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Gastbeitrag

Familie 8. Mai 2019

11 Fragen: Sollte ich Lehrer im Quereinstieg werden?

Martin schreibt über seine Erfahrungen als Lehrer im Quereinstieg. Sein Traum platzte schnell:

Vor anderthalb Jahren hatte ich die Schnauze voll von der Informatik. Jeden Tag acht Stunden vor dem Rechner sitzen schlägt irgendwann aufs Gemüt. Leider ist es in Deutschland schwer, einfach mal so den Job zu wechseln, überall braucht man Zertifikate, Abschlüsse und Zeugnisse. Oder man gibt sich mit einem für Informatikerverhältnisse unterirdischen Gehalt zufrieden.

Ironischerweise ist „Lehrer im Quereinstieg“ einer der wenigen seriösen Berufe, die man ohne große Umschulung ergreifen kann, wenn man sich als Akademiker noch mal umorientieren möchte. Und so habe ich das eben auch probiert, als Lehrer im Quereinstieg an einer kleinen Grundschule in der Nähe.

Familie 3. Mai 2019

Gastbeitrag: Meine Sicht auf das Thema Schule

Was Martin, zweifacher Papa von Schulkindern über die Schule denkt:

Mein letzter Artikel für Sarahs Seite ist über ein Jahr her. Damals ging es um meinen hoffnungsvollen beruflichen Neustart als Lehrer im Quereinstieg. Tja, was soll ich sagen? Der Traum währte gerade mal zwölf Wochen. Nach einem fiesen Arschtritt durch meinen Arbeitgeber from Hell und einer daraus resultierenden gesundheitlichen Zwangspause bin ich nun wieder in meinem alten Metier als Programmierer unterwegs.

Da ich aber Kinder habe, lässt mich das Thema Schule nicht los. Inspiriert durch Sarahs Artikel zu dem Thema (Schulnoten machen Druck), dachte ich mir, ich könnte auch mal meine Meinung dazu aufschreiben.

Lifestyle 31. Juli 2017

Meine alten Kinder – die schöne Zeit nach der Kleinkindphase

Ich bin neulich gefragt worden, wie es sich denn mit so “alten” Kindern lebt. Nun ist meine Tochter gerade mal sieben, mein Sohn elf Jahre alt. Trotzdem haben wir in den letzten elf Jahren so viel erlebt, hat sich so viel verändert, dass ich mich immer sehr alt fühle, wenn ich das Alter meiner Kinder nenne. Ich kann mich noch sehr gut an die ersten Minuten meines Vaterlebens erinnern. Aber niemals hätte ich für möglich gehalten, was Kinder so mit einem anstellen.

Lifestyle 20. Januar 2017

Ein drittes Kind? Nicht mit uns. Oder doch?

Tja, Kinder, ich bin ein bisschen in der Bredouille. Eigentlich wollte ich ja einen geharnischten Artikel darüber schreiben, warum wir uns gegen ein drittes Kind entschieden haben. Kühl und analytisch wollte ich euch darlegen, warum ein weiteres Mäulchen an unserem Tisch schon aus ökonomischen Gründen nicht sinnvoll ist. Ja, ich meine, überlegt mal, wie teuer so ein Kind ist! Da gehen tausende Euro allein für die Erstausstattung drauf. Und sobald es auf der Welt ist, kostet ein Kind schon ungefähr genauso viel wie ein Erwachsener. Das Geld wird lediglich für Windeln und Breichen ausgegeben, statt für Stulle und Bier (oder Mate). Später kommen Kitagebühren, Hortgebühren, Taschengeld, hippe Klamotten und Klassenfahrten dazu. Da hätte man schon mal anfangen können, für die Rentenzeit Brennholz zu sammeln.

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