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Das war großartig! Heute lud kinderfee.de zum gemeinsamen Bloggerfrühstück ein: Mama-Blogger, frische Brötchen und ein toller Vortrag über die Nutzung von Social Media für den eigenen Blog. Im Vorfeld bin ich auch mit einigen Bloggerinnen ins Gespräch gekommen. Dabei wurde mir bewusst, dass ich mit meinen unregelmäßigen Blogposts eher die Ausnahme unter den Anwesenden Damen (und Herren) darstelle. 

1. Tipp: Blogge mehrmals wöchentlich

Wie Workingberlinmum erwähnte, sollte man mindestens drei Mal pro Woche bloggen. Für die Bloggerinnnen, die eine große Leserschaft sammeln möchten, ist das auch durchaus erforderlich. Für meinen Blog sehe ich das noch als kleine (Zeit-)Hürde. Ich bin vermutlich auch eine der wenigen Bloggerinnnen, die die Posts nicht immer nach Gefallen, sondern auch nach Suchvolumen und SEO-Aspekten betrachtet. Das ist nämlich eine sehr gute Übung nach Feierabend…

Für mich persönlich ist das häufige Bloggen zur Zeit nicht durchführbar. Gerade, da ich mir mit Erreichen des Google Analytics Certificate ein neues Ziel gesetzt habe, das ich unbedingt erreichen möchte. (Dieses Zertifikat sagt aus, dass man quasi ein Google Analytics-Profi ist. Meine Abende verbringe ich neben der allgemeinen SEO-Pflege von mamaskind.de und sequelizejs.com (Projekt meines Mannes) folglich mit Lernen.)

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Networking für Blogger

2. Tipp: Blogge nur über Themen, die du selbst vertreten kannst

Was bringt es dir, wenn deine Geldkatze immer fetter wird, du aber Blogposts schreibst, die niemand lesen will? Dann steigt vielleicht das anfängliche Budget an, die Leserschaft rennt jedoch weg. Haha, versucht mal auf einem Windelfrei-Blog plötzlich Windeln anzupreisen. Auf diesem Gebiet (also Content, nicht Windelfrei ;-)) probiere ich selbst noch aus, was für mich passt und was nicht. Z. B. binde ich ab und zu Videos ein, von denen ich denke, dass sie interessant sein könnten. Dafür habe ich auch eine separate Kategorie Videos eingeführt, sodass diese nur noch gezielt angeschaut werden können und niemanden direkt stören. Doch auch für diese habe ich schon einige Anfragen abgelehnt: Es muss immer zu mamaskind.de passen.

3. Tipp: Reagiere auf soziale Interaktionen, aber richtig

Im Gespräch mit Jette von Super Mom wurde deutlich, dass, wenn man Facebook für die Leserschaft sucht, man dies auch richtig und anhaltend machen sollte. Ihr Beispiel war ihre Beschwerde bei H&M, in der sie ein Plus Size-Model Gr. 42 kritisierte, das aussah wie eine Frau mit Kleidergröße 36. H&M reagierte mit einer Standard-Copy-and-Paste-Antwort was in einem regelrechten Shitstorm der Empörung endete:

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Siehe Post auf der FB-Seite von ME Super Mom.
Das ist auch ein Grund für mich, die sozialen Netzwerke in Bezug auf mamaskind.de flach zu halten. Im Moment fokussiere ich mich (dank SEO!) zu wenig auf den Content meines Blogs und so gar nicht auf mögliches Spreading via Social Networks. Yvonne von Kinderfee hat das in ihrem heutigen Vortrag auch sehr schön zusammengetragen: Facebook, Twitter, Xing, Pinterest: wo klappt welche Strategie und was kann man bedenkenlos unversucht lassen.. Interessant war auch die Diskussion zum viralen Marketing. Was einigen schon meisterhaft gelingt, ist in unserer kleinen Bloggerwelt noch eher unbekannt. Wie kann ich viralen Content erzeugen? Ein Mittel ist, eine klare Position zu beziehen und zu dieser zu stehen (wie auch Super Mom mit H&M). Erzwingen kann man die virale Verbreitung eher noch nicht.

PR-Agenturen müssen lernen, mit Bloggern zu agieren

Dazu äußerte sich auch Berlin Mitte Mom. Nicht nur wir Bloggerinnen müssen aufpassen, welche Aktionen wir auf den Blogs verbreiten wollen, auch die Unternehmen und PR-Agenturen sollten vor einer E-Mail-Bombe überlegen, ob es sinnvoll ist, alle Mama-Blogger gleichzeitig anzusprechen und ihnen somit dasselbe Produkt anzubieten. Wenn dann die Blog-Welle mit dem gleichen Produkt auf die oft gleiche Leserschaft ausgerollt wird, kann das zu negativen und genervten Reaktionen auf die Unternehmen führen. Übrigens, liebe Firmen: Wenn ihr schon mit euren (teilweise wirklich tollen!) Angeboten auf uns zu kommt, dann setzt doch bitte auch die richtigen Namen in die Anrede ein. Das ist nicht nur peinlich für euch, sondern auch schade um die Mail. Diese verschwindet nämlich sofort im Müll.