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Entgegen meiner Vorliebe für’s Zuhausebleiben, gehen wir jedes Wochenende raus. Der große Sohn muss sich unbedingt bewegen, der kleine braucht auch ein paar Sonnenstrahlen. Meistens ist es auch sehr schön unterwegs. Es sei denn, es ist ein Radrennen in Berlin, für das einige Straßen gesperrt werden. Wir kamen nicht am Ziel an.

Samstag – Kindergeburtstag und Stockbrot

Wie immer wird die Bude ein wenig aufgeräumt, bevor wir entweder rausgehen oder etwas gemeinsam spielen. Oft sperren wir uns mit den Kindern in ihrem Zimmer ein, damit Baby 2.0 nicht immer den Staubsaugerroboter jagt. Kann man gleich mal spielen.

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Baby 2.0 vs. Ritterburg

Meine liebste Freundin lud nachmittags zum Kindergeburtstag ihrer tollen Tochter (Alliteration!) ein, die schon zwei Jahre alt wurde. Witzigerweise trafen wir dort auch einen netten Ex-Arbeitskollegen samt Familie. Die Kinder (11 Monate bis acht Jahre) hatten alle Spaß, machten zu fünft auch ordentlich Radau. Jedoch noch nicht zu vergleichen mit einem Kindergeburtstag, auf dem sechs wilde 5-Jährige Spiderman und Hulk spielen. Meine Freundin war wohl trotzdem ein wenig erschrocken. Macht nichts, da wächst man rein, liebe K. Vom Kindergeburtstag gibt es kein Bild, dafür eines von einer seltsamen Statue, die wir unterwegs in Potsdam entdeckten.

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Was stellt das dar?

Abends wollte Kind 1.0 eine Nachtwanderung machen. Da es allerdings lange hell ist, einigten sich Mann und Kind auf eine Abenteuerreise. Ich schlug vor, Stockbrot zu machen und Marshmallows über dem Elektrogrill zu grillen. Gute Idee, fanden sie. Und Baby 2.0 schlief netterweise früh ein, sodass wir nur Zeit mit dem großen Sohn verbringen konnten. Um halb 9 bat der Sohn darum, ins Bett zu dürfen. Gestatteten wir natürlich.

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Meinen Beitrag für die Sketchnote-Challenge von Frau Hölle zauberte ich nebenbei (= während wir Good Wife schauen). Mehr davon gibt’s auf Instagram und Twitter. Neues Hobby ist das Bullet Journal.

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Sketchnote: Thema Frau Hölle (die Sketchnote-Königin)

Sonntag – Hilfe, wie komme ich wieder nach Hause?

Wenn in Berlin Marathon oder Radrennen ist, wird gerne die halbe Stadt abgesperrt. Letztes Jahr sind wir nicht aus der Stadt gekommen und wieder erfolglos heimgefahren. Auch dieses Jahr wussten wir nichts von dem Event (stand nicht auf Twitter!). Eigentlich wollten wir zum riesigen Kinderflohmarkt fahren. Uneigentlich kamen wir dort nie an. Unser Navi hat nicht kapiert, wo man langfahren darf, die netten Polizisten halfen gerne weiter. Der zuletzt Befragte sagte, wir sollten am besten hier irgendwo parken und den Rest laufen (10 Autominuten). Wir drehten um und versuchten, schnell nach Hause zu kommen. Horror.

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Die sind schuld: Radrennfahrer

Wir wollten nur noch nach Hause, wo wir mit vielen Umwegen und Zittern ankamen. Zwischendurch nutzten wir eine weitere Sackgasse, um Erdbeeren und Tomaten aus Werder zu kaufen. Lecker! Sollten wir also noch länger brauchen, haben wir zumindest Erdbeeren dabei, die wir dem evtl. schreiendem Baby geben könnten. Notfalls wird gestillt. Auf der fast zweistündigen Reise (pro Fahrt eigentlich 17 min) belohnten wir uns zum Schluss mit Fast Food bzw. den großen Sohn. Wann hat das Zeug eigentlich aufgehört zu schmecken? Als die Spielzeuge für uns uninteressant wurden?

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Immerhin sieht es schön aus – Geschmack bleibt auf der Strecke

Schnell gekauft, dafür lange gewartet, bis ich endlich spielen konnte: Elder Scrolls Online. Da das Spiel 48 GB groß ist und zusätzliche Updates benötigte, konnte ich statt Samstag erst heute in der Mittagspause spielen. Es fühlt sich Skyrim-ähnlich gut an.

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Elder Scrolls Online – MMORPG

Da Baby 2.0 wieder schwer in den Mittagsschlaf fand, trug ich ihn im Tragetuch, wo seine kleinen Augen sich schnell schlossen. Ruhe für alle, juchu! Ja, man kann mit einem Kind im Tragetuch am Blog werkeln und Computer spielen.

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Blick aus dem Wohnzimmer – viel befahrene Straße

Nach dem Kaffee (frische Erdbeeren & Reste vom Stockbrot) schauten der Sohn und ich noch ein Buch an. Er dachte, die Tierärztin würde den Leoparden töten und ihn dann wieder heilen. Gut, dass wir gemeinsam den Text lasen und darüber sprechen können. Ob das so vom Herausgeber gewollt ist? Der Zustand nach dem Tod ist zur Zeit auch sehr aktuell: was passiert dann? Ich erkläre, dass jeder das anders sieht. Manche glauben an Gott und den Himmel, andere an Wiedergeburt, wiederum andere an tot ist tot. Mein Sohn entschied sich vorerst für Gott, jemand, der die Welt so gemacht hat wie sie ist. Sagt er.

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Todesszenen im Kinderbuch – denkt der Sohn

Danach mussten wir ganz dringend raus. Da uns das vormittags aufgrund des Radrennens verwehrt war, gingen wir nun auf den Spielplatz. Beide lieben Sand! Kind 2.0 entdeckt nun langsam Fußball für sich.

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Baby 2.0 liebt Sand – er hat ihn zum Fressen gern

Und eure Kinder?

Sind eure Kinder auch so hibbelig, wenn sie eine Zeit nicht draußen waren? Das Rumfahren im Auto zählt wohl nicht als Rausgehen. :D Zum Glück geht das mit einem Auto für drei Kinder komfortabel.

Susanne sammelt auf ihrem Blog Geborgen Wachsen noch mehr Beiträge: Wochenende in Bildern.