Lange hatte ich es schon geplant und ständig vor mich hergeschoben: eine Blog-Reihe über SEO für Mama-Blogger zu schreiben. Gestern kam auf Twitter eine Frage von @mama_notes auf, wie man zielgerichteter User erreichen kann, sodass diese den richtigen Blog-Post finden, der eher ihrer Suche in Google entspricht:

SEO für Mama-Blogs - mamaskind.de

SEO-Hilfe auf Twitter - mamaskind.de

Suchmaschinenoptimierung – Brauche ich das auch für meinen Blog?

In diese Diskussion reihten sich auch die Bloggerinnen @runzelfuesschen und @LulusStern ein. Der Informationsbedarf für das Thema Suchmaschinenoptimierung ist anscheinend sehr hoch. Dank Zeichenbegrenzung kommt man auf Twitter mit der SEO-Hilfe nicht sehr weit, daher soll in diesem und folgenden Blog-Posts das Thema näher aufgegriffen und an den Beispielen unserer Blogs durchleuchtet werdet. Das Schöne an der Optimierung ist, dass man nie damit aufhören darf. Es gibt so viele Neuerungen, teils durch Algorithmus-Updates, Layout-Änderungen etc. seitens Google oder auch durch neue Tipps und Tricks aus der SEO-Welt.

Ich vermute, dass die meisten Bloggerinnen nicht mit dem Schreiben begonnen haben, um nur Leser via Google zu bekommen, die womöglich nicht wiederkehren wollen. Das Hauptziel des eigenen Blogs ist eher der Aufbau einer festen Lesergruppe. Wenn diese stetig steigt, ist ein Ziel auch schon erreicht. SEO soll für unsere Blogs eher dafür dienen, weitere (feste) Leser anzuziehen, die vielleicht noch nicht via Social-Kanal von dem Blog gehört haben. Dafür muss der Blog nicht nur interessant, leserlich (Schriftgröße, Lesefluss, …) und hübsch anzuschauen sein, sondern auch in Googles Augen technisch einwandfrei sein. Logisch, für einen potenzieller Leser, der über Google auf den noch unbekannten Blog kommt, zählt zuerst das äußere Auftreten eines Blogs. Wenn dieser optisch nicht überzeugen kann (blinkende Elemente, die Augenflimmern erzeugen o. Ä.), ist der User auch schon wieder verschwunden.

Also ja, du solltest SEO auch für deinen Blog machen! Wenn man eine Idee von den grundlegenden Punkten hat, ist SEO auch kein größeres Mysterium mehr, sondern eine hilfreiche Stütze den Blog technisch so aufzubereiten, dass bestenfalls sogar die Reichweite steigt. Und mehr Reichweite wollen doch alle Blogger haben, richtig?

SEO – Was ist das eigentlich?

Ich habe es schon ein wenig vorweg genommen: SEO (Search Engine Optimization bzw. Suchmaschinenoptimierung) soll dafür sorgen, dass User von den unbezahlten Google-Suchergebnissen auf den Blog gelangen. Dazu zählen nicht die Klicks, die auf AdWords-Anzeigen erfolgen.

Kinderbett kaufen SEO - mamaskind.de

Im oberen Bild sehen wir die Unterschiede auch deutlich. Die AdWords-Werbung für die Suchanfrage „Kinderbett kaufen“ ist aktuell deutlich mit „Anzeige“ markiert. Einfach gesagt bedeutet das, Unternehmen bezahlen dafür, über den organischen (= nicht bezahlten) Suchergebnissen zu erscheinen. Auch in der rechten Seitenleiste befinden sich unter den Shopping-Ergebnissen weitere AdWords-Anzeigen. Unter den linken AdWords-Ads beginnen die organischen Ergebnisse (1. Otto, 2. myToys), in denen wir für bestimmte Suchbegriffe (Keywords) bestenfalls auf Platz 1 gelistet werden wollen. Das soll mit der stetigen Optimierung des Blogs erreicht werden.

Also rein ins Getümmel und ran an die Optimierung? So schnell geht das nicht, erst möchte ich noch einen kurzen Überblick geben, worüber ich im weiteren Verlauf schreiben möchte:

  1. On page Optimierung
  2. Keywords für den eigenen Blog
  3. Tools für WordPress und das Monitoring
  4. Off page Optimierung
  5. Social Media

Fragen zum Thema SEO?

Am liebsten wäre mir, wenn ihr eure SEO-Fragen im Kommentar hinterlasst, sodass ich diese in folgenden Postings aufgreifen kann und auch weiß, wo der Schuh drückt. Ich freue mich über eure Fragen!

Weitere Blogposts der Serie:

 

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