Es war ein bisschen töricht von mir, den großen Sohn zu schnappen und ihm zu versprechen: „Du darfst dir im Spielzeugladen einen Roller aussuchen!“. Er wählte sich natürlich einen Alu-Scooter aus, der immerhin schon etwas größere Räder hatte, als die normalen City-Roller, aber auf schiefer Strecke nicht gut fährt. Das wusste er nicht, im Laden fuhr er auf den glatten Wegen super und seine Freunde haben alle einen City-Roller! Die Freude über das neue Gefährt währte nur kurz, eine Alternative musste her. So freue ich mich, dass ich den Puky Roller R 07 L vorstellen darf, den mir Bike Box zur Verfügung gestellt hat. Und mein großer Sohn ist überglücklich!

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Puky Roller R 07 L im Test

Bike Box – der Puky-Händler meines Vertrauens

Tatsächlich kenne ich den Bike Box – Shop schon seit zwei Jahren. Damals schrieb ich einen Gastartikel über unsere Puky-Fahrzeuge: Rutscher, Wutsch und Laufrad für deren Blog. Da ich die Fahrzeuge schon hatte, erwarb ich dort ein Fahrradkörbchen und einen Wimpel für das Fahrrad, die uns bis heute begleiten und auch den kleinen Sohn erfreuen werden. Für alles rund um Fahrradanhänger und Kinderfahrzeuge ist Bike Box eine gute Wahl.

Puky Roller R 07 L – der Testbericht

Der Aufbau

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Aufbau des Puky Rollers – einfacher geht kaum

Eigentlich ist mein Mann der Aufbauexperte, oder auch der, der immer alles machen muss. Kennt ihr bestimmt. Für den Test habe ich mich selbst bemüht und war erstaunt: das ging echt einfach! Ich musste nur die Halterung, den Lenker in das Rohr stecken und mit einen Sechskantschraubendreher festziehen. Man verzeihe mir bitte meine unfachmännische Beschreibung. Mein großer Sohn hielt derweil den Lenker fest, sodass er scheinbar die richtige Höhe für ihn hat. Der Aufbau war einfach!

Die Probefahrt

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Probefahrt mit dem Puky-Roller

Erleichterung auf der Seite der Erwachsenen: der Roller ist geräuscharm und macht auch sonst einen sehr guten Eindruck. Die Reifen sind super! Es fällt auf, dass der Sohn mit diesem viel besser lenken kann. Keine Spur mehr von Unsicherheit, wenn er über Kopfsteinpflaster fährt, er merkt leichte Unebenheiten mit dem Roller nicht mehr. Das sorgt für ein sehr angenehmes Fahrgefühl. Ich habe den Roller natürlich selbst ausprobiert, der ist nämlich bis 85 kg zugelassen. Das macht Spaß!

Richtige Einstellung finden

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Richtige Einstellung finden

An der leicht gebeugten Haltung sieht man, dass der Lenker hier noch ein wenig zu niedrig eingestellt ist. Das passiert, wenn man ein hibbeliges Kind hat, welches das neue Spielzeug unbedingt ausprobieren möchte. Protipp: Das Kind nicht in der Wohnung fahren lassen. Die Bremse zieht nämlich sehr gut. Die Bremsstreifen konnten wir immerhin wieder auf dem Parkett entfernen. ;)

Während der Papa nach Hause rannte, um Werkzeug zu holen, erkundeten wir die Highlights des Rollers.

 

Technische Details des Puky Rollers R 07 L

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Luftreifen – V Brake hinten

  • Alter: ab ca. 5 Jahre / Körpergröße: ab 105 cm
  • Gewicht: 6,4 kg
  • Maße: 116 x 78/90 cm
  • Zugelassen bis 85 kg

Auffallend sind die Luftreifen und die Handbremse (V-Brake), was beides Merkmale sind, die man nicht mehr missen möchte. Die Griffe sind weich, gummiert und schützen an den Seiten vor dem Abrutschen. Auch das Lenkerpolster kann bei leichten Stürzen ein guter Schutz sein. Auf dem rutschgehemmten Trittbett hat mein Sohn einen guter Stand. Laut Hersteller ist der Roller mit einer stoßfesten Pulverlackierung versehen. Diese sollte kleine Stürze und Umfallen des Rollers abkönnen. Mit dabei ist auch eine kleine Glocke, die schon den ein oder anderen Fußgänger auf das Kommen meines Kindes hinwies.

Interessant wäre noch, was passiert, wenn man mit dem Roller durch Pfützen fährt, denn Schutzbleche gibt es nicht. Schwierig wird es zudem, wenn das Kind plötzlich keine Lust mehr auf Rollerfahren hat. Einfach zu tragen ist das Gefährt nicht und auch Haltegurte hat er nicht. So bleibt nur die Hoffnung, dass das Kind trotzdem weiterrollt. Sonst muss man das selbst tun. Wer allerdings noch einen Buggy nebenher schiebt, könnte logistische Probleme bekommen.

Sicherheit geht vor – Helm und Schloss

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Sicherheit geht vor – mit Fahrradhelm

Mit korrekt eingestelltem Lenker und Fahrradhelm fährt es sich schon viel besser, jedenfalls aus der Sicht einer Mama. Seit dem ersten Laufrad gilt bei uns Helmpflicht, die unser Sohn auch so akzeptiert. Bei jeder Tour dabei ist auch immer sein Fahrradschloss, um den Roller sicher vor dem Kindergarten anzuschließen. Denn der Kinderroller ist ab nun sein beliebtester Begleiter unterwegs.

Fazit

Ich liebe das Puky-Gefährt und mein Sohn noch viel mehr. Schade, dass wir uns erst später für ein Modell mit Luftreifen entschieden, bzw. uns zuerst von meiner Puky-Lieblingsmarke abgewendet haben. Die Marke finde ich nämlich super. Die Fahrzeuge werden in Deutschland hergestellt und haben einen hohen Wiederverkaufswert. Bis es soweit ist, wird aber auch Sohn 2.0 in den Genuss der Puky-Welt kommen. Wer mag, schaut sich gerne bei Bike Box um, ich habe dort positive Erfahrungen gemacht und empfehle den Online-Shop auch unabhängig des Testes gerne weiter.

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Und bei euch?

Wie sehen eure Erfahrungen mit Kinderrollern aus? Seid ihr mit einem Alu-Scooter zufrieden oder setzt ihr auch auf hochwertige Luftreifen? Ich bin auf eure Meinungen gespannt!

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