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Während der Papa derzeit die Kinderbetreuung (und den Haushalt und und und…) übernimmt, bleiben für mich nur die ruhigen Dinge, dank meiner verordneten schwangerschaftsbedingten Schonung – juchu, ich bin schwanger!. Und damit meine ich: Beine hoch sowie ein Mini-Spaziergang meiner Wahl (den muss ich gut aussuchen, damit ich auch mal frische Luft bekomme).

Dabei bleibt es jedoch meist beim Kind zur Kita bringen, was jedoch auch schön ist, denn unser Bub weiß, dass wir alles langsam machen müssen und nimmt auf mich Rücksicht. Z. B. mussten wir das Tragen abschaffen und auch das “Mama, kannst du bitte mein Laufrad nehmen?”. Mit seinen 4 Jahren sollte das aber auch der nächste Schritt zur Selbstständigkeit sein. Wenn er nicht mehr fahren möchte, muss er halt schieben.

Superheld mamaskind

Papa ist der Superheld, nicht nur, weil Mama ausfällt

Mama fällt aus, was also tun?

Noch einmal soll an dieser Stelle ein Kompliment an den Ehemann vergeben werden – mit dem ich nun schon 10 (!) Jahre zusammen bin. Und nächste Woche ist unser dritter Hochzeitstag (Lederhochzeit!), Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Danke, Ehemann!

Seit Schwangerschaftsbeginn hat er mich gut unterstützt, vor allem entlastet und auch den gesamten Haushalt übernommen. Eine Putzfee haben wir nicht – das kann ich mir im Moment auch nicht wirklich vorstellen, eine Person, die meine Wohnung reinigt? Für mich (noch) ein komischer Gedanke. Dies und auch die Kinderbetreuung, die mit Bewegung zu tun hat, bleibt am Mann hängen. Da hilft nur Geduld haben, warten, bis Besserung eintritt und artig Danke sagen, auch wenn ich zur Zeit ein schwaches Nervenkostüm habe. Und damit meine ich sehr schwach… Darf man als Mama genervt sein?

Für mich heißt das, die Sachen machen, die ich im liegen / sitzen ausführen kann. Z. B. das allabendliche Vorlesen übernehmen, beim Basteln zur Hand gehen, malen oder beim Legobau helfen. Die schönen Zoo- und Dinopark-Besuche fallen also erstmal flach (aber nur noch maximal 3 Monate lang, absehbare Zeit!). Immerhin hat er ganz viele Papa-Sohn-Erlebnisse, an die er sich vielleicht später auch erinnern und mir berichten kann.

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Eine Problematik: der Mann kommt nach der Arbeit nach Hause, holt vorher das Kind von der Kita ab und möchte am liebsten sein Ruhe haben. Logisch, er hatte den ganzen Tag lärmende Menschen um sich und will sich entspannen. Mir hingegen fehlen die sozialen Kontakte und ich will natürlich sofort alles wissen, was passiert ist – neuer Büro-Tratsch? Das Kind hat auf dem kurzen Heimweg schon etwas Tolles erzählt? Die U-Bahn war zwei Minuten zu spät? – Ja, ich versuche jeden Strohhalm zu ergreifen, der mir ein wenig Unterhalten bieten kann…

Da müssen wir wohl beide die nächsten 13 Wochen durch und das Beste draus machen. Durchhalten!

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