Werbung

Das Wochenende in Bildern – eine tolle Aktion von Susanne auf Geborgen Wachsen – ist schon sehr lange ein Teil von Mamaskind. Ich mag es, unsere Wochenenden zu zeigen und freue mich über Kommentare, die zwar immer seltener werden, doch ein paar Leserinnen kommentieren immer wieder. Danke euch, ich weiß das sehr zu schätzen! <3 Gleichzeitig ist das Bloggen am Wochenende schon sehr langer ein Diskussionspunkt in unserer Familie. Immerhin war ich stets mit der Kamera dabei, machte oft mehrere Fotos: eins mit und eins ohne Gesicht (und noch ein paar mehr). Und noch schlimmer: ich saß am Sonntag stundenlang am Rechner: Fotos sortieren, hochladen, bearbeiten, optimieren und in Textform bringen.

Zu viel Zeit am Computer – wenig Familie

Den Ausschlag gab das letzte Augustwochenende. Ich sagte unserem Freund, dass ich “aber erst noch bloggen muss”, bevor wir mit dem gemeinsamen Grillen beginnen können. Wie verrückt ist das denn? Mein Umfeld hatte es eigentlich akzeptiert, wenn auch nicht gemocht, dass ich sonntags – in der Familienzeit – blogge. Tatsächlich stellte ich unseren Blogbeitrag über das Wochenende in Bildern fertig, bevor ich mit klaren Gedanken bei der kleinen Grillfeier war. Mein Mann putzte, hütete die Kinder, wickelte den Kleinen und zauberte nebenbei einen leckeren Bulgursalat. Ohne zu murren, denn wir hatten abgemacht, dass ich am Wochenende ein wenig Blogzeit bekomme. Doch das möchte ich so regelmäßig selbst nicht mehr.

Kein Wochenende in Bildern mehr...

Oh! Es wird kein Wochenende in Bildern mehr geben.

Katarina, Bloggerin auf Blogprinzessin und Mama von drei Töchtern stellte fest, dass es ganz schön viel ist: Statt an einem riesigen Blogbeitrag über ihr Wochenende zu sitzen, machte sie einfach viele andere schöne Dinge. In diesem echten Leben! Das kann man in ihrem Beitrag “Kein Alltag bei uns” nachlesen. Damals dachte ich schon: gute Entscheidung. Nur warum kommt meine Einsicht so spät? Vieles muss reifen, wie auch die vielen Iterationen, die ich beim Ausmisten vornehme: immer stückchenweise.

Wochenenden werden zu Erlebnissen

Weniger Smartphone, mehr aktive Familienzeit, auch sonntags. Mehr Kinderlachen, Bücher vorlesen, Zeit zu viert, Zeit für uns. Natürlich möchte ich trotzdem weiter von unseren schönen Erlebnissen berichten. Vielleicht auch manchmal als Art Tagebuchbloggen. Doch diese Beiträge kann ich auch unter der Woche schreiben. Ich merke selbst, wie wenige andere Berichte von Wochenenden ich in letzter Zeit las. Waren es am Anfang bis zu zehn, sind es zuletzt eher drei, wenn überhaupt. Das liegt nicht an mangelndem Interesse, sondern daran, dass unsere Abende sehr kurz sind und ich nicht schweigend neben meinem Mann sitzen möchte.

Daher werde ich schöne Erlebnisse wie Besuche im Technikmuseum oder in Karls Erlebnisdorf einfach zu eigenständigen Beiträgen formen. So kann ich die tollen Unternehmungen auch viel besser betonen und die Attraktionen ausführlicher beschreiben. Es fiel mir auch bei den Wochenenden in Bildern auf: ich schreibe sehr gerne ausführliche Texte zu unseren Erlebnissen, die bei den stark bebilderten Beiträgen eher untergehen. Vermutlich werden nur wenige die Texte tatsächlich gelesen haben.

Werbung

Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht krumm. Bloggen soll Spaß machen und das möchte ich mir erhalten. Immerhin wird mein Blog am 17.09.2016 sechs Jahre alt! Veränderungen sind erwünscht und sorgen für Abwechslung und Neuigkeiten.

Bewerte den Beitrag