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Am Wochenende waren wir wieder im Technikmuseum Berlin und fuhren vormittags los. Mit dabei hatten wir Sandwiches, Kuchen und Getränke, damit uns zwischendurch kein knurrender Magen stört. Wie beim letzten Mal im Technikmuseum schafften wir nur einen Teil der Ausstellung. Die Kinder wollten unbedingt die Fahrzeuge wie Schiffe, Flugzeuge und Loks sehen.

Schwanger ins Technikmuseum mit Kindern

Am Samstag war mein Mann mit den Kindern noch allein im Kindermuseum MACHmit! in dem es noch immer eine Ausstellung zur Geburt sowie skandinavische Kinderbücher gibt. Der Besuch dort lohnt sich wirklich. Am Sonntag wollte ich dann auch mal aus dem Haus kommen, meine schwangerschaftsbedingten Schmerzen waren zum Glück verflogen. Somit besuchten wir alle zusammen das Technikmuseum in Berlin. Dank unseres Berliner Familienpasses kamen wir für 14 € statt 17 € mit den Kindern rein. Mein kleiner Sohn blieb am Anfang bei mir und nahm mich fest an die Hand. Ganz kurz, doch so schön. <3

Bauchbild 27. Schwangerschaftswoche

Bauchbild 27. Schwangerschaftswoche

Zuerst erkundeten wir die Loks in den zwei riesigen Schuppen. Sehr spannend, wie sich diese weiterentwickelten. Doch mich interessiert nur das Optische, während die Jungs auch gerne an den Hebeln der zugängliche Züge rumwurschteln. Auch die Besichtigung von der Unterfläche der Lok fanden die Jungs cool. Kinder sind da wohl noch anders gestrickt – ihr Interesse ist (zum Glück) viel größer für alles, das sie nicht kennen.

Loks im Technikmuseum Berlin

Loks im Technikmuseum Berlin – kann man auch krabbelnd anschauen

Ich fand hingegen die Personenwaage von anno dazumal toll. Generell interessieren mich eher die Umstände, wie Leute früher gelebt haben, was sie machten, wie ihr Alltag aussah etc. Das Schild auf der Waage zeigt für meine Größe von 1,75 m übrigens ein Idealgewicht von 74 kg an. Da hab ich ja noch ein bisschen Puffer – trotz Schwangerschaft. Laut BMI-Rechner ist das der höchste Wert vor dem Übergewicht. Früher war es eben schick, mehr auf den Rippen zu haben. Warum musste sich das ändern? Unlogisch, wo wir nun so gut mit Lebensmitteln versorgt sind!

Personenwaage im Technikmuseum - 74 kg

Personenwaage im Technikmuseum – 74 kg

Das erste Mal auf der Terrasse des Technikmuseums: hier hatten wir dank des tollen Wetters Blick auf den Heißluftballon und den Fernsehturm. Aber nur ganz kurz, denn den Winter spürten wir schnell in unseren Pullis.

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Technikmuseum Berlin - Terrasse

Technikmuseum Berlin – Terrasse mit Fernsehturm

Während ich mir kurz Zeit nahm, um die Geschehnisse rund um die Luftbrücke in Berlin durchzulesen, hingen die anderen schon ein wenig durch. Das geht ohne nächtlichen Schlaf sehr gut. Es war auch Mittagszeit und die Kräfte sanken. Gut, dass es überall kleine Hocker und Bänke gibt. Super finde ich dort auch, dass es mehrere ausgewiesene Picknickareale gibt. Man muss kein teures Essen im Restaurant kaufen! Wir waren vorbereitet und brachten Getränke, Sandwiches und Kuchen mit.

Flugzeugausstellung Technikmuseum

Flugzeugausstellung Technikmuseum

Mercier schrieb 1771 den utopischen Roman Das Jahr 2440: ein Traum aller Träume. Darauf basierend wurde dieser Ballon gemalt, der nach seiner Vorstellung im Jahr 2440 fliegen können soll. Sehr schick!

Ballon der Zukunft - Technikmuseum

Ballon der Zukunft – Technikmuseum

Ein Fahrstuhlselfie im Museum. Ich merke das zusätzliche Schwangerschaftsgewicht und das geteilte System unserer Körper in jeder Stufe. Und davon gibt es dort viele. Nur von ganz oben nach ganz unten fuhren wir dann doch mit dem Fahrstuhl. Dem Ausgang entgegen.

Bauchbild in der 27. Woche

Bauchbild in der 27. Woche

Darauf freute sich der 6-Jährige am meisten: das begehbare U-Boot. Dieser Taucheranzug erinnert mich extrem an Bioshock (Amazon-Werbelink) und gruselt mich sehr. Gespielt habe ich es dennoch gerne. Immerhin: im U-Boot gibt es die einzige gepolsterte Sitzmöglichkeit. Wichtig für Schwangere!

Uboot im Technikmuseum mit gruseligem Taucheranzug

U-Boot im Technikmuseum mit gruseligem Taucheranzug

Die Jungs wechselten sich fast artig beim Blick ins Periskop ab. Dort sieht man, wie man mit dem U-Boot auf- und wieder abtaucht. Ganz hübsch gemacht.

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Periskop des Uboots

Periskop des U-Boots

Einige Ausstellungsstücke waren für den 2-Jährigen nicht gut zu sehen, da sie unerreichbar auf Tafeln oder hohen Schaufenstern untergebracht sind. Seine zwischenzeitliche Langeweile überbrückte er mit Treppen klettern.

Treppen im Technikmuseum

Treppen im Technikmuseum

Der Durchgang zum Neubau mit den Booten & Flugzeugen. So schön, wie die Sonne das Gebäude erstrahlt.

Auf in den Anbau

Auf in den Anbau

Ganz zu Beginn der Ausstellung wollen die Jungs immer die Lore schieben. Ganz zum Leid meines Mannes, der beim Schieben helfen muss. Alleine geht das nämlich nicht so gut. Schwerstarbeit in der Mine.

Ausflug mit Kindern ins Technikmuseum Berlin

Ausflug mit Kindern ins Technikmuseum Berlin

Ein sehr schöner Ausflug, bei dem man immer etwas entdecken kann. Vor allem mit Kindern hat man nicht viel Zeit, um in in Ruhe die Schilder zu lesen und sich weiterzubilden. Zwischendurch war ich auch mal alleine mit den Kindern dort, wo wir uns andere Ecken des Technikmuseums anschauten. Die Ausstellung ist nämlich noch viel größer und bietet u. a. eine Fotografie-Ausstellung, Wissenswertes rund um Medikamente usw. Und wer dann dort durch ist, kann nebenan ins Spektrum gehen (extra Eintritt), um in die Tiefen der Physik einzutauchen. Aber das machen wir lieber an einem anderen Tag…