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Die magische Grenze ist erreicht: nun sind es weniger als 100 Tage bis zum errechneten Geburtstermin. Von theoretischen 280 Tagen habe ich fast zwei Drittel geschafft. Einige kleine Wehwehchen wie Symphysenschmerzen kamen dazu, der Bauch wächst und Baby 3.0 strampelt fleißig.

Die Zeit vergeht in der Schwangerschaft

Nun bin ich schon in der 27. Woche – vor kurzem war doch erst Halbzeit der Schwangerschaft! Durch die Familie, Arbeit und den Blog vergehen die Tage, Wochen und Monaten wie im Flug. Anhand der Babys der anderen Bloggerinnen, mit denen ich vor kurzem noch auf die Geburt wartete, sieht man das besonders. Einige Babys wie das von Heldenhaushalt wurden vor kurzem 1 Jahr alt! Andere Mamas wie Familie Berlin, Nullpunktzwo, Große Köpfe und Sonnenshyn haben nun schon mit den ersten Schlafproblemen und dem großen Nähebedürfnis zu tun. Mama Schulze, mit der ich schon einige Blog-Briefe schrieb, hat vor kurzem ihren Sohn bekommen und war leider schon mit ihm in der Klinik unterwegs. Nun freuen sich andere mit mir und warten auf den großen Tag im April 2017, an dem wir unser erstes Mädchen, unser drittes Kind, begrüßen dürfen. Geplant ist eine ambulante Geburt.

26. Woche schwanger - der Bauch wächst!

26. Woche schwanger – der Bauch wächst!

Mein Körper und ich im zweiten Trimester

In Absprache mit meiner Hebamme setzte ich das Magnesium ab. Ich vertrug es trotz gleichzeitiger Eiseneinnahme nicht. Nun beobachte ich, ob die Wadenkrämpfe und Unterleibsschmerzen wiederkommen. Bis dahin bleibe ich bei Eisen und versuche den Magnesiumbedarf durch Ernährung aufzufüllen. Das klappt bisher ganz gut. In meine Haferflocken rühre ich Banane, anderes Obst und Pekannüsse ein. Und es schmeckt!

Zu den neuen Beschwerden kommt nun ein Drücken hinzu dazu, wenn ich längere Zeit sitze oder laufe. Das kommt mir aus der letzten Schwangerschaft bekannt vor. Sind das etwa schon wieder Symphysenschmerzen? Das hatte ich doch erst in der 35. Woche bei Sohn 2.0! Dann verschreibe ich mir selbst Ruhe, lege mich mit dem MacBook auf die Couch (wenn ich arbeiten muss oder bloggen mag) und packe die Beine hoch. Ich schicke ein Dankeschön an meine Arbeitgeber und das Homeoffice. So hindern mich die kleinen Wehwehchen nicht im Job, den ich wirklich gerne mache.

Das Schnaufen beim Treppen steigen ist geblieben, sodass ich durchaus einen Zwischenstopp einlege, wenn ich nicht mehr kann. Das behindert mich nicht sehr, doch mit kleinen Pausen muss ich rechnen. Größere Unternehmungen lehne ich mittlerweile ab, da die körperliche Anstrengung sich schnell auf meine Laune und mein Nervenkostüm legt. Ich bin dann schnell genervt. Für meine Familie kann das ebenso belastend sein wie für mich.

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Ansonsten geht es mir sehr gut. Ich watschle wie eine Ente, gehe im Hohlkreuz, wodurch ich manchmal minimale Rückenschmerzen habe. Diese gehen durch ein wenig Wärme und Hinlegen ganz schnell weg. Abends spüre ich Baby 3.0 besonders. Den Bauch kann ich durch meine Winterjacke noch gut verstecken, sodass ich manchmal erst jetzt gefragt werde, ob ich schwanger bin. <3

Mein Baby im zweiten Trimester

Huch, das zweite Trimester, das vom 4. – 7. Monat, bzw. von der 13. – 28. Woche dauert, ist auch schon fast vorbei. Dann geht es in den Endspurt. Manchmal frage ich mich, wie ich das als Studentin geschafft habe, als ich mit Sohn 1.0 schwanger war und im Monat vor der Geburt Prüfungen schrieb und viel lernte. Ok, ich hatte viel mehr Zeit, obwohl ich nebenbei arbeitete.

Unser Baby-Mädchen wiegt nun ungefährt 1 kg und ist 37 cm groß. Die Überlebenschancen sind groß bei einer frühzeitigen Geburt. Auch wenn ich mir keine Sorgen mache, ist das dennoch beruhigend zu wissen. In den nächsten drei Monaten geht es zackig weiter. Die Zunahme wird steigen, bis sie fast 3 kg erreicht hat. Mehr wird sie bestimmt nicht auf die Waage bringen. Ich bringe nur zarte Wesen zur Welt. :D

Unser Zuhause wird babytauglich

Viele Dinge verstauten oder verschenkten wir, nachdem Sohn 2.0 diesen entwachsen war. Mein Nestbautrieb ist schon jetzt stark ausgeprägt und auch unseren Wickelplatz für zwei Kinder haben wir ausgestattet. Also ich. Mein Mann muss jedoch zwingend mit anpacken. Das macht er auch gerne, wenn es wie beim Ausmisten der Wohnung ans Möbel rücken geht.

Wenn ich daran denke, dass wir bald wieder ein Baby im Haus haben, d. h. wenn es mir im Alltag mal einfällt, dann bin ich glücklich. In dem ganzen Trubel ist es nämlich gar nicht so einfach, immer zu wissen, dass man gerade sehr schwanger ist. Vielleicht sollte ich mir ein kleines Ritual überlegen und das z. B. mit dem Eincremen des Bauches (muss ich mal langsam machen!) verknüpfen. Zeit für Baby 3.0 und mich. <3

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