Rückblickend denke ich oft darüber nach, wie ich mich als Erstmutter um die Entwicklung des Babys gesorgt habe. Ich las regelmäßig Infos zu den Fähigkeiten, die Babys im selben Alter haben sollten und verglich jeden einzelnen Fortschritt. Ich googelte fröhlich drauf los: “Laufen mit 14 Monaten” etc. Als Zweitmutter und vor allem als Mama eines schon Vierjährigen überlege ich: Warum eigentlich der ganze Stress?

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Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus

Es hilft mir als Mama nichts, ständig die Fortschritte zu vergleichen und sich dann zu wundern, warum das eigene Kind noch nicht krabbeln, robben oder laufen kann. Beim zweiten Sohn bin ich viel entspannter. Ich notiere zwar weiterhin, was er wann gelernt hat, schaue auch nach, wann der erste Sohn dies konnte, jedoch unabhängig von Wettbewerbsgedanken. Baby 2.0 lernt es halt dann, wenn er soweit ist.

Auch Fisher Price ist der Meinung, dass Kinder Zeit für freies Spiel brauchen – die Neugier soll geweckt und die Fantasie angeregt werden, so entwickeln sich Kinder am besten. Das Video zeigt dies auch ganz deutlich – lasst die Kinder entdecken:

Frühförderung vs. Freies Spiel

Eltern sollten folglich darauf achten, das Kind nicht ständig mit Spielzeug zu überfluten oder es zu beschallen. Baby 2.0 bekommt z. B. nur zwei bis drei Spielzeuge aus seiner Kiste, die ich mittlerweile nicht mehr in seine Hände, sondern neben ihm ablege. Es ist sehr schön, zuzusehen, wie er erst das Rasseltier greift, hineinbeißt und sich dann dem Knisterbuch zuwendet. Mich braucht er in dem Moment nicht – er möchte allein entdecken.

Sein musikspielender Spielbogen ist zudem nicht immer angeschaltet, denn auch die Tiere, die daran hängen, klimpern schön allein. Manchmal stelle ich den Bogen so ein, dass er auf Bewegung reagiert und dann Musik macht. Nötig ist das aber nicht unbedingt. Ich achte darauf, dass das Spiel ausgeglichen ist: freie Zeit, tolle Dinge in seiner Umgebung zu entdecken, während ich still daneben sitze, Lieder vorsingen und Bücher anschauen. Das geht auch schon mit einem 5-Monate-altem Baby. Baby knistert und ich erzähle ihm, was auf den Bildern zu sehen ist. Das scheint ihm besonders zu gefallen.

Frühförderung halte ich eigentlich für übertrieben. Dennoch besuche ich einen PEKiP-Kurs. Viele Dinge machen Eltern schon automatisch: Das Kind in der Bauchlage stützen, viel mit ihm reden, Dinge erklären und spielen. für mich bleibt weiterhin der soziale Aspekt des Kurses interessant – mit anderen Müttern reden – auch über nicht-Baby-Themen.

Wie handhabt ihr das mit der Förderung der Babys und Kleinkinder? Aktiv oder passiv spielen lassen?

Dieser Artikel wurde gesponsert von Fisher Price.