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An meiner ersten Blogparade zum Thema Smartphonenutzung während der Kinderbetreuung beteiligten sich 13 andere Bloggerinnen und Blogger. Die Meinungen gehen, wie vermutet, auseinander. Den einzigen richtigen Weg gibt es nicht.

zeit-ohne-smartphone-kinder-mamaskindDie Smartphone-Eltern – sie stehen dazu

Nur wenige Eltern gaben an, dass sie das Smartphone trotz Kindern benutzen. Mama notes ist die Mutter, die in ihr Handy starrt. Und das ist gut so, findet sie. Sie kann den Rummel nicht verstehen, den die Stadt Frankfurt verursacht: ein Handyverbot für Eltern. Ihr Smartphone hat sie bewusst immer dabei.

Frida ist sehr dankbar für das Smartphone als Retter in der Not. Sie bekundet auf 2 Kind Chaos, dass ihr bspw. Twitter hilft, mit ihrer Müdigkeit und Genervtheit umzugehen, die sie durch Schwangerschaft und zusätzliche Kinderbetreuung ertragen muss. Als Überbrückung bis zum Feierabend und auch für YouTube-Video-Vorführungen ist das Smartphone im täglichen Einsatz. Anders geht es bei ihr im Moment nicht.

Andere Grundsätze verfolgt Robert von Walking Dad, der auch nach der Arbeit noch E-Mails empfängt, beantwortet und sogar Blogposts auf seinem Smartphone schreibt. Natürlich ohne nerviges Piepsen. Er schaut nach, wenn er Lust hat und hält sich gern auch unterwegs auf dem laufenden.

Bewusster Umgang mit dem Smartphone

Viele Bloggerinnen sind für einen gesunden Umgang mit dem Smartphone, während die Kinder spielen, stillen oder abgelenkt sind. Zu ihnen gehört Glucke und so. Ihr erschien es schon so manches Mal wie eine Sucht, sodass ihr Telefon nun teilweise zuhause bleibt. Sie möchte sich selbst disziplinieren. Jeder muss ihrer Meinung nach einen eigenen Maßstab finden.

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Bella von familieberlin ist hingegen sehr strikt: Smartphone-Verbot gilt beim Essen und beim aktiven Spiel mit dem Kind. Ein Fernhalten der Kinder von der Technik ist nicht möglich, sie plädiert für den bewussten Umgang mit dem Handy, z. B. ist Fotografieren erlaubt.

Auch Sarah von Zwergenzimmerchen geht sachte mit dem Thema um. Das Handy bietet ihr Kontakt zur Außenwelt und wird nur genutzt, wenn das Baby beschäftigt ist oder schläft. Das schlechte Gewissen folgt dennoch, sodass ihr Smartphone häufiger weggelegt wird.

Lisa und Paul erläutern auf Sweetlilli Probleme, die mit der steigenden Nutzung von Smartphones, als Zeitung des 21. Jahrhunderts, entstehen können. Sie empfehlen den Gebrauch, wenn gleichfalls keine negativen Folgen (wie Depression, Neid (…)) zu erwarten sind.

Einen genervten Mann hat Marsha von Mutter & Söhnchen vorzuweisen. Deshalb gilt bei ihr am Wochenende Smartphone-Verbot. Wochentags ist ihr das Smartphone eine beliebte Abwechslung, auch während das Baby wach ist. So passierte es ihr auch schon, dass ihr Vierjähriger um ihre Aufmerksamkeit bat und sie weiterhin auf ihr Handy starrte. Das möchte sie gerne ändern.

Auch die Teilzeitmutter bekräftigt ihre Vorrednerinnen: Verzicht tut gut! Während ihrer Zeit ohne Smartphone lernte sie, dass es gut auszuhalten ist und dass ein Fehlen des Handys gar nicht so schlimm ist, wie gedacht. Nur die Fotofunktion würde sie vermissen.

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Viola von Kinderkichern möchte ein Vorbild für ihre Kinder sein und das Smartphone nicht ständig unter der Nase haben. Sie holt es nur raus, wenn die Kinder abgelenkt sind, um E-Mails zu lesen oder Nachrichten zu schreiben. Ob sie ihren Smartphone-freien Tag umsetzen wird?

Gegenstimmen – weg mit dem Smartphone

Alexander, der auf Runzelfüßchen bloggt, löschte sein Facebook- und Twitterprofil. Sein Töchterchen fand Handys interessant. Als sie jedoch fast den Notruf auslöste, ruderten die Eltern zurück: Handyverbot. Nun verwendet er sein Smartphone lediglich für die wichtigsten Dinge, wie Fotografieren, Verbindungen der Öffis suchen und Bundesligaergebnisse checken. Die wenige freie Zeit möchte er lieber aktiv mit seiner Tochter verbringen.

Anja erwähnt auf Kellerbande, dass sie in Anwesenheit der Kinder nur wenige Funktionen des Gerätes nutzt. Dazu gehören Fotos machen oder auch Videos schauen. Auf dem Spielplatz hat das Smartphone nichts zu suchen. Content für den Blog und Twitter schreibt sie stets in ihrer Freizeit.

Mamahochdrei betitelt sich selbst als „vermutlich süchtig“, was sie selbst nervt. Das Gefühl, etwas in der Online-Welt zu verpassen, verfolgt sie. Ihre Lösung: in der Familienzeit muss das Smartphone weg.

Patricia sagt auf Mom’s Blog, dass Eltern doch den Moment genießen sollen. Anstatt ein Video von einer Kinderaufführung zu drehen, sollen sie doch mit eigenen Augen sehen, was der Nachwuchs vorführt. Dennoch liebt sie das Smartphone. Mit der richtigen Portion Selbstdisziplin ist der Umgang für sie kein Problem. Pro- und Contra-Argumente listet sie auf. und begrüßt nachfolgend die Kampagne der Stadt Frankfurt, sagt dazu, dass jeder seine eigenen Schlüsse daraus ziehen soll.

Renate bekundet auf Mamis Blog, das Smartphone in der Babyzeit viel verwendet zu haben. Im Krankenhaus war das Handy zudem ein guter Begleiter und half mit Fotos und Videos dabei, ihr Kind bei Laune zu halten. Mittlerweile wird es nur noch in die Hand genommen, wenn die Tochter schläft oder spielt. Hat sie eine Idee, notiert sie diese nur kurz und wendet sich der langen To-Do-Liste zu, wenn sie selbst frei hat.

Fazit – das Smartphone gehört dazu

Obwohl es auch ein paar Gegenstimmen gab, ist das Smartphone in unseren Reihen als unabkömmlich angekommen. Niemand möchte auf die Nettigkeiten verzichten, die das Gerät bietet: Fotografieren, Fahrverbindungen suchen, Social Networks, E-Mails und Blog lesen etc.

Was mir (auch unabhängig von der Blogparade) auffällt: Warum finden einige Leute es unhöflich, vor Freunden ihre Smartphones zu benutzen, holen diese hingegen während der Kinderbetreuung aus der Tasche? Was wir Eltern bisher oft gelernt haben ist, dass man es nicht richtig machen kann. Es gibt immer jemanden, der etwas auszusetzen hat, sei es Häufigkeit oder Dauer der Smartphonenutzung. Jupp.