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Schon bei der letzten Untersuchung, dem zweiten großen Ultraschall, wurde ich ans Tokogram angeschlossen: die Wehen wurden aufgezeichnet. Auch bei der Untersuchung in der vergangenen Woche musste ich wieder an den Wehenschreiber. Persönlich finde ich es sehr unangenehm, ans Gerät gefesselt zu sein, zumal mein großer Sohn wegen Krankheit mit dabei war.

Keine Wehen zu sehen – zum Glück

Ich arbeite aktuell im Homeoffice und bin nur selten unterstützend im Laden. Dennoch habe ich wie in der Schwangerschaft mit Sohn 2.0 sehr früh Wehen. Beim Sohn kamen Stress und andere Wehwehchen dazu und ich landete im Beschäftigungsverbot. Das möchte ich jetzt vermeiden. Mein Arzt sagte erneut, dass Vorwehen nicht schlimm sind, sofern sie keine Auswirkung haben. Alarmiert schaute er erst, als ich ihm von den länger anhaltenden Schmerzen erzählte. Ein paar Tage zuvor hatte ich über eine halbe Stunde zuvor Unterleibsschmerzen. Der Arzt meinte, wenn die Schmerzen eine Stunde andauern, muss ich mich drum kümmern. Ob er Krankenhaus meinte? Ich soll mich dann ausruhen, was ich automatisch mache. Ich kann Pausen sehr gut einfordern und diese werden auch von meiner Familie akzeptiert. Mein Homeoffice habe ich zum Teil auf die Couch verlegt. Und ich wehe vor mich hin – sonst ohne Schmerzen, der Bauch wird dabei hart und die Luft bleibt weg. Ein gruseliges Gefühl.

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Tokogram auch in der 25. Woche – willkommen im 7. Monat.

Die Reaktionen auf mein gepostetes Instagrambild zeigen, dass andere erst viel später ans CTG / Tokogram angeschlossen werden. Bei meiner vorherigen Ärztin lag ich wegen der Frühwehen auch schon früh am Wehenschreiber. Sicher ist sicher.

Magnesium- und Eisenmangel

Schonen und Magnesium nehmen!

Er fragte, ob ich auch Wadenkrämpfe habe: ja! Sonst war der Befund gut, alles, wie es sein soll, darum soll ich nur Magnesium nehmen und mich schonen. Neben Eisen kommt nun auch noch das dazu. Für eine bessere Verträglichkeit nehme ich eine niedrig dosierte Form dreimal täglich. Dazu die Eisentablette zur Nacht – das kann die Verdauung sehr durcheinander bringen, vor allem, wenn man empfindlich ist. Ich fühle mich wie ein alter Mensch. Schwangerschaft soll doch Spaß machen, etwas Natürliches sein und nicht begleitet von Tabletten und Wehwehchen.

Ich könnte mich auch sehr magnesiumreich ernähren und fünf Bananen am Tag essen, schlug der Arzt vor. Das dürfte sehr schnell die erlaubte tägliche Zuckermenge sprengen, antwortete ich. Ja, ich weiß, es geht auch anders.

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Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Kakao & Zartbitterschokolade gehören zu den magnesiumhaltigen Lebensmitteln.

Gut dass Zartbitterschokolade auf meinem täglichen Speiseplan steht. ;) Anscheinend klappt das bei mir mit der Ernährung* dann doch nicht so gut. *Geschrieben mit billigen Weißmehlkeksen im Mund und Krümeln auf der Tastatur.

Kein Grund zur Sorge

Im Moment habe ich trotz der Symptome keinen Grund, mir Sorgen zu machen, obwohl die Folgen eines starken Magnesiummangels (u. a. Frühgeburt) schlimm sein können. Davon lasse ich mich jetzt nicht verunsichern und halte mich brav an die empfohlene Medikation. Die Wehen behandle ich einfach weiterhin als das was sie sind: eine Vorbereitung meines Körpers auf die Geburt. Mein erster Sohn kam (ohne frühe Vorwehen) bei 38+6, mein zweiter Sohn mit Vorwehen erst bei 39+4. Alles wird gut.

Mein Körper im 7. Schwangerschaftsmonat

Ansonsten fühle ich mich wie ein Walross, obwohl ich mein Schwangerschaftsbäuchlein mit meinem dritten Kind noch immer gut verstecken kann. In der 25. Schwangerschaftswoche fängt mein Bauch plötzlich an zu wachsen. Ich schnaufe nach der kleinsten Bewegung, die Nase ist schwangerschaftstypisch zu und ich bekomme vor allem nachts schwer Luft. Sobald ich ins Familienbett gehe – wo schon drei kleine und große Gestalten liegen – bin ich hellwach. Umso genervter, wenn noch jemand zu schnarchen anfängt oder mich aus Versehen schlägt.

Ich habe in der 25. Woche ca. sechs Kilo zugenommen, was ok ist und mein Arzt in Ordnung findet. Bei Sohn 1.0 war ich da “schon” bei 8 kg, was ich auch ok fand. Am Ende der ersten Schwangerschaft hatte ich 16 kg mehr. Zwischendurch meckerte die (nicht so tolle) Hebamme mit mir, dass ich nicht so viel zunehmen soll. Ich wog schließlich 79 kg, in meinen Augen nicht zu viel. Die Hebamme hatte ich leider auch für die Nachbetreuung. Stichwort: Wiegen vor und nach dem Stillen, Androhung von Zufütterung, wenn der Sohn nicht zunimmt usw. Es war nicht schön. Ein Wunder, dass es trotzdem alles so gut klappte.

Am Ende der zweiten Schwangerschaft wog ich 14 kg mehr. Andere Ärztin und Hebamme, ich fühlte mich gut betreut und keiner meckerte über mein Gewicht, was manche andere Frauen auch ohne Schwangerschaft mit sich führen. Wegen des Gewichts mache ich mir also auch keine Gedanken.

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Der nächste Termin

Ich fragte meinen Arzt, ob es reicht, wenn ich erst zum dritten großen Ultraschall zum nächsten Termin komme. Wegen der Beschwerden haben wir einen Zwischentermin nach drei Wochen eingeschoben. Ist vielleicht ganz gut so. Und vielleicht schafft es mein Mann ja beim dritten Ultraschall dabei zu sein. Bisher kam immer etwas dazwischen, eine der zahlreichen Krankheiten in diesem Winter z. B… Aber wichtiger ist, dass er bei der ambulanten Geburt dabei ist. Alles wird gut. <3

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