In dem letzte Jahr ist viel passiert. Ich hatte Elternzeit, bewarb mich von einem schnell wachsendem Startup bei einem kleinen aber feinen Baby-Online-Shop, fing wieder an zu arbeiten, gewöhnte meinen zweiten Sohn erst bei der Tagesmama dann in der Kita ein und war plötzlich wieder mitten im Berufsleben. Das alles führt zu Veränderungen, ich bin im Wandel.

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Endlich 29 – ich verändere mich

 

29. Geburtstag und Erwartungen an mich

Juchu, heute bin ich endlich 29 Jahre alt! Haltet mich für verrückt, aber ich finde, das ist eine schöne Zahl. Knapp unter der 30 (was ich früher für alt hielt) und doch schon so viel geschafft. Verliebt, verlobt, verheiratet, zwei Kinder zur Welt gebracht, ein Hochschulstudium als Jahrgangsbeste absolviert, die Heimat verlassen, verschiedene Firmen mit meinem Wissen bereichert und einen Garten gepachtet. Nicht in dieser Reihenfolge. Ich bin zufrieden! Glücklich mit Familie & Job, zufrieden mit dem Alltag und unseren Unternehmungen, erfreut über die Beziehungen zu unseren Freunden.

Ich denke mehr über mich und mein Verhalten nach, das nicht immer perfekt ist, besonders in Hinsicht auf die Kinder. Warum bin ich manchmal genervt? Weil ich mir zu viel für den Tag vornehme, das z. B. mit einem kranken Kind gar nicht machbar sind. Das wurde mir klar, als mein Mann abends sagte, er habe sein Tagespensum geschafft: Arbeiten und ein Paket packen. Meine Liste ist viel länger und stets unschaffbar. Wenn ich nicht alles abhaken kann, werde ich nörgelig und unfair und das möchte ich nicht! Mehr Mut zur Lücke, weniger Social Networks als Pflichtlektüre, mehr von dem, was mir Spaß macht, mich weiterbringt oder dem Familienleben zuträglich ist. Gehetztes Bloggen, weil ich hier auch etwas bieten will, gehört sicher nicht dazu. Also lieber einen Blogbeitrag schreiben, wenn ich Zeit und Lust habe. Gerne im Voraus, ohne jedoch einen Redaktionsplan für den Blog zu haben. Z. B. um halb 1 nachts, wie jetzt.

Kein Stress – kein strenger Blogplan

Feste Blogpläne erzeugen Stress und killen die Kreativität. Meine geliebte Frl. Nullzwo sagt das auch.

Also gibt es weiterhin für mich nur eine lose Themenliste und ein paar geplante Kooperationen rund um das Thema Schule und Familienbett. Ich lasse auch mögliche Zusammenarbeiten auf mich zukommen. Wenn kein Knaller dabei ist, lass ich es halt bleiben. Jede Kooperation hat Absprachen, einige E-Mails, teils Telefongespräche, viele Bilder, Bildbearbeitung und natürlich das Schreiben im Hintergrund. Arbeit für die man die Zeit haben muss. Hier wird weiterhin gezielt ausgewählt, was auf den Blog darf. Meine Themenliste ist über 100 Stichpunkte lang, die Ideen gehen mir folglich nicht aus. Neues werde ich versuchen, wie z. B. Narando, das ich einmal testete, von vielen Lesern aber als zu unpersönlich empfunden wurde. Vielleicht werde ich sogar meinen eigenen Text einsprechen. Macht doch bestimmt Spaß! Und der soll auch 2016 und mit 29 Jahren im Vordergrund stehen. Denn ich mache das hier nicht für die anonyme Welt da draußen, sondern für mich.

An mir arbeiten – Optimierung meiner Persönlichkeit

Im Job (Suchmaschinenoptimierung) verbessere ich jeden Tag unsere Website, den Online-Shop. Sogar ein bisschen von der Welt, denn dazu gehört er immerhin. Das möchte ich auch bei mir erreichen: mein nörgeliges Ich erweichen, verständnisvoller machen, zum Denken (vor dem Reden…) animieren, familiärer agieren, mein Handeln gegenüber und vor den Kindern überarbeiten. Prinzipiell mag ich die Richtung von Jesper Juul, über den Sonja auf Mama Notes sehr viel schreibt. Beruflich will ich mich natürlich auch weiterentwickeln. Im Moment sieht das nach einer coolen Entwicklung aus, der Job läuft! Dazu lese ich sehr gerne weiter meine SEO-Literatur und Blogs, denn nur mit Weiterbildung funktioniert mein Job. Das ist doch schon eine ganze Menge für ein Jahr und eine gute Basis für meinen 30. Geburtstag. 30. Wow.

Wenn die Feier hinter mir liegt, ist auch der nächste Kindergeburtstag nicht mehr weit.

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