Liebe Alu, liebe Organisatoren, liebe Sponsoren, ich bedanke mich ehrlich für das Event, das ihr auf die Beine gestellt habt. Ihr habt es geschafft, dass Blogger aus ganz Deutschland, ach, sogar aus Österreich und vielleicht weiteren Ländern, nach Berlin reisen, um andere Blogger zu treffen. Ihr schafft ein Netzwerk, das sich anfühlt, als wäre es ein Klassentreffen. Das war Blogfamilia 2016.

Ein Netzwerk für Elternblogger: Blogfamilia

Nachdem ich mich im letzten Jahr, der ersten Blogfamilia, so wohlgefühlt habe, wollte ich auch dieses Mal unbedingt dabei sein. Mein Ticket war schnell gesichert, doch die Warteliste lang. Es gab 125 Plätze, die sehr beliebt waren. Immerhin konnte man auf der Blogfamilia nicht nur Wissen mitnehmen, sondern auch die BloggerInnen treffen, denen man sonst nur online begegnet. Dank der Sponsoren konnte ich das Wissen der Vorträge auch kostenlos genießen. Danke an dieser Stelle!

Mit Frl. Nullpunktzwo frühstückte ich erst zu Hause und machte mich mit ihr und ihrem zauberhaften Junebug auf zur Blogfamilia. Unterwegs sammelten wir noch Jana vom Hebammenblog ein. Sie fragte ich schon beim Treffen auf der republica: Was ist, wenn man keine Hebamme mehr bekommt? Wer schaut sich dann den Nabel des Babys an? Wer erkennt, wenn die frische Mama Probleme bekommt, die sie selbst noch gar nicht erkennt? Tja, sagte sie, dann müsse man für akuten eigenen Problemen ins Krankenhaus, bzw. die Notaufnahme fahren und den Nabel vom Kinderarzt untersuchen lassen. Das kann und darf so nicht sein! Wir brauchen unsere Hebammen!

Alu (Große Köpfe) und Janni (Ich bin dein Vater) eröffnetet die Blogfamilia. Es gab ein straffes Programm. So wurden Sessions zum Thema Professionalisierung & Monetarisierung, SEO, Instagram, Blogger vs. Journalisten und kreativem Spiel von Lego gehalten.

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Alu und Janni eröffnen die Blogfamilia

Danach begann der erste Talk über Professionalisierung & Monetarisierung. Bloggerin Jess von Alabaster Maedchen gab einen groben Überblick über die Möglichkeiten von BloggerInnen und berichtete von verschiedenen Kriterien zur Monetarisierung. Dafür braucht man natürlich schon eine gewisse Reichweite und vor allem Authentizität. Blogposts als auch Werbung müssen zum Blog passen.

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Professionalisierung & Monetarisierung von Alabaster Mädchen

Nach jedem Vortrag gab es kurze Pausen. Dort konnte man sich z. B. sehr gut mit anderen BloggerInnen austauschen oder die Sponsoren besuchen, die zum Teil vor Ort waren. Sehr toll fand ich die Vorschulhefte von Stabilo. Davon habe ich gerne ein Heft für Sohn 1.0 mitgenommen und kann mich nur erneut lobpreisend äußern: Danke, dass ihr das organisiert habt! Aber auch die anderen Sponsoren hatten interessante Dinge: Sesamstraßen-Knabbereien, Lego (!!!), Weleda-Pflege und, und, und.

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Stabilo Vorschulhefte

Nach einer kurzen Runde ging es weiter mit Maximilian Buddenbohm (Herzdamengeschichten), der sich mit dem Thema Blogger & Journalisten beschäftigte. Er gab verschiedene Einblicke in die Vergangenheit und die Zukunft. Die Medien betrachten Blogger und Journalisten teils sehr zwiespältig. Unterwandern Blogger die Journalisten?

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Blogger vs. Journalisten?

Blogger vs. Journalisten

Warum stellen die Medien Blogger und Journalisten so negativ gegenüber?

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Buddenbohm live und in Farbe auf der Blogfamilia

Und ja, es gab auch Kuchen. Blogger brauchen das: puren Zucker, der die Nerven beruhigt. Oder so. Für das leibliche Wohl war gesorgt. #omnomnom

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Kuchen, Kuchen, Kuchen!

Mehr Offenheit ohne Neid für Blogger! Bitte.

Der beste Teils des Nachmittags war für mich das Treffen anderer BloggerInnen. Wie es so ist, kommt man ins Gespräch und will sich so gar nicht mehr lösen. So ging es mir erneut mit Jessi (feiersun) und Bella (Freiraumkind). Die Chemie stimmt einfach. Wir haben festgestellt, dass wir uns in einem Punkt einig sind: wir stehen für Offenheit. Offene Zahlen, offene Gespräche und Hilfe untereinander. Neid unter BloggerInnen ist doof und unsinnig. Es hilft nicht weiter! Ich bin ja dafür, dass man mehr auf dem Sachohr hört: Ratschläge einfach annehmen ohne zu unterstellen, dass man Böses will. Oder nur einen Link unterbringen will. Denn so funktioniert das beim Bloggen: Man vernetzt sich, gibt Tipps, teilt Leid und Liebe und tauscht sich aus. Doch das funktioniert nicht überall gleich gut. Also Leute, mehr Offenheit!

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Feiersun, Freiraumkind und mamaskind, also ich.

Zuletzt schaute ich mir noch die hübsche Wickelecke an, die Bella (Familie Berlin) mit den Produkten von Kleine Fabriek und Lillydoo gestaltet hat. Ich liebe die Produkte von Done by Deer! Danach hieß es für mich schon, mich zu verabschieden. Mich packte leider mal wieder die Migräne, was den Besuch meiner ersehntesten Session von Minimenschlein zum Thema Instagram unmöglich machte. So fuhr ich statt mit der U-Bahn sogar mit dem Taxi nach Hause. Für 22 € plus Trinkgeld. (Warum ist das so teuer?)

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Wickelecke von Kleine Fabriek und Lillydoo

Bis bald, Blogfamilia!

Es bleibt die Sehnsucht nach vielen tollen Bloggern und einem schönen Nachmittag. Ich freue mich sehr auf die nächste Blogfamilia und hoffe, dort mit noch mehr Leuten live reden zu können. Ganz viele großartige BloggerInnen habe ich hier nicht genannt und doch fand ich die Begegnung wunderbar. Danke, dass ihr bloggt und dass ihr im echten Leben ebenso authentisch seid!

P. S. Es gab auch ein Goodie Bag, das ich bald gerne zum Teil verlosen möchte. Freue dich auf schöne Sachen von Stabilo, myToys, Baby Björn und anderen Firmen.

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