gerne aufgenommen wird, wenn man keine Werbung verteilt. Redet miteinander, nur so lernt man. Ich weiß, dass das alles Zeit dauern kann, bis man die Tricks der SEO-Buden durchschaut hat. Ich beschäftige mich seit 10 Jahren mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung, daher ist vieles selbstverständlich, das darf ich nicht vergessen.

Stellt Fragen: Ist das wirklich eine gute Seite? Schaut euch an, mit wem ihr zusammenarbeiten wollt, denn das fällt immer auf euch zurück. Werbung bzw. Links zu zwielichtigen Seiten findet auch Google nicht schön (Bad Neighbourhood). Zwielichtig sind die Affiliate-Seiten nicht (zwingend), doch der Kern der Aussage sollte klar sein: wählt gezielt aus, welche Aktionen ihr unterstützt, so wie ihr euch eure Freunde auswählt.

Spam-Kommentare sind so 2000

Jetzt mal ehrlich, was soll das denn? Sie bringen Lesern keinen Mehrwert, denn wenn der Text schon kryptisch ist, möchte niemand wissen, wer dahinter steckt (oder doch?). Kaufwillige oder Inhaltssuchende werden damit nicht weiterkommen. Diese Kommentare erkennt mein Plugin Akismet sehr gut und packt diese gleich in den Spam-Ordner. Ich kann davon ausgehen, ist ein Kommentar in einer nicht deutschen Sprache verfasst, ist es Spam und wird gelöscht, zur Not auch manuell. Aber Leser zu generieren war nie Ziel der Kommentar-Spammer und Bots.

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Werbe-Kommentare dulde ich nicht!

Früher funktionierte es ganz gut: je mehr Links man sammelte, desto höher schoss das Google-Ranking. Doch die Suchmaschine kam dem natürlich auf die Schliche: die Links dienen nicht den Lesern, sollen auch keinen Traffic bringen, sondern das Ranking beeinflussen. Ist das nicht sogar eine Manipulation, die gegen die Google-Richtlinien verstößt und muss verhindert werden? Ja! Es folgten Google-Updates (z. B. das Penguin-Update), das zu Abstrafungen führte. Das Ziel ist es, dass Links wieder zu dem werden, als was sie mal gedacht waren: echte Empfehlungen.

Wertvolle Kommentare schreiben

Man empfiehlt nur jene Sachen, die man selbst mag. So geht mir das auch in den Kommentaren. Täglich lese ich mehrere Blogposts oder überfliege sie zumindest. Natürlich würde ich gerne jedem Blogautor zeigen: ich habe deinen Blogpost gelesen und möchte dir danken, aber das tue ich nur, wenn ich wirklich etwas zu sagen habe. Wenn ich eine Idee super finde, wenn ich Unterstützung in Form von Worten bieten oder einfach meine Sicht der Dinge abgeben möchte, schreibe ich gerne meine Ansicht unter den Blogbeitrag. Wenn ich nichts Wertvolles zu sagen habe, schreibe ich jedoch nicht „super Beitrag“ darunter. Das zeigt keine Wertschätzung und man kann sich das sparen. Sehr gerne gebe ich ein Like auf Facbook um zu zeigen: habe ich gelesen, finde ich gut. Ich retweete auch gerne (vor allem die Retweets @snowberlin, da muss ich immer kichern!).

Deutsche Werbe-Kommentare

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WordPress: Domain des Absenders einsehen

Was ich auch nicht leiden kann, sind fremde Firmen, die unter einen älteren Beitrag plötzlich Beifall spenden, wie toll ich dieses und jenes geschrieben hätte. Die haben oft so tolle Domains wie abc-spielzeug-test.de oder abc-buggy-test.de. Bei WordPress sieht man die Domain gleich unter dem Namen des Absenders. Es sind also meist SEO-Buden die bei mir dämliche Werbe-Kommentare schreiben und damit Links setzen wollen. Ok, Google findet, dass Werbe-Links ok sind, wenn sie inhaltlich zur Domain passen. Da sind Spielzeugfirmen bei mir zwar richtig, deren URLs lösche ich dennoch, weil ich noch keinen wertvollen Kommentar gefunden habe, bei denen ich das Gefühl habe, diesen hat ein Mensch geschrieben. Es ist etwas anderes, wenn es sich um echtes Feedback handelt oder gar Ergänzungen gebracht werden. Werbung wird gelöscht. Ich stelle passende Produkte gerne in Form eines Werbebeitrags vor, der als solcher gekennzeichnet ist. Alles andere möchte ich nicht haben. Mein Blog, meine Spielwiese. Und mal ehrlich: da die meisten Links in den Kommentaren auf nofollow umgestellt sein dürften, ist das noch nicht mal ein wertvoller Link. Was soll der Spam?

Wie erkennt man Kommentar-Spam?

  • Ein älterer Beitrag wird kommentiert
  • Die Domain sieht nach SEO aus (Test-Seite, Keyword-Domain etc.)
  • Die E-Mail-Adresse sieht nach SEO aus
  • Der Beitrag erhält keinen Mehrwert und wirkt hingeklatscht
  • Der Beitrag hat keinen Themenbezug