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Mein iPhone und mein MacBook begleiten mich durch den Morgen, den Tag, den Abend, sogar bis in die Nacht. Mein Kindle ist das letzte, das meine müden Augen sehen, bevor sie morgens vom Smartphone-Wecker geweckt werden. Eine erschreckende Bilanz meines Umgangs mit den digitalen Produkten? Nein! Ich schreibe über meinen digitalen Alltag als Teil der Blogparade #mydigitalday von Mama on the rocks und Scoyo, wo man noch bis zum 1.11.15 mitmachen und gewinnen kann.

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Mein digitaler Alltag

Mein Leben läuft digital ab

Kurz vor 7 weckt mich mein nerviger Klingelton, wenn es nicht das Kleinkind ist, das mir den Finger ins Auge piekst. Auch nicht angenehmer. Notiz an mich: Ton ändern. Beim morgendlichen Stillen surfe ich durch Twitter, Facebook, Instagram und checke meine Mails. Der digitale Tag startet also mit dem Handywecker.

Der Mann bringt um 8 Uhr die Kinder zur Kita, ich sitze schon mit Frühstück am (meist) heimischen Schreibtisch und beginne zu arbeiten. Mit dabei natürlich mein MacBook, auf dem nebenbei Musik läuft und ich SEO-Voodoo betreibe. In meiner Arbeitswelt passiert alles nur noch online, Block und Stift nutze ich nur noch für komplizierte Architekturen, die ich aufgemalt besser verstehe. Bis zum Feierabend arbeite ich meine tägliche Liste ab – am Computer.

Mittags schnappe ich mir ein schnelles Essen, setze ich meist für eine (oder mehr…) Folge meiner aktuellen Lieblingsserie Suits auf Netflix auf die Couch, schlinge hastig meine Mahlzeit runter und nehme dann den Laptop in die Hand, um E-Mails rund um den Blog zu schreiben und zu beantworten. Ich bleibe bei Twitter hängen, scrolle schnell durch Facebook und plane meine nächsten Aufgaben oder gar die nächsten Beiträge für den Blog. Diese entstehen in der Regel sehr kurzfristig, Bummeln ist nicht! Ich ärgere mich, dass ich Netflix nicht ausmachen kann, weil ich so doppelt so lange für einen Blogpost brauche, aber ich muss erfahren, wie es weitergeht und spule dafür oft zurück. Denn Bloggen und Serien schauen vertragen sich nicht so gut. :D

Das geht bis zum Nachmittag gegen 15 Uhr, wenn ich die Kinder abhole. Auf dem Weg wird das iPhone gezückt und wieder meine geliebte Timelime gelesen. Ich könnte ja etwas verpassen. Spielen die Kinder, schaue ich auch oft auf mein Smartphone. Dazu habe ich schon mal ausführlich geschrieben und zur Blogparade aufgerufen. Es gab viele Meinungen dazu, die ich in einem Fazit zur Zeit ohne Smartphone zusammenfasste. Ich mag es, stets informiert zu sein, lese zwischendurch auch die Blogposts anderer und SEO-Fachartikel, die ich via Pocket von verschiedenen Quellen ziehe. So kann ich auch vor der Bettzeit der Kinder einiges abarbeiten. Fachartikel halten mich auf dem laufenden und sichern so meinen Job. Mit veraltetem Wissen kann man als SEO sehr viel Schaden anrichten (das gilt vermutlich für viele Berufe).

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Beim Essen gegen 18 Uhr haben Handys Tischverbot und dürfen maximal Musik in der Küche abspielen. Aber auch das zählt vermutlich zu meinem digitalen Alltag. Manchmal begleitet das Smartphone auch den die Kinder waschenden Elternteil ins Bad – ob Musik das kreischende Baby übertönen kann? (Nein.)

Schaffen wir den Sandmann um 18.50 Uhr nicht auf dem Fernseher, bekommt der 5-Jährige das iPad in die Hand und darf dort das Sandmännchen schauen. Ich verkrümle mich zum Stillen ins Bett und schnappe mir wahlweise das Handy oder meinen Kindle, der stets mit dicken (teils kitschigen) historischen Romanen bestückt ist. Mein Ausgleich zum fordernden Job. Immerhin besser als RTL gucken. Oder die Bild lesen.

Sind alle Kinder gegen 20 Uhr im Bett, setze ich mich entweder an den Computer zum Zocken, an den Laptop zum Arbeiten oder direkt auf die Couch, wo ich zusammen mit dem Mann Serien schaue. Wir lieben das! Vorher spielt er meist noch eine Runde XBox One, wenn er nicht gerade einen Sohn umherträgt. Das ist bei uns nämlich Männersache.

Gegen 23 Uhr versucht der Mann einzuschlafen und kämpft gegen das leuchtende Display meines Kindles, der mich in den Schlaf begleitet. Oder bis zum nächsten Aufwachen des hungrigen Kleinkindes. Nachts zu surfen bzw. zu lesen habe ich jedoch aufgegeben. Die 5 min Stillen lohnen sich nicht mehr zum Lesen. Und irgendwann muss man das Handy mal zur Seite legen und schlafen, oder? ;)

Wie sieht dein digitaler Alltag aus?

Ist das bei euch auch so krass? Wie handhabt ihr das mit Berufen, bei denen man nicht ständig online ist? Oder andersrum: seid ihr froh, wenn ihr nicht online sein müsst, weil ihr es auf Arbeit stets seid?

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