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Die Mittagspause ist mir heilig. Ein bisschen vom Alltag mit zwei Kindern entspannen, denn unser erstes Kind schlief mittags lange Zeit, manchmal noch, als er schon vier Jahre alt war. Bei Sohn 2.0 war das schon als Baby anders. Doch mit nun 2,5 Jahren haben wir einen guten Weg gefunden, wie wir zu unserer Mittagspause am Wochenende kommen. Eine Verschnaufpause in der Mitte des Tages für uns Eltern.

Mittagspause und Mittagsschlaf

Zumindest in meiner Erinnerung konnten wir uns darauf verlassen, dass Sohn 1.0 seinen Mittagsschlaf hält. Er schlief früh durch und auch viel, gerne auch mittags. Als er älter war, sollte er sich in der Mittagspause am Wochenende allein beschäftigen, während wir unseren Hobbys nachgingen oder uns einfach nur ausruhten. Das klappte erstaunlich gut.

Als er auch abends verlässlich früh schlafen ging und wir endlich ein Gefühl von Freiheit als Eltern und Paar zurückerlangten, kam Sohn 2.0 auf die Welt. Erwartungsgemäß wurde unser Familienleben auf den Kopf gestellt. Leider blieben nicht nur die Nächte bescheiden. Sohn 2.0 schlief schon mit 5 Monaten nur sehr schlecht. Davor sowieso wenig und danach wurde es nicht besser. Er kommt anscheinend mit wenig Schlaf aus.

Mittagspause für Eltern

Mittagspause für Eltern

2,5 Jahre altes Kind ohne Mittagsschlaf

Unser Sohn hat sich dazu entschlossen, lieber spielen zu wollen, statt ins Bett zu gehen und einen Mittagsschlaf zu machen. Dabei ist er erst 2,5 Jahre alt! Einerseits fand ich das schade, denn die Mittagspause war mir sehr wichtig zum Verschnaufen. Andererseits hoffe ich weiterhin, dass das Abendprogramm rund um vorlesen, kuscheln, noch mehr kuscheln etc. kürzer wird und Sohn 2.0 vor 22 Uhr schläft. Ohne Mittagschlaf können wir uns manchmal „schon“ um 20.00 Uhr aus dem Kinderzimmer stehlen. Das finde ich immer noch extrem spät für ein Kleinkind.

Bei den Erziehern sprach ich an, ob sie vielleicht den Mittagsschlaf auch in der Kita weglassen könnten. Das wollten sie nicht so gerne, weil er den Schlaf dort eben noch braucht. Er schläft dort sehr schnell ein und wacht nach spätestens 1,5 h wieder auf. Der Alltag in der Kita ist eben doch anstrengender als zu Hause. Der Schlaf wird vorerst folglich bleiben und uns so lange Abende mit Kind bescheren. Doch die Mittagspause am Wochenende haben wir uns gesichert.

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Ein Hoch auf Geschwister

Es gibt viele Phasen in der Kindheit und die aktuelle gefällt mir. Die Brüder verstehen sich meist super, zumindest wenn Sohn 1.0 in Stimmung für einen Spielkameraden ist. Manchmal braucht er natürlich seinen Freiraum, weshalb wir ihn einen separaten Bereich im geteilten Kinderzimmer einrichteten. Nun geht er selbst auf seinen kleinen Bruder zu und fordert ihn auf: „Komm wir spielen das neue Spiel!“. Und dann spielen sie tatsächlich. Ich luchse ins Kinderzimmer und sehe, wie der Große seinem Bruder Mau Mau beibringt oder mit ihm Lotti Karotti (Amazon-Werbelink) spielt. <3 Es ist zu süß. Und wieder eroberten wir uns ein wenig Zeit für uns zurück.

So haben wir trotz fehlendem Mittagsschlaf am Wochenende Zeit, ein wenig Computer oder XBOX One zu spielen, während die Kinder sich beschäftigen. Jeder für sich, denn die Zeit allein fehlt auch, vor allem beim Mann, der mehr arbeitet als ich. Neuerdings leiht sich der Große auch mein Nintendo 3DS aus und spielt vor sich hin – erstaunlich gut. Der Kleine guckt zu, macht tiptoi (Amazon-Werbelink) oder baut mit Lego oder Bausteinen. Es ist zu schön, wenn das so klappt. Natürlich nicht immer, doch es gibt einen positiven Trend.

Bis Baby 3.0 auf die Welt kommt. <3 Also nutzen wir den Übergang, um unseren Hobbys nachzugehen.

Mittagspause für Eltern - die heilige Mittagsruhe

Mittagspause für Eltern – die heilige Mittagsruhe