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Da ich ein Fan von Mittelalter und Rittern bin, suchte ich gezielt nach einem solchen Event, die es zu Pfingsten oft gibt. Wir wurden fündig und erstmals auf das Museumsdorf Düppel aufmerksam. Das Dorf wurde dem Mittelalter vor 800 Jahren nachempfunden und soll Besuchern zeigen, wie es ausgesehen haben könnte. Gerne zeige ich euch einige Impressionen aus dem Dorf wo ein Ritterfest veranstaltet wurde.

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Ich glaub’, ich bin im Mittelalter!

Wir waren sehr pünktlich da und die einzelnen Hütten der Töpfer, Schmiede etc. noch verlassen. Somit begaben wir uns auf den Pfad und betrachteten ein paar Tiere, die natürlich zum Mittelalter gehören und teilweise extra nachgezüchtet wurden – wie die Weideschweine, die den Wildschweinen von der Größe her sehr ähnlich sahen. Auch einige Stationen zum MItmachen wurden aufgebaut, z. B. Bogenschießen. Augenmerk bitte auf den Preis lenken: nur 1 € kostete das Verschießen von fünf Pfeilen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, war schwerer als gedacht, sodass nur zwei meiner Pfeile trafen.

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Bogenschießen auf dem Mittelalterfest

Im Anschluss sahen wir den Rittern beim Kampf zu. Sie erklärten Techniken, verwendeten Einhandschwerter, Zweihandschwerter, Spieße und Dolche. Sie zeigten die Verteidigung mit kleinem und großen Schild und berichteten, wie es früher gewesen sein könnte (Mitte 13. Jhd.). Dann hätten allerdings noch 900 mehr Ritter auf dem Feld gestanden.

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Ritter von Freystadt – Mittelalterfest

Bald darauf wartete der Falkner mit seiner Präsentation. Sehr beeindruckend, was ein dressierter Falke leistet. Er hört (meist) auf Kommando, nutzt den Wind zum Fliegen um dann Jagd auf sein Opfer zu machen. Als Belohnung winkte ein schmackhaftes Küken.

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Falkenvorführung – Ritterfest Museumsdorf Düppel

Im Anschluss kehrten wir zu den Hütten zurück, wo eindrucksvoll Einblick in die mittelalterliche Herstellung gewährt wurde. Ein Schmied hatte einen richtig anstrengenden Job! Mann und Sohn probierten auch den Zweikampf aus (wobei sein Cola-Eis verlor und todesgleich im Gras versank). Den glücklichen Besuchern winkte zum Abschluss des Festes ein leckerer Stockteig (50 Cent pro Portion – der Knaller!).

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Schmiedekunst wie im Mittelalter – Kampf & Brot

Sehr erschöpft schliefen die Kinder auf der 20 minütigen Autofahrt ein. Auch wir waren dank Natur und Spektakel gut ausgepowert und genossen den restlichen Tag mit gekauftem Kuchen. #omnomnom

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Kuchen als Belohnung ;-)

Sonntag: Grillen und ganz viele Kartenspiele

Heute luden wir unseren Freund ein, es wartete viel Fleisch und Wurst auf den Grill. Wir starteten schon mittags und konnten dann dank eines gut schlafenden Babys mit dem großen Sohn auf der Wii U spielen (Mario Kart 8 & New Super Mario Brothers).karten-spielen-buecher-baby-mamaskind

Es wurden bald einige Stimmen laut, die den schnell gebackenen Kuchen einforderten. So verspeisten wir den leckeren Kuchen mit noch flüssiger Glasur. Kurz darauf wurden die Karten ausgepackt (und das nun wache Baby gefüttert). Wir spielten die Junior-Variante von Skip-Bo (super für 5-Jährige!) und Ligretto (die sehr schnelle Variante davon). Was für ein Spaß! Baby 2.0 sah sich entspannt Bücher an und knutschte die Tiere ab. Zu drollig.

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Abends bekamen wir die Aufräumlust (wirklich!) und machten die Wohnung ordentlich. Meinen Mann machte ich sehr glücklich, als ich sein geliebtes Dr. Who Poster im Flur aufstellte. Das finde ich eigentlich zu dunkel und unpassend und weigerte mich bisher. Im Moment sieht es dort ganz nett aus.telefonzelle-dr-who-bild-mamaskindAuch unsere Büroecke im Wohnzimmer strahlt nun aus vollem Glanz. Sie wirkt ganz anders, wenn der Mann mal seinen Tisch vom Krempel befreit den ich dort immer ablege, damit er aufräumt. Ich liebe diesen Teil der Wohnung!

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Unser Büro im Wohnzimmer <3

Nun wird gleich ein Film geschaut und nebenbei ein wenig Hearthstone gespielt. Das ist zur Zeit mein Spiel für zwischendurch. Meinen Beitrag zur Sketchnotechallenge habe ich heute schon abgegeben. Sketchnotes kann man auch super im Bullet Journal üben!

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