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Noch am Freitag wurde der Große von seinen Großeltern in die Heimat geholt. Wir erwarteten ein Wochenende mit nur einem Kind. Ist das nur halb so aufregend? Das probierten wir auf dem Weihnachtsmarkt und im gemütlichen zu Hause aus. Fazit: es ist anders anstrengend. ;)

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Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche Berlin

Doofer Weihnachtsmarkt, toller Besuch

Ich wollte unbedingt über den Weihnachtsmarkt schlendern und wählte dafür den Markt an der Gedächtniskirche. Mein Mann wollte lieber zum Schloss Charlottenburg, da die Weihnachtsstimmung dort viel besser wäre: Schloss, süße kleine Stände, nostalgische Fahrgeschäfte. Bei 11 Grad und vormittags ist wohl kein Weihnachtsmarkt heimelig antwortete ich.

Vorher besuchten wir noch schnell ein Sportgeschäft, wo ich ganz schön zu tun hatte, 2.0 hinterherzurennen. Sportlich sportlich, quasi.

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Sportlich unterwegs mit 2.0

Tatsächlich war es an der Gedächtniskirche selbst um 11 Uhr viel zu voll, zu eng, die Waren zu teuer und die weihnachtlichen Sachen, die man kaufen konnte für mich nicht interessant. Ich wollte Glühwein trinken, aber nicht für 3 €. Ich wollte ein Handbrot essen, das nicht vor Fett strotzt, habe aber nichts gefunden (und landete bei Subway…). Ein Graus. Glücklicherweise waren wir schnell durch, da wir ohne den Großen nicht an den lächerlichen Fahrgeschäften anhalten mussten.

Sascha war auf Essenssuche und entschied sich für Langos mit Nutella. Das ist ein Teigfladen, der in Öl gebraten wurde! Und diesen kaufte er an dem Stand, wo vorher die Verkäuferin genüsslich rauchte. Das ist so eklig. Ja, essen mit mir ist nicht leicht, aber das geht gar nicht! Ihm schmeckte es dennoch sehr. *schüttel* Die Bratwurst danach war wiederum nicht so lecker, sagt er.

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Widerliches Zeug: Langos mit Nutella

Einziges Highlight waren die Zartbitterschokoäpfel, Weintrauben und Bananen. Zu Hause reingebissen, entpuppte sich jedoch auch die Banane als Graus: matschig, ekelhaft. Danke, Weihnachtsmarkt und ihr kommerziell getriebenen Verkäufer. Für nichts.

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Zartbitterschokoladenäpfel. Omnomnom

Ich wandte mich dem bunten Treiben ab und besuchte lieber DM, da ich noch Zahnpasta und Wind- und Wetter-Creme kaufen wollte. Und dann fiel ich auf’s Marketing rein. Wie so oft. Aber das Duschgel ist doch wunderschön! Und mein roter Nagellack fast alle! Und neues Haarshampoo kann man immer gebrauchen! Mein Minimalismus-Gedanke konnte mich nicht vom Kauf mehrerer Sachen abhalten. Mist!

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Wunderhübsche Verpackung: Treacle Moon

Der Kaffee und der leckere Schoko-Kirsch-Kuchen, den mein Mann buk, entschädigte mich. Wir haben nun einen manuellen Milchaufschäumer, der viel besseres Schaum macht als die 20x so teure Maschine. Irgendwas stimmt da nicht. Hauptsache, wir sind happy. Aber: wir brauchen eine größere Mokka-Kanne. #omnomnom

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Leckerer Kaffee aus der Mokka-Kanne

Nach dem Kaffee holten wir den Wein hervor (war lecker, Mama ^^), damit ich auch mal ein bisschen probieren kann, bevor zur Nacht wieder gestillt wird. Ein Traum.

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Seltener Genuss: Rotwein

Mit unserem Freund spielte wir Ligretto und mussten das kleine Kind nebenbei beschäftigen. Zuerst klappte das noch ganz gut. Wir gaben ihm Karten in die Hand.

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So muss der Fußboden aussehen, wenn man in Ruhe spielen will

Danach ließen wir ihn gewähren. Klappte auch ganz gut. Nur roch es dann komischerweise überall nach Katzenfutter, alles war nass aber das Kind glücklich. Und wir konnten spielen (ich gewinne dabei immer!).

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Katzenfutter-Matschepampe dank Kind 2.0

Der Nikolaus war da!

Für uns gab es nur einen gemeinsamen Teller mit Marzipankartoffen, Rumkugeln und Gelee, das der Mann kaufen musste. O-Ton: “Dann weiß ich ja schon, was ich bekomme!”. Ach nee, ist doch bei uns Mamas sonst auch jedes Jahr so, weil wir das sonst einkaufen. Der kleine Sohn bekam den Sägewald von Selecta, der echte mechanische Sägegeräusche macht und der große Sohn das Logikspiel Lonpos und Der kleine Drache Kokosnus – Expedition auf dem Nil, das ich rezensieren durfte. Ich bin gespannt, was 1.0 dazu sagt, denn den holen wir erst heute Nachmittag ab (oder lassen ihn uns bringen).

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Nikolaus war da!

Mein Mann werkelt frühs in der Küche, um mir Schokopralinen selbst zu machen! Aus Oreo-Keksen, Frischkäse und Zartbitterschokolade. Das in Form von den Lebkuchenfiguren und Zuckerstangen! Ein Traum! Schade, dass das süße Zeug dahinschmilzt, bevor es im Mund ankommt.

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Schoko-Pralinen vom Mann selbstgemacht

Zweiter Versuch: Schokoladen-Kuvertüre in Plätzchenformen geben, warten, Nugat-Kuvertüre rübergeben, warten, Zartbitter-Kuvertüre rübergeben. Wir haben das mal abgekürzt (ich half zum Schluss mit) und es bei Zartbitter belassen. Tolles Geschenk! <3

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Schokoladen-Kuvertüre in Plätzchenformen

Der kleine Sohn sortiert fleißig die Stempel ein und aus. Bis er sie runterschmeißt. Business as usual.

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Kleinkind stempelt. Räumt ein und aus und schmeißt runter.

Als wir den Sohn in der Heimat abholen, zeigt er uns stolz die Geschenke vom Nikolaus. Er bekam tatsächlich das langersehnte Star Wars Raumschiff!

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Ein Lebkuchenmännchen! <3

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Der lang gewünschte Star Wars Raumschiff war in seinem Stiefel!

Wir genießen noch den Tag mit meinen Eltern und erfreuen uns an den spielenden Kindern.

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