Wie schön stellte ich mir das vor: Familienbett mit drei Kindern. Jedes Kind darf bei uns schlafen, wenn es das möchte. Doch in der Praxis reichen vier Betten für fünf Personen doch nicht aus, wenn ein Baby in der Mitte schläft, neben dem kein anderen Kind nächtigen soll. Wir spielen Betten-Tetris mit Kindern. Dazu gibt es mein Fazit über ein Jahr Matrazzo-Matratzen im Familienbett.

Fünf Personen im Familienbett

Natürlich wollte auch der Große wieder bei uns schlafen, als unser Baby-Mädchen auf die Welt kam und im Familienbett bzw. Beistellbett schlief. Das Kleinkind kommt allerdings auch jede Nacht in unser Bett, sofern er nicht bereits dort einschläft. So richtig klappt das Familienbett zu fünft nicht. Ich finde oft lange keinen Schlaf. Zum Schlafverhalten werde ich später einen separaten Beitrag schreiben. Daher haben versuchten wir den Jungs wieder ihr Geschwisterbett schmackhaft zu machen, sodass sie zumindest dort einschlafen und bei Sehnsucht erst in der Nacht zu uns krabbeln.

Familienbett-Tetris

Wer wo schläft, ist ein bisschen kompliziert. Im großen Beistellbett schlief vor kurzem noch Sohn 2.0 auf der Kleinkindmatratze. Nun schläft dort unsere Tochter, damit sie von im Bett umherwandernden Kindern geschützt ist. Da sie ein Spuckkind ist, ist es mir zudem lieber, wenn sie auf der eigenen Matratze schläft. Tatsächlich nicke ich jedoch oft beim Stillen ein und wache mit ihr auf meiner Seite auf. Zum Glück gibt es viele Spucktücher. Außerdem kann ich den Bezug meiner Matratze waschen, worüber ich noch immer sehr glücklich bin. Über unseren ersten Matrazzo-Test schrieb ich im letzten Jahr und war sehr zufrieden.

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Familienbett-Tetris mit drei Kindern – ein bisschen aufregend, wer wo schläft.

Neben mir schläft in guten Nächten mein Mann. In schlechten Nächten liegt er am Rand der dritten (älteren) Matratze. Dazwischen 1 – 3 Kinder. Manchmal legt er sich auch einfach ins Geschwisterbett im Kinderzimmer. Wer kann es ihm verübeln? Und auch die Jungs wollen nicht unbedingt nebeneinander liegen. Der Kleine wandert im Bett und mag sehr viel Körperkontakt. Der Große will nur seine Ruhe und unsere Nähe. In der Theorie klingt alles so einfach. In der Praxis ändert sich die Schlafkonstellation beinahe jeden Tag. Das Familienbett zu fünft klappt folglich für uns nicht.

Die Praxis

Wir lesen nun jeden Abend im Kinderzimmer vor und warten nachts darauf, dass der Kleine zu uns kommt, was er sehr gerne darf. Manchmal schläft er bei uns ein, was die Nächte in der Regel noch ruhiger macht. Das ist extrem wichtig, denn unser kleiner Sohn hat einen leichten Schlaf. Dementsprechend wachen mein Mann und er jeden Morgen auf seiner Seite des Bettes auf.

Die Matratzen von Matrazzo nach einem Jahr

Im meinem letzten Bericht über Matrazzo schwärmte ich sehr von der Liegequalität. Diese ist bei meinem Mann auch nach einem Jahr noch voll gegeben. In meiner Matratze hatte sich nach elf Monaten eine kleine Kuhle in der Mitte gebildet, aus der ich gefühlt nicht mehr rauskam. Wir wählten denselben Härtegrad, der für mein normales Gewicht laut Empfehlung des Herstellers sogar zu hart war. Doch da ich gerne auf einer härteren Matratze schlafe, empfahl mir der Härtegradrechner von Matrazzo ebenfalls eine Matratze mit mittlerem Härtegrad. Zu schwer kann ich also nicht gewesen sein. Eine gute Gelegenheit, um den Kundenservice von Matrazzo zu testen, der acht Jahre Garantie verspricht.

