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Das war der Knaller. Einfach umgehauen von ein paar Ohrenschmerzen. Ok, ein bisschen Ohrenweh war es dann doch nicht. Kann sich noch jemand von den Erwachsenen daran erinnern, wie weh das tun kann? Eine kleine Erkältung kann schnell zu einer größeren werden und Konsequenzen haben. Dann ist man auch mal eine Woche außer Gefecht und Arbeit gesetzt.

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Dazu kam noch ein Antibiotikum

 

Was man nicht tun sollte

Dazu zählt natürlich: sich krank zur Arbeit schleppen. Damit habe ich bisher immer schlechte Erfahrungen gemacht. (Ich rede jetzt nicht von einer kleinen Erkältung). Als ich mit schmerzgeplagtem Ohr auf der Couch lag, erinnerte ich mich an die letzten Ohrenschmerzen. Mitten auf der Arbeit hörte ich nichts mehr. Dort gehörte es noch zum guten Ton, sich mit Medikamenten am Arbeitsplatz zu versorgen und so ein Powermittel zu schlucken, das die Abwehrkräfte sofort wieder steigern soll. Mögen manche Arbeitgeber vielleicht gerne, hat bei mir anscheinend nicht so gut geklappt. Im Meeting sagte ich dem Chef damals: “Ich muss jetzt los, ich höre nichts mehr.”. Natürlich hatte mein Arzt damals zu und ich musste zur Vertretung gehen. Lerneffekt? Anscheinend nicht vorhanden. Obwohl ich Nasenspray etc. nutzte, um wieder fit zu werden, kam es dann doch dicke.

Ohrentropfen – der Freund und Helfer?

Da ich die Kollegen nicht im Stich lassen wollte (der Klassiker), ging ich mit starker Erkältung zur Arbeit (was ich sonst bei anderen nicht leiden kann, ich könnte mich ja anstecken). Aber krankmelden wollte ich mich wegen einer “Erkältung” auch nicht. Am Wochenende ging es auch wieder gut. Ich ruhte mich aus, holte meine Mama als Verstärkung und machte nur leichte Sachen. Dann dachte ich, och, das Ohrenweh kannst du auch selbst heilen. Ohrentropfen geschnappt und mich vom Mann verarzten lassen. Zusammen mit Paracetamol ertrug ich das tapfer wie eine Mutter. Doch es wurde nicht besser, sondern verschlimmerte sich. Treffer: Arztbesuche am Montag, der eine akute eitrige Mittelohrentzündung feststellte. Möchte man nicht haben, glaubt mir. Ich vegetierte vor mich hin, schlief mehr, als ich wach war und versuchte alles um mich herum zu vergessen. Nur eines: Ohrentropfen sind dabei tabu. Das wusste ich offensichtlich nicht, gut, dass ich doch zum Arzt gegangen bin.

Mann & Kita: ein gutes Team

Wieder mal war mein Mann der Helfer in der Not. Ich konnte mich nicht um die Kinder kümmern. So beantragte er einen Homeoffice-Tag (die bei ihm begrenzt und eigentlich schon längst aufgebraucht sind), sodass er zu Hause bleiben kann. Hauptpreis: der große Sohn klagte auch über Ohrenweh, das er abchecken lassen wollte. Bei ihm war zum Glück nichts zu sehen. Er beschäftigte sich weitgehend allein, während mein Mann arbeitete. Später holten sie Sohn 2.0 aus der Kita ab. Ich verschlief den Tag, bemerkte zwischendurch den Spielbesuch vom ersten Sohn (der plötzlich wieder fit war) und aß Pizzaclowns. Na ja, ein paar Krümel davon. Hunger war eher nicht da. Ich verabschiedete mich wieder in den Schlafzustand.

Wir sind froh, dass unsere Kita bis 17 Uhr auf hat, ist ja keine Selbstverständlichkeit. So konnten die Kinder dort bleiben, bis mein Mann regulär Feierabend hat. Dass sie erst gegen 16.30 Uhr abgeholt wurden, schien ihnen nichts auszumachen. Donnerstag war mein Mann stellvertretend auf einem Presseevent von einem wunderschönen Kinofilm, über den ich Anfang Dezember berichten werde. Irgendwie lief das alles, trotz meines Ausfalls. Es wäre nur schön, wenn es nicht immer zu diesem langen Ausfall kommen würde. Nur ob man das mit Schonung, Vitaminen und zwei Kitakindern verhindern kann? Wäre gut, oder? Wäre da nicht immer das schlechte Gewissen, von dem ich mich eigentlich befreien wollte…

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Social Media Detox

Wenn man schläft, kann man nicht surfen. Und das ist gar nicht so schlecht! Durch die Netzwerke bin ich zwar dennoch gesurft, aber nicht mehr regelmäßig. Mein Handy war nicht mehr ständig in meiner Hand. Am Mac war ich sehr selten. Was habe ich verpasst? Nichts. Es schreibt keiner auf Twitter: “Wo steckt eigentlich Sarah?” Facebook nutze ich in der Regel nur, um meine Blogposts und andere interessante Links aus dem Elternnetzwerk zu teilen. Auch dort fällt es nicht auf, wenn ich nicht aktiv bin. Instagram ist weiterhin schön zum Bilder anschauen. Aber selbst was teilen mochte ich nicht. Und nun? Heißt das, ich brauche keine Social Networks mehr und sie mich auch nicht? Ganz so einfach ist das nicht. Sie bleiben immer noch ein schöner Zeitvertreib, hoffentlich weitaus dosierter als zuvor. Da jede Bewegung wehtat, widmete ich mich als meinem Kindle (Das Spiel der Könige, Rebecca Gablé, Affiliate-Link) und White Collar auf Netflix. Zwischendurch schlief ich. Ganz schön öde, eigentlich. Hallo Welt, ich bin froh, zurück zu sein!