Nach der ersten Schnupperwoche und der zweiten Woche mit ersten Abschieden folgte eine wirklich erfolgreiche Woche für die Kita-Eingewöhnung. Die nächsten Dinge sind in dieser Woche: sofortige Abgabe ohne Spiel mit Papa und mehrere Stunden in der Kita bleiben. Nur noch kleine Schritte bis zum Mittagsschlaf in der Kita!

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Eingewöhnung im Kindergarten – 3. Woche

Tag 11 in der Kita

Die Zeit, in der mein Mann mit in der Kita bleibt, verringert sich von Tag zu Tag. Zu seinem Leidwesen, denn er genießt die Eingewöhnung sichtlich. Aus irgendeinem Grund mag er es, viele Kinder um sich zu haben (solange es nicht alles seine eigenen sind, hihi). An Tag 11 bleibt er nur eine Stunde in der Kita, verabschiedet sich und lässt Sohn 2.0 allein in den guten Händen der Erzieher. Sohn 1.0 ist an diesem Tag nicht in der Kita, was aber seinem Bruder nichts auszumachen scheint. Bis 11.30 Uhr ist er dort und war somit 2,5 h allein im Kindergarten!

Tag 12

Wieder bleibt der Papa zum Frühstück und sagt nach insgesamt einer Stunde tschüss. Planmäßig soll ich den kleinen Sohn um 11.30 Uhr abholen aber stets rufbereit sein. Kennt ihr das, wenn man dauernd auf’s Telefon starrt und Angst hat, dass es klingeln könnte? So hockte ich ich davor. Als ich ihn abhole, sitzt er gerade auf dem Arm der Bezugserzieherin und schaut mir lässig entgegen. Er weint nicht, als er mich sieht, juchu! Aha, so kann man also konzentriert arbeiten, wenn man den Vormittag frei hat. Mehr davon!

Tag 13

Es soll die sofortige Übergabe versucht werden. Und es klappt! Nur ein kurzes Meckern bekommt der Papa als Antwort für die schnelle Verabschiedung. Es lief alles super. Ich hole um 11.45 Uhr ein vor Freude strahlendes Kind ab und bin glücklich. Abschiedsschmerz in der Eingewöhnung, wie ich ihn beim ersten Sohn hatte, kommt bei mir gar nicht auf. Auch der Mann sieht die Kita als tolle Unterstützung für arbeitende Eltern und weint dem Kind nicht die kleinste Träne nach.

Tag 14

Die Exploration beginnt! Als ich ihn wieder kurz vor dem Mittagessen in Empfang nehme, erzählt man mir, dass der Mini-Sohn allein die Kita entdeckt hat. Er fühlt sich wohl in der Einrichtung, in der er tagsüber mehr Zeit verbringen wird, als wach zu Hause. Ein gutes Zeichen!

Tag 15

Wie angekündigt, war die Bezugserzieherin nicht da, weshalb ich ein mulmiges Gefühl hatte. Das war vollkommen unnötig, er wurde von den anderen Erziehern in Empfang genommen und fühlte sich dort genauso geborgen. Er schlief vormittags nur 10 min und man kündigte mir in weiser Voraussicht das Erscheinend von Zähnen an. Tatsächlich machen immer noch die beiden neuen Backenzähne Probleme. Sie drehten keine Extrarunde im Buggy mit ihm, da gleich das Mittagessen und der richtige Mittagsschlaf anstehen sollten. Den macht er am besten zu Hause (sage ich jetzt, damit ich eine kleine Pause habe ;)).

Fazit Woche 3 der Kita-Eingewöhnung

Das klingt doch alles total gut: kein Weinen mehr beim Abschied, ein Lächeln, wenn ich ihn wieder abhole und mehrere Stunden ohne Papa in der Kita. Auch wir Eltern sind glücklich und guter Dinge. Wenn nun noch der Mittagsschlaf in der Kita in der folgenden Woche gut klappt, sind wir alle zufrieden. Beide Kinder in einer Kita (und derselben Gruppe, es gibt nur eine) zu haben, war eine sehr gute Entscheidung. Wir bereuen den Wechsel von der (wirklich tollen!) Tagesmutter nicht.

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