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Vor ein paar Wochen rief betreut.de zu der Blogparade #FamilieMachtGlücklich auf. Man soll sich dazu äußern, welche Momente in der Familie besonders toll empfunden wurden. Ja, welche eigentlich? Sind das nicht immer dieselben? Das gemeinsame Kuscheln beim abendlichen Vorlesen, die feuchten Küsse des Kleinsten oder die helfende Hand meines Mannes, wenn ich mal Zeit für mich brauche. Nur wenn ich diese habe, kann ich mit der Familie glücklich sein.

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Glückliche Familie – nur wenn jeder Freizeit bekommt!

Kein Glück ohne Ausgeglichenheit

Ich schrieb bereits über die mir fehlende Freizeit. Mittlerweile hat sich das ganz gut eingepegelt, ich kann abends relativ verlässlich meine neuen Computerspiele spielen oder am Blog werkeln. Zeit für mehr Hobbys bleibt da nicht, Hausarbeit wird abends generell nicht gemacht aber auch kleine Dinge wie Fotos der letzten Jahre in Alben kleben bleiben auf der Strecke. Meine Freizeit ist mir kostbar.

Die Kinder brauchen eine glückliche Mama, die nicht bei jeder Kleinigkeit auf 180 ist. Ich brauche glückliche Kinder, die sich an die schönen Sachen in der Kindheit erinnern, die wir gemeinsam gemacht haben. Mein Mann braucht alles: eine glückliche Frau, Kinder aber auch Freizeit. Und daran hapert es vor allem bei ihm im Moment sehr, was mich zum Überlegen bringt, denn ich bin daran schuld. Er ist es, der den wachen Sohn abends umher trägt, wenn er sich eigentlich seinem Hobby widmen sollte. Er macht das schon, denke ich mir meist. Unsere Familie ist vergleichbar mit einem Gummizugmodell: handelt eine Person, reagieren die anderen dementsprechend. Ist einer genervt, können die anderen dadurch beeinflusst werden und auch in den Rage-Zustand verfallen. Mein Mann ist weniger schnell genervt als ich, deshalb bekommt er den abendlichen Kinderdienst. Nicht fair, oder?

Familie macht glücklich, wenn…

Ja, Familie macht glücklich, aber nur, wenn jedes Familienmitglied seinen Beitrag dazu leistet. Grummelnde Eltern müssen sich kurieren, sich gegenseitig entlasten, um gute Eltern zu sein. Vor allem miteinander reden! Ich kann es gar nicht oft genug sagen: miteinander reden ist unglaublich wichtig und hilft, Missverständnisse aufzuklären, ohne noch mehr Belastung zu erzeugen. Mein Mann hat das dann auch in Worte gefasst: es stört ihn, dass nur er das Kind herumträgt. Ein guter Schritt für ihn, nur: wie komme ich nun zu Gelassenheit? ;-)