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Fair ist das nicht! Nach unserem Umzug suchten wir händeringend einen Schulplatz – der uns nicht einmal im Einzugsgebiet versprochen wurde. Von der halbjährigen Pendelei zur alten Kita wegen Kitaplatz-Mangel möchte ich gar nicht anfangen. Doch dass uns die Schulkrise nach diesen Hürden erneut einholen kann, damit rechnete ich nicht. Die Schulkrise ist aktuell, sie ist da. Und wir können alle unsere Stimmen laut werden lassen!

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Schulkrise in Berlin: Warum tut keiner was?

Einschulungstorte vom Bäcker - Schokolade! - Mamaskind
Einschulungstorte vom Bäcker – Schokolade!

Sophie (Blog Berlin Freckles) erlebt mit ihrem Sohn gerade das Unfassbare: ihr Sohn soll künftig eine Schule besuchen, die weder auf der Wunschliste stand, noch in der Nähe ist. Eine Stunde Fahrzeit steht ihm bald bevor – wenn sie das nicht mehr abwenden können. Das sind zwei Stunden weniger Zeit für Hausaufgaben und vor allem Freizeit. Das ist unfassbar!

Ich habe mit angesehen, was das mit (kleineren) Kindern macht, die jeden Tag mindestens zwei Stunden pendeln müssen. Zeit für Familie oder zu Hause spielen gab es nicht mehr. Es ist traurig und schmerzt, zumal Kinder sich nicht wehren können. Wie lange hält man Diskussionen oder gar juristische Schritte durch?

Unsere Chancen mit Anwalt: Kaum vorhanden

Kein Kita- und Schulplatz nach Umzug in Berlin | Mehr Infos zum Schulwechsel und Umzug auf Mamaskind.de
Kein Kita- und Schulplatz nach Umzug in Berlin

Wir sprachen im Zuge unseres Umzugs mit einem Anwalt, der auf Schulrecht spezialisiert ist. Unsere Chancen damals: mau. Die Zeit saß uns zu sehr im Nacken, wir konnten nicht mehr agieren. Wir hatten sehr viel Glück und eine nette Bearbeiterin im Schulamt, bei der wir telefonisch als auch persönlich vorsprachen. Mein Sohn bekam einen Platz in einer Grundschule im selben Bezirk. Das einstündige Pendeln blieb ihm vorerst erspart.

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Was kommt nach der Grundschule?

Mein Sohn kommt in die vierte Klasse. Wir informierten uns noch nicht, welche Schulen für ihn in Frage kommen. Meine Vorstellungen gehen Richtung Gymnasium (Kind auf’s Gymnasium schicken oder nicht?). Das werden wir später auf Basis des Zeugnisses zusammen mit unserem Kind entscheiden. Ich weiß nur, welche verrückten Fächer wir ausschließen wollen (Altgriechisch, hallo?).

Doch was ist, wenn auch er keine Wahl hat? Wenn wieder dieses drückende Gefühl: die Belastung des Pendels ansteht?

Ich verstehe nicht, warum nicht standortbezogen entschieden werden kann. Wer will sein Kind denn auf eine Schule am anderen Ende der Stadt schicken?

Ein Vater mit demselben Problem startete eine Petition: Berliner Bildungsnotstand stoppen

Auszug aus den Forderungen der Petition

  • „Schülerinnen und Schüler, die jetzt auf Ersatzschule ausweichen sollen, müssen einen Platz in zumutbarer Entfernung – maximal 30 Minuten – zugeteilt bekommen.
  • Es müssen sofort modulare Ergänzungsbauten an Schulstandorten geschaffen werden.
  • Schulplätze in den Bezirken müssen vorrangig an Schulpflichtige aus den jeweiligen Bezirken vergeben werden. „
    – Quelle: Petition

Was können wir noch tun?

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