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Vor kurzem schrieb ich auf, was ich meinem Sohn für seine Schulzeit wünsche. In diesem Blogpost fragte ich euch, wie eure Erfahrungen als Schuleltern bzw. Erwartungen als werdende Schuleltern sind. Über Twitter und per E-Mail meldeten sich viele Mütter und Väter, die sich gerne äußern möchten.

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Gedanken von Schuleltern

Snowqueen – Blog: Gewünschtestes Wunschkind – Twitter: @gewuenschkind

Den Beginn macht Snowqueen vom Blog Gewünschtestes Wunschkind, die mir einen nachdenklichen Text schickte, der sich um ihre Tochter dreht. Dieses veröffentlichte ich vorab als Gastbeitrag: Schulerwartungen und Realität.

AlasKAgirl – Blog: alaskagirl.de – Twitter: alasKAgirl26

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Er ist sehr selbständig geworden, kann sich alleine im Ort bewegen um Freunde zu besuchen oder draußen Roller zu fahren. Er packt selbst seine Taschen für Sport und Schwimmen und hat auch seine regelmäßigen Termine im Kopf. Ich finde das toll! Wenn das dieses #siewerdensoschnellgroß ist, hätte ich gerne mehr davon. Weiterlesen…

Grummelmama – Blog: grummelmama.de – Twitter: @Grummelmama

Ich will nicht sagen, dass die Grundschule schlimm ist. Ist sie nicht. Sie ist nur neu und anders. Aber sie macht aus kleinen Kindern junge Menschen, die das Stillsitzen und Lernen üben und verinnerlichen müssen. – Weiterlesen…

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Nicht mehr lange bis zur Einschulung. Schuleltern berichten.

Frl. Nullpunktzwo – Blog: nullpunktzwo.de – Twitter: @Frl_NullZwo

Mein Kind ein Schulkind?! Wie? Was? Jetzt schon?“ dachte ich, als es mehr und mehr auf den Tag der Einschulung zuging. Andererseits hatte ich in den letzten Wochen und Monaten davor umso deutlicher mitverfolgen können, wie sehr mein Kind dem Kindergarten entwachsen ist und sich auf die neuen Impulse freut.

In den ersten Wochen war ich erstaunt, wie gut die Umstellung klappt – obwohl wirklich alle Gesichter unbekannt waren: Lehrer, Betreuer im offenen Ganztag und auch alle Mitschüler. Dazu viele neue Regeln und Abläufe, die jedoch sehr schnell verinnerlicht waren.

Dank wunderbarer Vorbereitung durch die Erzieher in der KiTa und ein wirklich motiviertes und engagiertes Team in der Grundschule war der Übergang in den neuen Lebensabschnitt für mich als Mutter wohl viel bedeutsamer als für mein Kind, dessen erstes und wirklich verdammt gutes Zeugnis ich nun in den Händen halte.

Schule muss Spaß machen und das Kind muss Spaß daran haben – dann ist alles so viel leichter!

Sven – Blog: Zwillingswelten.de – Twitter: @Zwillingswelten

Bei uns liegt die Einschulung zwei Jahre zurück – zwei Jahre, die grundsätzlich wie im Fluge vergangen sind. Auch wir haben die Einschulung so überstanden jedoch würden wir im Nachging das eine oder andere anders machen. Der Sonderfall, Zwillinge einzuschulen, ist ein Punkt, aber nicht der Hauptpunkt. Wir haben uns damals für das Ganztagesmodell entschieden.

Der Gruppenzusammenhalt der Klasse ist im Vergleich zu anderen Klassen weitaus größer und die Kinder scheinen darin aufzugehen. Jedoch hakt es am dem Punkt der Hausaufgabenzeit. Die Aufgaben werden während der Schulzeit erledigt – sollte Luft geben – sind diese erledigt, wandert das Heft oder Aufgabenblatt zur Lehrerin. Als Eltern bekommt man keine Hefte etc., zu sehen – frühestens am Wochenende. Doch um da manches Mal unterstützen zu können, ist es zu spät, da die Probe bereits geschrieben ist oder die Luft verständlicherweise raus ist. In diesem Bereich muss sich noch viel ändern, denn gerade durch die Grundschule sollte man noch unbeschwert und ohne zusätzlichen Druck gehen können.

