Digitale Medien sind Bestandteil meines Lebens, seit ich zur Schule gehe. Sie kamen schleichend und längst waren sie damals nicht so populär wie heute, doch ich wuchs mit ihnen auf. Es begann mit dem ersten PC, der 1994 bei uns einzog und tatsächlich großen Einfluss auf mein Leben hatte. Meine Kinder wachsen viel selbstverständlicher mit Computern, tiptoi, Musik aus der Cloud und Tablets auf, mit dem nicht nur gespielt, sondern auch gelernt werden kann. Darüber bin ich sehr glücklich, da ich frühe Medienerziehung sehr wichtig finde.

In Kooperation mit Wonder Workshop berichte ich über die Bedeutung der digitalen Medien für Kinder. Vor ein paar Monaten ist ein kleiner, blauer Roboter ins Kinderzimmer eingezogen, der nicht nur spannende Programmieraufgaben für Kinder, sondern auch freies Spiel ermöglicht. Damit bietet Dash einen tollen Einstieg für Kinder in die Programmierung und den Umgang mit Tablet oder Smartphone.

Digitale Medien für Erstklässler

Martin schrieb einen tollen Beitrag über Computer im Kinderzimmer, wie man diese sicher macht und welche Programme er sinnvoll findet. Nicht nur sein Sohn, sondern auch mein großer Sohn hat mittlerweile einen eigenen Computer, den er nach Absprache verwenden darf. Das Interesse für’s Schreiben auf der Computertastatur fand schon mit ca. fünf Jahren statt. Er durfte im Schreibprogramm Worte tippen und freute sich dabei. Inzwischen will er keine Wörter mehr schreiben, dafür am Computer spielen.

Wichtig für mich: ich wähle die Spiele aus, auf die er Zugriff hat. Dazu gehört unbedingt Minecraft, ein Spiel, das ich seit der Alpha (2010) spiele. Wie mit Lego baut man im Computerspiel seine eigene Welt. Mit genügend Fantasie bietet das endlosen Spielspaß. Abwechslung und vor allem Lernspaß bietet der Dash, der programmierbare Roboter, den ich vor ein paar Monaten hier vorstellte.

Programmierung mit Dash - viele Aufgaben wollen noch gelöst werden mit Dash, dem programmierbaren Roboter | Mehr Infos auf Mamaskind.de

Programmierung mit Dash – viele Aufgaben wollen noch gelöst werden

Programmierung mit Dash im Kinderzimmer – die Zukunft?

Das Spielen und Lernen mit dem Dash-Roboter bietet meinem Sohn einfachen Zugang zu den digitalen Medien. Anfangs probierte er das Programmieren mit den Blöcken auf meinem Smartphone, mittlerweile installierten wir die kostenlosen und kindgerechten Apps zusammen auf seinem Tablet. Aus Versehen etwas kaufen ist nicht möglich.

Dennoch bin ich in der Nähe, wenn er sich an die Herausforderungen der App macht. So wird Frust vermieden, wenn etwas nicht sofort klappt. Gemeinsam schaffen wir es, Dash zum Leuchten, Fahren und Sprechen zu bringen. Erwähnte ich, wie viel Spaß es macht, wenn man eine Aufgabe gelöst hat und Dash dies durch Ausführen der programmierten Abläufe belohnt? :)

Wer nochmal nachlesen möchte: mein Test zum Dash-Roboter

So sitzt er nicht nur am Computer, sondern kann seine Medienzeit aktiv verbringen. Was ich sehr mag: man lernt logisches Denken, das für Programmierung unbedingt erforderlich ist. Bestimmte Abläufe müssen erfolgen, bevor die nächsten passieren können. Das ist mit unserem Dash sehr verständlich erklärt.

Ich denke, dass Computer und digitale Medien (weiterhin) unsere Zukunft sind und man die Kinder gar nicht früh genug an die Materie heranführen kann. Wichtig ist selbstredend die Auswahl der passenden digitalen Angebote, die Eltern vorab bestimmen sollten.

Für Schulkinder, die gerne lernen, bietet sich Dash an. Das Schöne ist, dass der Roboter auch ohne Programmierung mit dem Smartphone oder Tablet steuerbar ist. Das funktioniert wie ein fernsteuerbares Auto und macht schon dem kleinen Sohn Spaß.

