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Bei jedem Kind kam ich erneut ins Schwitzen: Was braucht man an Erstausstattung für das Baby? Beim Großen bekamen wir viel geschenkt, für den zweiten Sohn mussten wir alles nachkaufen, da die ersten Sachen leider alle im feuchten Keller gelagert wurden. Auch für unser drittes Kind hatten wir nichts mehr und mussten uns komplett neu einrichten. Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit demUnternehmen Zalando, das wertvolle Hinweise zum Kauf von Babysachen gibt. Ich schreibe meine Erfahrung als Dreifachmama dazu.

Checkliste für Baby-Erstausstattung

Zalando erstellte eine Checkliste für Babyerstausstattung, die man auch herunterladen und ausdrucken kann. In dieser sind alle benötigten Babysachen wie Kleidung, Zubehör für Mahlzeiten, Kuschliges zum Schlafen, Wichtiges zum Wickeln und für unterwegs notiert. Der Liste an Babykleidung folgend kann man entspannt Bodys, Strampler und andere Textilien schon in der Schwangerschaft kaufen. Damit verteilen sich die Ausgaben auch über mehrere Monate. Der Nestbautrieb der Schwangeren ist daher ganz nützlich.

Aufpassen muss man bei der Kleidergröße. Ich war ein zartes Baby (2500 g) und wäre in Gr. 56 verschwunden. So erwartete ich auch eigene Kinder, die eher wenig Gewicht auf die Waage bringen. Mit 2640 g – 3030 g von 48 – 50 cm passten sie auch ein paar Wochen in Gr. 50. Veranlagung kann schon ein Zeichen sein, wie groß Kinder werden. Notfalls kann man die fehlende Kleidung aber auch nachkaufen. Manchmal ist auch der Ultraschall am Ende der Schwangerschaft aussagekräftig. Wer hier schon große Werte ausgemessen bekommt, setzt vielleicht eher auf die nächste Kleidergröße.

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Was braucht man für Babys am Anfang?

Babykleidung – praktische Tipps

Babykleidung muss in erster Linie einfach anzuziehen sein. Das war bei uns ein sehr großer Lernfaktor. Als Studenteneltern hatten wir beim ersten Sohn wenige Möglichkeiten, bei den anderen beiden Kindern mussten es dann doch Wickelbodys und Jäckchen sein. Zudem achteten wir darauf, dass Strampler unten zu öffnen sind, damit man das kleine Baby nicht komplett zum Wickeln ausziehen muss.

Zalando empfiehlt ebenfalls darauf zu achten, dass keine Knöpfe oder Reißverschlüsse auf dem Rückteil der Kleidung sind. Ich sortierte schon einige Teile aus, die sehr niedlich, aber für Babys komplett unpraktisch oder gar unbequem sind. Dazu zählen auch Pullis mit Kragen, Baby-Jeans oder ähnliche Kleidung. Babys sollen sich wohlfühlen und sich frei bewegen und strampeln können. Das geht am besten mit passender Babykleidung.

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Babystulpen zog ich schon dem kleinen Sohn in Regenbogenfarben an, damit er es in der Tragehilfe angenehm warm hat. Ein Vorteil: Im Sommer sind sie schnell ausgezogen und im Winter halten sie zusätzlich warm. Somit verzichten wir auf enge Baby-Strumpfhosen.

Für den Winter und den Übergang wurden mir Wollwalk-Anzüge für Kinder empfohlen. Diese sind atmungsaktiv, halten gleichzeitig schön warm ohne, dass den Kindern zu heiß wird. Dieses Jahr probieren wir diese erstmals aus. Zuvor hatte ich oft eher günstige Anzüge, in denen die Jungs sehr schnell schwitzten.

Zubehör zum Stillen und Tragen

Zumindest beim ersten Kind hätte ich rückblickend auf den Kinderwagen verzichten können. Das Tragetuch bzw. die Tragehilfe hätte ausgereicht. Mit steigender Anzahl an Kindern nimmt jedoch das Gepäck zu, das man tragen muss. Wir kauften also zur Geburt des zweiten Sohnes erneut einen Kinderwagen mit Buggyboard, auf dem der Große mitfahren konnte. Obwohl ich das Baby-Mädchen nun die meiste Zeit trage, kauften wir auch hier wieder einen Kinderwagen mit Mitfahrbrett. Auf dem Kinderwagen wird auch gerne das Laufrad transportiert, wenn der kleine Sohn nicht mehr fahren kann. Für uns gehören diese Dinge unbedingt zur Erstausstattung.