Alu – Blog: Große Köpfe – Twitter: @aluberlin

Das Kind kommt nun bald in die vierte Klasse, das ist quasi der Wahnsinn. Ehrlich gesagt frage ich mich an einigen Tagen wie wir das eigentlich geschafft haben, denn das erste halbe Jahr war wirklich die Hölle für die gesamte Familie. K1 kam irgendwie nicht an in der Schule.

Das frühe Aufstehen waren wir bereits gewöhnt, aber diese neuen Freiheiten, dieses komplett neue soziale Umfeld und so weiter, wir sind an manchen Tagen echt verzweifelt. Größere Mädchen machten ihr den Einstieg sehr schwer, nannten sie dumm und doof und ich hatte hier ein zauberhaftes, kleines Wesen sitzen, welches an einigen Tagen gar nicht mehr zur Schule gehen wollte.  Das erste Halbjahr war wirklich hart, ganz im Ernst.

Umso glücklicher bin ich nun, dass das Kind wirklich angekommen ist. Sie ist Klassensprecherin, hat feste Freundschaften geschlossen und fühlt sich wohl. Ich glaube mit dem Beginn der zweiten Klasse lief es dann irgendwie einfach.

Die Devise lautet also: Immer als Gesprächspartner anbieten und Durchhalten.

Minimenschlein – Blog: Minimenschlein.de – Twitter: @minimenschlein

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https://twitter.com/minimenschlein/status/750942941653458944

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https://twitter.com/minimenschlein/status/751020880281628672

Martin – Blog: mamaskind.de Twitter: @McNumber

Wir haben uns vor dem Schulstart viele Gedanken gemacht: Wird unser Sohn mit den Lehrern und Klassenkameraden klar kommen? Und sie mit ihm? Wird der kleine Freigeist vier mal 45 Minuten stillsitzen können? Was ist dran an den ganzen Horrorgeschichten aus dem Freundeskreis? Nun, um es kurz zu machen: letzten Endes war alles halb so wild. Klar, es gibt heute (wie damals bei uns auch) idiotische, dumme und fiese Mitschüler, Eltern und Lehrer. Aber gerade in den ersten Klassen ist das noch die große Ausnahme. Der Übergang in die Schule ist heute wesentlich „weicher“, als das bei uns noch der Fall war. Es gibt (zumindest in Brandenburg) in der ersten Klasse keine Noten, sondern nur Smileys. Zum Lesen und Schreiben lernen lassen sich die Lehrer das ganze Schuljahr Zeit und außerdem wird anfangs in Druckbuchstaben und nach Gehör geschrieben (fand ich nicht so dolle, aber das verwächst sich). Also alles ganz geschmeidig. Meine zwei wichtigsten Erkenntnisse aus den ersten vier Klassen meines Sohnes:

1) Lass dein Kind von Anfang an möglichst viel allein machen. Ob die Mappe gepackt ist und die Hausaufgaben gemacht sind, sollte man in der ersten Zeit zwar noch kontrollieren, aber auch nicht länger. Wenn sich die Kinder erstmal dran gewöhnt haben, dass Mama und Papa sich um alles kümmern wird die Umgewöhnung später um so schwerer. Und wenn tatsächlich mal was vergessen wird, ist das auch kein Beinbruch. Wenn es Fragen gibt, sei es zum Stoff oder zu Fragen des sozialen Miteinanders, ist ein offenes Ohr der Eltern natürlich Pflicht.

2) Viele Lehrer (nicht alle), teilen die Kinder in Kategorien ein. Wenn dein Kind aufgrund einiger unglücklicher Vorkommnisse in die Kategorie „Arschlochkind von Asi-Eltern“ rutscht, hilft oft ein Gespräch mit dem Lehrer. Selbige entspannen sich dann auch sichtlich, wenn man nicht mit dem Anwalt droht, sondern anbietet, das Problem gemeinsam mit dem Lehrer lösen zu wollen. Ein freundliches Gespräch wirkt oft Wunder.

Ich wünsche jedenfalls allen Eltern, die in diesem Jahr ein Kind einschulen, viel Glück, Coolness und eine(n) nette(n) Klassenlehrer(in).

Vielen Dank für eure Einsichten, Tipps und Wünsche. Abenteuer #schulkind2016 – wir kommen!

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