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Nun bin ich schon bei der Hälfte der Schwangerschaft mit der Baby-Tochter angelangt. Und gestern registrierte ich es auch wirklich: in meinem Bauch ist ein kleines Mädchen, das in wenigen Monaten zur Welt kommen will und wird! Der 6. Schwangerschaftsmonat hat begonnen! Und ich habe kaum Zeit, mich dem Babybauch zu widmen.

21. Schwangerschaft – Halbzeit!

Ihr wisst ja, die Zeit rennt! Doch nie vergingen die Tage so schnell wie in dieser Schwangerschaft. Ich arbeite, hauptberuflich und nebenberuflich, und versorge nebenbei die Kinder (zusammen mit dem Mann zum Glück) und dann ist der lange Einschlafprozess von Sohn 2.0 und der Tag ist vorüber. Ich vergesse so oft, das wöchentliche Bauchbild für meine private Bildersammlung zu machen. Im Gegensatz zur letzten Schwangerschaft sind so mehrere Lücken in der Übersicht.

Mein Zustand: stabil mit Aussetzern

Ansonsten geht es mir super, meine Energie ist schon seit längerem zurück, wenn auch die Konzentrationsfähigkeit mittags stark nachlässt und mich manchmal zu einem Mittagsschlaf zwingt. Dank Home Office ist das derzeit möglich. Dafür bin ich sehr dankbar. Mein Nervenkostüm ist ja eher ein wenig dünn, doch sogar noch fragiler in der Schwangerschaft. Mein Mann schickt mich dann immer aus dem Zimmer, wenn ich zu meckerig werde. Ist bestimmt besser so, für alle. ;) Langweilig ist mir jedenfalls nicht, auch wenn ich Tipps Langeweile in der Schwangerschaft vorstellte.

Ich fühle mich sehr fit und bis auf die zarten Bewegungen meiner Baby-Tochter und das Schnaufen beim Treppensteigen merke ich meine Schwangerschaft bisher kaum. Ok, ich hatte ängstliche Anwandlungen, die seit dem letzten Arztbesuch so gut wie verschwunden sind. Juchu! Ob noch immer ein Eisenmangel besteht, erfahre ich nächste Woche. Doch die Hoffnung, das verstopfend-Durchfall-auslösende Mittel bald abzusetzen, nahm mir mein Arzt schnell. Denn der Mangel wird eher größer, da ist es besser, den Eisenspeicher kontinuierlich aufzufüllen. Seufz. Der wohl besser zu vertragende Eisensaft hat nur 25 % des Eisengehaltes von den Tabletten. So bringt das auch nichts. Zugenommen habe ich etwa 4 kg, von rund 58 kg auf 62 kg. Meinen Bauch kann ich in weiten Pullis auch gut verstecken. Ich habe nur irgendwie sehr wenige davon.

 

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21. Woche der Schwangerschaft: Halbzeit!

Wehen schreiben und still liegen

Zuerst kam der Teil, den ich immer am nervigsten bei den Arztterminen finde: 20 min lang still liegen und warten, während etwaige Wehen aufgezeichnet werden: ein Tokogramm. Eine Wehe spürte ich tatsächlich in dieser Zeit, was aber in Ordnung ist. Die Wehen-Linie blieb dennoch stabil, ein gutes Zeichen. Zum Glück hatte ich meinen Kindle dabei. Zur Zeit lese ich eine Leseprobe von “Die Frauen in der DDR” (Amazon-Affiliate Link). Sehr interessant in den ersten Seiten. Die Baby-Tochter fand das Tokogramm sehr aufregend. Dauernd stubste sie liebevoll gegen das Messgerät. Oder sie war genervt. Wer weiß schon, wie sich das anfühlt?

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Der 2. große Ultraschall – Vorsorgeuntersuchung

Nach dem Blut abnehmen und Wiegen ging es dann nach kurzer Wartezeit zum Arzt. Endlich wieder Baby-TV! Diesmal hat man noch mehr sehen können. Sogar die Gesichtszüge und das Profil waren teils gut zu erkennen. Sie sieht aus wie ihre Brüder. <3 Der Arzt nahm die Werte aller möglichen Körperteile auf: Gehirn, Bauchumfang, Elle, Beine und noch viele weitere Dinge.

So bekam ich auch die groben Werte für Größe und Gewicht meines Babys in der 21. Woche heraus:

  • ca. 350 g
  • ca. 23 cm groß (=Femurlänge * 7)

Das sind alles nur grobe Werte. Auf dem Ultraschallmonitor ploppten immer die Wochen auf, die der gemessenen Länge entsprechen. Dort waren teils Angaben bis zur 23. Woche vertreten. Kein Wunder, denn die Vergleichswerte wurden vor langer Zeit auf kleinere Frauen abgestimmt.

Der Arzt schallte sehr lange, ca. 20 min, und freute sich sichtlich. Ihm mache es Spaß, bei mir Ultraschall zu machen, weil ich so schlank sei und man alles so gut darstellen könne. ^^ Das fiel mir auch auf. Mein Bauch ist vergleichsweise klein. Das hat durchaus Vorteile. Z. B. passt mir meine Winterjacke noch immer. Wenn die nicht mehr zu geht, werde ich wohl auf eine Kumja-Jackenerweiterung umsteigen. Eine Winterjacke (Tragejacke) brauche ich ja vorerst nicht, wenn Baby 3.0 auf der Welt. ist. Dann ist nämlich schönster Frühling.

Die Geschwister und das Baby

Sohn 2.0 freut sich tierisch auf die kleine Schwester. Auch, wenn er mit 2,5 Jahren nicht weiß, was eine Schwester ist. Oder was es heißt, ein Baby im Haus zu haben. Wir haben das immerhin zum Teil auch verdrängt (aber sie sind so niedlich!). Manchmal, wenn es an der Tür klingelt, fragt der 2-Jährige, ob das Baby nun kommt. Das ist zu süß! Sohn 1.0 ist sehr verhalten, wenn nicht sogar ablehnend gegenüber einem weiteren Geschwisterchen. Da müssen wir noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Was dem 6-Jährigen fehlt ist sicherlich Aufmerksamkeit. Das würde so manches Verhalten erklären. Detaillierter möchte ich darauf im Moment nicht eingehen. Es droht eine krasse Entthronung, bzw. hat diese schon begonnen. Ich bin nur noch nicht sicher, bei wem sie stärker ausfallen wird. Wir bereiten die Geschwisterkinder auf die Geburt vor.

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Darüber hat auch Mama Schulze geschrieben. Wir sitzen in einem Boot. Überhaupt lese ich bei ihr gerne rein und schaue nach, wie sie sich in der Zeit gefühlt hat. Ich schaffe es leider nicht, wöchentlich zu berichten. Dafür kommen andere Beiträge. :)