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Wie man vielleicht aus meinen ehemaligen Wochenenden in Bildern und meinem lobenden Post über das Erdbeerland ahnt, bin ich ein großer Fan von Karls Erlebnisdorf in Elstal, nähe Berlin. Wir sind da sehr oft, ob Frühling, Herbst, Sommer oder Winter. Mein Lieblingsmonat ist jedoch der Oktober, denn dann wird es gruselig in dem Erlebnisdorf für Kinder…

Endlich fuhren wir mal unter der Woche zu Karls Erlebnishof – wir standen extra früh auf und waren schon zum Frühstück im recht leeren Restaurant. Wir aßen ostalgisch neben einem Trabi und tranken aus Einweckgläsern Kaffee und Tee. Wir planten, frühzeitig zu den Publikumsmagneten aufzubrechen, immerhin sind Herbstferien in Berlin. Der erste Halt: die Traktorbahn, mit der wir zum ersten Mal zu viert fuhren.

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Gruselig geschmückt: die Traktorbahn auf dem Erlebnishof.

Die Kinder gaben Gas und führten uns durch den gruseligen Parcours. Überall war es passend zum nahenden Halloween mit Spinnen, Geistern, Hexen und anderen Getier geschmückt.

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Traktorbahn in Karls Erlebnisdorf.

Nichts für schwache Nerven. Riesige Spinnen. Mindestens 40 cm groß. Spinnen werden ja auch nicht unekliger, wenn sie wachsen. Im Gegenteil!

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Gruselige Riesenspinnen!

Pro Person kostet die Fahrt 2 €, Kinder unter 90 cm haben freien Eintritt. Die Herren und Damen sitzen wohl schon länger dort…

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Dort wird wohl eine Party gefeiert. Für nicht mehr Lebende.

Die, die nicht mehr sitzen können, legen sich schlafen. Für immer.

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Friedhof zu Halloween im Erdbeerland.

Ich sag ja, nichts für schwache Nerven…

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Blutige Handspuren…

Hinter den Sitzen des Traktors fährt ein kleiner Sarg mit. Das finde ich sehr, sehr gruselig. Wegen der Größe von ca. 50 cm auch sehr unpassend.

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Sarg auf dem Traktor.

Wie praktisch, dass man überall im Erlebnisdorf Geld ausgeben kann, aber oft nicht muss. Die Kostüme probierten wir nur an und verschwanden schnell (nachdem wir sie wieder ablegten!). Der Hexenhut steht mir gut. Warum wohl? ;)

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Kostüme kaufen im Erdbeerdorf.

Danach machten wir uns auf den Weg zur Riesenschaukel, die ebenfalls erstaunlich leer war. Das macht so, so, so viel Spaß! Auch, wenn man schon groß ist…

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Riesenschaukel für alle!

Hätte ich gewusst, dass das Ticket für das Maislabyrinth (10 € für vier Personen) dauerhaft bis zum 31.10.2016 gültig ist, wären wir schon früher reingegangen. Als der Mais noch schön war und größer. Doch wir hatte auch so Spaß, obwohl wir die nächsten Schilder oft sehen konnten. Wir mussten nämlich Schilder mit kleinen Aufgaben suchen, die uns Buchstaben für das Lösungswort verraten sollten. Auch hier wurde Halloween-mäßig geschmückt.

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Maislabyrinth in Elstal.

Es machte wirklich Spaß, zumal die Hinweise lustig formuliert sind. Sohn 1.0 war angespornt und führte uns durch das Mais-Labyrinth. Hurtig, hurtig!

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Aufregung im Maislabyrinth. Alle dem Großen nach!

Ein bisschen traurig sieht er ja aus, der Mais. Im nächsten Jahr machen wir das früher! P. S. Noch passt meine Jacke noch. Obwohl ich schon einen Mini-Bauch in der 13. Schwangerschaftswoche habe. :)

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Der Mais ist nur noch so halb da.

Es mussten Gipfel erstürmt…

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Gipfel erstürmen – kein Problem für Sohn 1.0!

…und Glasscherben durchquert werden. Eigentlich ohne Schuhe, doch das ist mit der geringen Glasmenge wohl keine gute Idee. Dem Braten traue ich nicht!

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Er hätte sich barfuß laufen getraut, doch mir war das Glas nicht geheuer…

Wir machten Stockbrote, aßen leckeren Kuchen, ertrugen den nörgelnden Verkäufer im Café mit fröhlicher Laune, denn wir hatten viel Spaß. Ich neige ja zum Meckern, sobald es irgendwo ungemütlich voll wird. Aber so nicht heute. Leute, besucht Karls Erlebnisdorf, wenn ihr Lust auf Spaziergänge und ein paar Erlebnisse habt. Vieles dort ist kostenlos, Geld ausgeben macht aber auch Spaß. Die Halloween-Deko steht noch bis zum 31.10.2016.

Zum Abschluss machten wir noch die Aufgaben im Bienen-Museum (als Belohnung für das Lösen gab es Lutscher) und die Jungs gingen noch in das kleine Labyrinth (als Belohnung für das Lösen… ja, wieder Lutscher…). Es war toll.

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Bienen-Museum in Karls Erlebnisdorf.

P. S. Heute, 22.10.2016 beginnt ab 17.30 – 22.00 Uhr die Gruselnacht. Nichts für Angsthasen und Leute, die sich in großen Menschenmassen unwohl fühlen. Doch für ältere Kinder sicherlich ein Spaß. Mein Sohn wurde letztes Jahr fürchterlich erschreckt, als ein Gespenst-Mensch aus dem Labyrinth auf ihn zukam.

In diesem Sinne: gutes Gruseln!