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In einer Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Vodafone und TV SPIELFILM soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie man dem Kind den Umgang mit den Medien verständlich machen kann und was Eltern sowie Großeltern dabei beachten sollten.

Schau hin - mamaskind.de

Wie Kinder den Umgang mit Medien mit einer App lernen

Gemeinsam mit dem Markenbotschafter Tim Mälzer (Fernsehkoch) will der Medienratreber “Schau hin!” auf die veröffentlichte App für Android und iOS aufmerksam machen. Diese funktioniert sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet. Ich habe die App auf einem iPad getestet und möchte sie an dieser Stelle gerne weiterempfehlen.

Inhalt der App “Schau hin!”

Aktuelle Empfehlungen

Kindgerecht aufgearbeitet werden in den aktuellen Empfehlungen Websites vorgeschlagen, die neue Themen (z. B. Europawahl, Fußball-WM etc.) behandeln. Im nächsten Tab folgen empfohlene Apps (z. B. Ampelini <3) und Tipps zum derzeitigen Fernsehprogramm (z. B. Kann es Johannes?).

Spielomat

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Nach Altersgruppen, Länge und Ort können verschiedene Spielideen in dem Spielomat ausgelost werden. Die Idee, benötigten Materialien und die Beschreibung werden dann als Text vorgeschlagen. Ohne Auslosung kann man sich die Spielideen für die jeweilige Altersgruppe auch in einem separaten Fenster ansehen. Dort wird u. a. das Spiel Hörmemory vorgestellt, für welches man Streichholzschachteln mit verschiedenen Materialien befüllt (jeweils zwei gleiche) und im Anschluss per Schütteln die beiden richtigen erraten muss. Gute Idee!

Tim Mälzer - mamaskind.de

Goldene Regeln

Ein sehr großes Thema der App sind die Goldenen Regeln. Diese stellen nach Altersgruppe sortiert verschiedene Richtlinien auf, an die sich Eltern halten können. Eine heißt, dass man zusammen mit dem Kind im Internet surfen sollte. Wer seinem Kind schon mal ein Youtube-Video gezeigt hat und dann merkt, wie schnell man auf anderen Filmen landet, die nicht geeignet sind, weiß warum das gut ist.

Diese Regeln betrachten nicht nur den Umgang mit dem Internet sondern auch das Handeln in den Sozialen Netzen, mit mobilen Geräten, mit Spielen und dem Fernsehen. Meiner Meinung nach eine sehr nützliche Zusammenstellung.

Elternfragen

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Was ich mir sehr aufmerksam durchgelesen habe, sind die Elternfragen zu den eben genannten Kategorien. Was mache ich beispielsweise, wenn ich selbst gerne zocke oder am Computer arbeite und mein Kind zugucken will? Ist das ok? Ist es schlimm, wenn mein Kind ohne Hörspiel nicht einschlafen kann? Diese und noch viele weitere Fragen werden in der App aufgeworfen und auch beantwortet. Via Kontaktformular können eigene Fragen an den Mediencoach gesendet werden. Sehr nützlich!

Weitere Infos zur App

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