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Das war leicht. Wie ich vor ein paar Tagen berichtete, sendete ich eine Kennenlern-Anfrage an eine Kindersitterin auf Kinderfee.de, die mir auch schnell bestätigt wurde. Die Anmeldung war denkbar einfach: ich musste lediglich meine persönlichen Daten sowie eine Kontoverbindung eingeben. Der Stundenlohn des Babysitters ist immer im Vorhinein bekannt, sodass keine bösen Überraschungen kommen können. In diesem enthalten sind sogar Gebühren für Haftpflicht- und Unfallversicherung. Wenn die teure chinesische Vase kaputt geht, zahlt also die Versicherung. Dumm nur, wenn das Keramikding symbolischen Wert hat…

Was mich persönlich erfreut: man muss nicht mit Bargeld bezahlen (für manche vielleicht negativ zu sehen?), ich bekomme eine Rechnung und kann schließlich die Kinderbetreuungskosten in meiner Steuererklärung absetzen. Und ich liebe Steuererklärungen :-)

Die richtige Auswahl des Babysitters

Meine Auswahlkriterien waren neben dem Foto (ein Mensch muss sympathisch wirken, das kann nicht objektiv sein) auch die kurze schriftliche Vorstellung und das Audio-Interview. Leider haben dies nicht alle Babysitter im Portal. Da mir auf den ersten Blick kein passender Betreuer in meinem Stadtteil gefiel, fiel meine Wahl auf eine Person im umgebenden Stadtteil. Das war für die Kinderfee auch kein Problem, sodass sie mir innerhalb kürzester Zeit den Kennenlerntermin zusagte. Einziges Manko: sie konnte auf meine Portalnachricht nicht zurück antworten. Das ist zur Zeit wohl noch nicht möglich.

babysitter-mamaskind

Babysitter treffen

Das Aufeinandertreffen

Nach der Begrüßung zeigte ich ihr unsere Wohnung, die vereinbarter Treffpunkt war. Das ist auch nützlich, da die Betreuerin auch hier das Kind betüddeln darf. Da Mamaskind ein wenig schüchtern (in Verbindung mit verneinender Haltung) war, konnten wir erste Worte wechseln. Das Kind machte es sich derweil mit dem Ausräumen seiner Bücher bequem und ignorierte uns völlig. Minuten später war das Kind endlich bereit und präsentierte bereitwillig seine Stempelbilder und -juchu- auch sein Zimmer, in welchem wir auch gleich Gleise verknüpfen durften. Das Eis war schnell gebrochen.

Fazit

Wir waren sehr begeistert, dass alles so einfach verlief. Registrierung (selbstverständlich im web 2.0), Betreuersuche, Kontaktherstellung, Vorstellung. Für nächste Woche habe ich ein paar Stunden bei ihr gebucht und hoffe nun, dass sie Zeit und Lust auf das Aufpassen hat. Wir haben auf jeden Fall Lust – endlich wieder zu zweit ausgehen…

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Edit Juli 2016: Kinderfee ging 2015 in Helpling über und ist keine eigenständige Plattform mehr. Schade.

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