Top Kundenservice bei Matrazzo

Umtausch der alten Matratze: problemlos | Mehr Infos auf Mamaskind.de

Umtausch der alten Matratze: problemlos

Über den Verlauf von Reklamation bis zum Erhalt der neuen Matratze wurde ich vom Kundenservice sehr gut betreut. Zuerst wurde telefonisch abgefragt, was kaputt ist, danach versprach man mir eine neue Matratze, die prompt geliefert wurde. Im selben Paket befand sich eine Folie, in die ich die alte Matratze für den Rückversand stecken sollte. Wenige Tage später wurde diese von einem Speditionsunternehmen abgeholt. Ein absolut reibungsloser Ablauf!

Intern fand die Kontrolle des Fehlers durch die Qualitätssicherung statt. Ich bat um einen Bericht, der mich auch kurz danach erreichte. Das Team stellte eine Liegekuhle von 7 mm fest. In einem umfangreichen Inspektionsprotokoll wurde dies mit vielen Bildern festgehalten. Zusätzlich zur Liegekuhle wurde ermittelt, dass die Matratze in der Mitte deutlich weicher als am Rand ist.

Auf Grundlage der VWI Leitlinie 35 „Polyurethan-(PUR)-Weichschaum für Matratzenkerne Qualitätshaltigkeit und Reklamationen“ ist ein Höhenverlust eines vollflächigen Matratzenkerns nicht mehr geringfügig, wenn er10mm oder 10 % überschreitet. In Bezug auf die Liegekuhle ist die Reklamation unberechtigt. Auf Grund des spürbaren Härteunterschiedes (Mitte/außen), der auf Schwankungen im Langblock zurückzuführen ist, wird die Reklamation anerkannt.“ – Matrazzo Inspektionsprotokoll

Im Protokoll heißt es weiter, dass “Schwankungen innerhalb einer Langblock-Schäumung nicht grundsätzlich auszuschließen sind (Blockschaumrisiko)”. Eine Charge besteht aus rund 400 – 600 Matratzenrohlingen. Würde ein generelles Problem existieren, wären weitere Reklamationen eingetroffen. Dies ist laut Matrazzo nicht der Fall.

Ursachen für Liegekuhlen in Matratzen

Der Kundenservice notierte zum Schluss, dass es mehrere Ursachen geben kann. Dazu gehören ein falscher oder falsch eingestellter Unterbau sowie ein falsches Verhältnis zwischen Härtegrad und Körpergewicht. Diese beiden Möglichkeiten kann ich ausschließen, da der Lattenrost unter der Matratze funktionsfähig ist und ich eher zu leicht als zu schwer für den gewählten Härtegrad bin bzw. vor der Schwangerschaft war. Selbst hochschwanger übertraf ich die Empfehlungen für diesen Härtegrad nicht. Die letzte Möglichkeit, welche die Qualitätssicherungsabteilung erwähnt, ist die Abnahme der Elastizität des Schaumes, also des Rückstellverhaltens.

Vergleich der Matratzen: links neu, rechts ein Jahr alt und leicht nachgedunkelt aber top in Schuss! | Mehr Infos auf Mamaskind.de

Vergleich der Matratzen: links neu, rechts ein Jahr alt und leicht nachgedunkelt aber top in Schuss!

Mein Fazit nach einem Jahr

Ich gehe von einer einmaligen Sache aus, da nichts weiter über ähnliche Fälle der Charge bekannt ist. Zudem liegt sich die Matratze meines Mannes noch immer sehr gut und meine neue Matratze sowieso. Der Bezug ist ein wenig nachgedunkelt, die Matratze wurde ein wenig weicher, doch das Liegegefühl ist noch immer sehr gut. Meine Reklamation wurde sehr schnell behoben, sodass ich nun wieder sehr gut schlafen kann. Ich hatte zu keiner Zeit Rückenschmerzen, die ich von der Matratze zuvor leider kannte. Ich würde vermutlich auch “schlafen wie ein Baby”, wenn ich keins hätte. ;)

Immer noch super sind die abnehmbaren Bezüge, die im Familienbett auch unbedingt zu empfehlen sind. Durch die Garantiezeit von acht Jahren geht man auch kein Risiko ein. Der Kundenservice hilft gerne weiter und eine Lösung wird gefunden.

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