Dash-Roboter fernsteuern - einfach mit Smartphone oder Tablet | Fernsteuerbarer Roboter für Kinder | Mehr Infos auf Mamaskind.de

Dash-Roboter fernsteuern – einfach mit Smartphone oder Tablet

Computer & Tablets schon für Schulkinder

Den Umgang mit dem Computer soll mein Sohn ab dem zweiten Schuljahr in einem Computerkurs an der Schule lernen, der spielerisch beibringt, wie man Schreibprogramme, Präsentationssoftware und Bildbearbeitung verwendet. Im Unterricht werden digitale Medien immer wichtiger. Zwar gibt es auch heute noch Overheadprojektoren, wie sie bei uns in der Schule üblich waren, doch an einigen Schulen stehen Beamer und Computer für die Klassenräume bereit, die bedient werden müssen.

Für uns einfache Dinge wie Daten von USB-Sticks oder aus der Cloud, dem Online-Speicher, laden müssen unsere Kinder erst lernen. Meiner Meinung nach kann man damit gar nicht früh genug anfangen. In kindgerechten Stückchen sollen meine Kinder schnell den richtigen Umgang mit den digitalen Medien erfassen. Dafür braucht es Regeln, was erlaubt ist und was wie lange oder gar nicht gemacht werden darf.

Computer-, Serien- & Tabletzeit

Wir haben gemeinsam festgelegt, wie lange am Tablet und Computer geschaut und gespielt werden darf. Ich unterteile nach Art: wahllos Serien auf Netflix schauen darf er am Wochenende eine halbe Stunde bis Stunde. Wird er selbst tätig indem er spielt, darf er in den Ferien auch ein wenig länger vor den Geräten sitzen. Dann wird er kreativ, plant, überlegt und baut seine perfekte Minecraft-Burg, erzählt mir, was er Neues in der Maus-App lernte oder programmiert zusammen mit mir seinen Dash-Roboter.

Besser zwei Stunden Minecraft spielen als eine Stunde vor Serien sitzen und sich berieseln lassen. Ein Lerneffekt ist mir wichtig. Lernen kann man in vielen Computer- und Konsolenspielen. Bei der Maus bekommt er Allgemeinwissen, beim Programmieren mit dem Dash erfährt er erste Programmierabläufe und selbst bei Konsolenspielen wie Zelda lernt er: lesen, Rätsel lösen, Aufgaben meistern. Es ist wunderbar ihm bei seinen Fortschritten zuzusehen. Dazu gehört auch eine gute Hand-Augen-Koordination. Seine Urgroßeltern, die schon viele Jahre einen Computer haben, hat er längst übertroffen. Mit der Maus geht er sicher um.

Herausforderung angenommen? Dash bietet unzählige Programmieraufgaben, die Spaß machen. | Mehr Infos auf Mamaskind.de

Herausforderung angenommen? Dash bietet unzählige Programmieraufgaben, die Spaß machen.

Mit dem Dash darf er spielen, so viel er möchte, da er dort nicht permanent auf einen Bildschirm schaut. Er steht auch im Kinderzimmer-Regal und ist damit schnell einsatzbereit. Er weiß, wie er ihn bedienen kann und auch, womit er ihn auflädt (USB am Computer). Noch möchte er, dass ich dabei bin, weil er hier und da Hilfe benötigt. Das Konzept mag ich noch immer sehr gerne.

Zukunftsrelevantes Wissen

Unabhängig davon, was er später mal machen möchte, Computer werden sicher eine Bedeutung haben. Ob man diese dann noch mit der Hand oder nur mit der Sprache steuert, wird sich zeigen. Sein Interesse für die technischen Geräte, die man durch eigenes Tun steuern und verändern kann ist auf jeden Fall geweckt.

Ich bin sehr dafür, dass alle Kinder spätestens mit der Einschulung mit Computern in Berührung kommen. Es muss kein eigener Computer sein, am Rechner der Eltern tippen und ausprobieren reicht schon aus. Wie man druckt, bei Kindersuchmaschinen sucht etc. üben wie gerade. Er bewegt sich in einem für Kinder sicheren Rahmen und surft nicht ohne Aufsicht im Internet, kann aber vieles testen. Computer sind aktuell und werden es bleiben. Wir müssen unsere Kinder darauf vorbereiten, dass Computer und digitale Medien auch in der Schule stetige Begleiter werden.

Mehr Infos zu Wonder Workshop

Wonder Workshop Website

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