Schon wieder ein Jahr rum! So jung kommen wir nie wieder zusammen! Die Sprüche kennt man. Ich bin heute 30 Jahre alt geworden und muss mich daran gewöhnen, nicht mehr zu den blutjungen 20ern zu gehören. Schlimm? Nö. Ich habe eine Mini-Umfrage auf Twitter gemacht, was anders wird, wenn man in den 30ern ist und eine kleine Selbstreflektion im Vergleich zum Vorjahr gemacht.

30 ist das neue 20 – Veränderungen

Früher dachte ich ja, dass alle in den 30ern schon alt sind. Immerhin ist meine Mama nur 19 Jahre älter als ich. Daher war sie früher irgendwie immer in den 30ern und für mich bedeutete dies, dass das alt ist. Immerhin waren sie meine Eltern und Eltern = alt. In West-Berlin treffe ich plötzlich auf Eltern, die viel später Kinder bekamen und dementsprechend ist unser Freundeskreis älter geworden. 30 finde ich nun nicht mehr alt. Ansichten ändern sich ja zum Glück. ;)

So viel war es nicht, was ich mir mit 29 vorgenommen habe. Ich wollte mehr Mut zur Lücke haben, keinen strengen Blogplan verfolgen, weniger in den Social Networks unterwegs sein und an mir selbst arbeiten: Selbstoptimierung. Wie Ansichten ändern sich auch Pläne. Dieses Jahr kommt mein drittes Kind zur Welt, unser Mädchen, das war damals noch nicht geplant. Das wird hier jetzt auch ein Mädchenmama-Blog. Es ist kein reiner Jungsmama-Blog mehr. <3 Der Wunsch hat uns selbst überrascht. Auch wollte ich mein Handeln gegenüber Kindern verbessern und schlug Überlegungen in Richtung Jesper Juul an.

Ich bin mit 30 mit meinem dritten Kind schwanger, habe eine tolle Familie und einen tollen Job. Dieses Jahr wohnen wir seit 10 Jahren in einer gemeinsamen Wohnung. Verrückt.

Die Pläne ändern sich

Dieses Jahr werde ich also in Mutterschutz und Elternzeit gehen. Mein Blog und mein Nebengewerbe sollen trotz Baby weiterlaufen. Für den Blog setzte ich mir Ziele, die man auch in meinem Beitrag über mein Bullet Journal sieht, das ich täglich pflege. Dementsprechend wird es nicht ruhiger, sondern eher strukturierter auf dem Blog. Ich plane die wenigen Kooperationen teils Monate voraus, führe eine Stichwortliste in Wunderlist für weitere Blogideen und möchte meine Social Media Nutzung effektiver machen. Das heißt nicht, dass ich mehr Zeit damit verbringen will, sondern diese sogar reduziere und nach Plan ausübe.

Der Mut zur Lücke im Haushalt ist geblieben, wenn ich auch versuche, wenigstens einen ordentlichen Grundzustand in der Wohnung einzuhalten. Das klappt super durch das Ausmisten der Wohnung und des Kinderzimmers. Nur Putzen wäre wohl häufiger angebracht… ;) Nachdem ich das großartige Buch Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn las, war ich überzeugt, dass dieser Weg für mich richtig ist. Beziehung statt Erziehung – ein liebevoller Umgang. Die Ansätze sind super, es gibt kein „du musst“, sondern „wir machen es so“, was sehr angenehm ist. Die Umsetzung möchte ich weiter üben. Meiner SEO-Reihe bin ich treu geblieben und schrieb noch einige Beiträge dazu.

30. Geburtstag - was ändert sich?

30. Geburtstag – was ändert sich?

Doch was ändert sich mit 30?

Passend zum dritten Kind, überlegen wir auch, ein neues Auto zu kaufen. Die „neue“ Wohnung bleibt – wir bekommen das mit drei Kindern auch in einer 4-Raum-Wohnung hin. Wie und ob wir diese später umgestalten, bleibt noch offen. Die Jungs sind schon gemeinsam ins geteilte Kinderzimmer umgezogen.

Und was sagen die anderen?

Das hatte ich vor allem am Anfang, als ich mit 23 mit Sohn 1.0 schwanger war. Zu jung, sagte mir sogar eine Frau ins Gesicht. Und das in einer Stadt, in der viele jung Kinder bekommen.

Oder auch nicht:

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Nüx. Dein Alter hat ne 3 an führender Stelle. – @Zesyra

Evtl. Alzheimer?

Darauf hoffe ich ja: ruhiger werden.

Oder auch so?

Und auch hätte ich gern:

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Bewusstsein ist immer gut.

Nääää!

Das befürchte ich auch!

Ach, 30 ist wirklich cool, oder?

Das werden wir noch sehen!

Doch die Wahrheit ist wohl die:

Hach, ihr seid toll. <3 Und ich bin jetzt 30. Ich merke mir das jetzt, so! Und schwuppdiwupp ist schon Kindergeburtstag!

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