Während ich beim ersten Kind noch auf alles vorbereitet sein wollte, Fläschchen, Pulvermilch und Schnuller zu Hause hatte, ließ ich das bei den anderen Kindern bleiben. Da verzichtete ich gleich auf das Gerät zum sterilisieren und die Milchprodukte. Diese könnte ich noch immer kaufen, wenn das Stillen nicht klappt oder ein Schnuller benötigt wird.

Spucktücher! Beim ersten Kind kaufte ich ein paar Tücher, die die meiste Milch auffingen. Beim zweiten Kind brauchte ich mehr als doppelt so viele, wie auch bei unserem Baby-Mädchen. Beide sind Spuckkinder und erfordern beides: Durchhaltevermögen bei der Wäsche und eine große Anzahl an Tüchern. Da es sehr hübsche Modelle gibt, die manche sogar als Halstuch tragen, ist das aber nicht sehr tragisch.

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Zum Stillen selbst habe ich ein Nachtlicht von meinen Söhnen ergattert, das nach 30 min allein aus geht. Wenn ich beim Füttern einschlafe, bleibt das dämmrige Licht nicht brennen. Netter Nebeneffekt: Das Baby und man selbst wacht nicht zu sehr auf, wenn man stillt und der Partner kann (hoffentlich) weiter schlafen.

Kleidung zum Stillen

Stillkleidung finde ich für mich unerlässlich. Dazu gehören neben gut haltenden Still-BHs und Stilleinlagen aus Stoff auch Still-T-Shirts. So kann ich stillen, ohne das Shirt komplett hochzuziehen und dadurch mit nackten Bauch zu sein.

Ein Still-Top-Trick: Wer keine Still-Shirts kaufen mag, kann unter ein normales T-Shirt ein ärmelloses Top tragen. Das Shirt zieht man hoch, das Top zieht man runter und man erhält denselben Effekt wie beim Still-Shirt: man bleibt angezogen während das Baby trinkt. Bei Kleidern wird das allerdings schwieriger. Da bleibe ich gerne bei meinen Stillkleidern, die ich auch nach der Stillzeit super tragen kann.

Erstausstattung für Babys mit Checkliste zum Ausdrucken | Mehr Infos auf Mamaskind.de

Erstausstattung für Babys mit Checkliste zum Ausdrucken

Schlaf, Kindlein schlaf!

Ich hörte schon von einigen Leuten, dass sie auf Federwiegen schwören würden. Keine 10 Minuten und schon würden ihre Babys darin schlafen. Ausprobiert habe ich das nie, doch ich kann mir vorstellen, dass die schwingenden Bewegungen für Babys sehr angenehm sind.

Meine Tochter schläft im Moment noch viel im Tragetuch, wo sie mich spüren kann und ebenfalls umher geschwungen wird. Manchmal kann ich sie auch im Laufstall ablegen, den man unsinnig finden kann oder nicht. Wir haben eine Ablagemöglichkeit im Esszimmer gesucht und uns dafür entschieden, da wir keine Babywippe haben. Im Laufstall liegt das Baby-Mädchen – mit geradem Rücken – während wir essen für kurze Zeit. Sie hört unsere Stimmen und sieht uns. Manchmal können wir sogar aufessen, bevor sie wieder auf den Arm möchte.

Ein Stubenwagen könnte auch funktionieren, allerdings werden diese schnell zu klein. Der Laufstall fungiert gleichzeitig als Schutz vor Sohn 2.0. So kann ich auch schnell den Tisch decken, ohne beide permanent im Auge zu haben. Trotz großer Liebe zwischen den beiden bin ich sonst immer dabei.

Nachts half uns am Anfang ein Pucktuch, damit das Baby-Mädchen nicht immer aus dem Schlaf aufwacht. Wer kein separates Tuch kaufen möchte, kann auch mit einer Decke pucken. Dadurch reißen die Babys im Schlaf ihre Arme nicht hoch und wachen dadurch auf.

Das 70 x 140 cm Babybett haben wir als Beistellbett umgebaut und somit unser Familienbett verlängert. Darin befindet sich nur die Babymatratze mit einem Spucktuch als Unterlage. Wir haben auf alles Kuschlige verzichtet. Es gibt keine Decke, kein Kissen, keine Plüschtiere und kein Nestchen.

Weitere Infos

Die komplette Checkliste mit der empfohlenen Anzahl an Kleidungsstücken und Zubehör findet ihr hier:

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