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Ich freue mich sehr, dass so viele Bloggerinnen und ein Blogger bei der Blogparade #raucherkinder mitgemacht haben. Die Meinungen sind nahezu eindeutig: Hört auf, in der Nähe von Kindern zu rauchen! Rauchen ist schlimm, eklig, gesundheitsschädigend und sollte nicht direkt vor Kindern stattfinden. Nur eine Bloggerin steht dem entgegen und fragt, warum ausgerechnet die Raucher gehen sollen. Eine gute Mischung!

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Rauchverbot vor Kindern

Rücksicht für Nichtraucher und Kinder!

„Rational gesehen, dürfte niemand rauchen!“ Das ist die Schlussfolgerung von Papaleaks, der es nach der Geburt seines Kindes schaffte, einen Monat mit dem Rauchen aufzuhören. Danach zwangen ihn die Sucht und sein schwacher Wille zum Weiterrauchen, jedoch nie in der Wohnung. Statt zur Zigarette greift er jedoch zur e-Zigarette und dampft nun statt zu qualmen. Auch wenn das nicht ganz gesund ist, fühlt er sich so fit, wie schon lange nicht mehr.

Chrissy von Sonnenshyn sieht es ähnlich wie ich und verlässt sofort den Raum, wenn dort rauchende Personen sind. Sie wird wütend, wenn sie rauchende KinderwagenschieberInnen sieht, Autofahrer oder Personen, die in geschlossenen Räumen quarzen. Sie betont: „Wir haben die Pflicht, unsere Kinder zu schützen!“

Marsha ist Rauchern gegenüber sehr tolerant eingestellt, immerhin rauchten auch ihre Eltern, und das überall in der Wohnung und im Auto. Ihre Mama rauchte in der Schwangerschaft „nur“ 10 Zigaretten – das war normal in den 80ern, schreibt Marsha auf Mutter und Söhnchen. Doch auf dem Spielplatz und im Alltag fordert sie Abstinenz von der Zigaretten, denn „Kinder haben nicht die Wahl!“.

Dass ihre Eltern rauchten, störte Sabine (Klitze-kleine Dinge) schon in ihrer Grundschulzeit. So schreibt sie, dass Raucher selbst keine Ahnung haben, wie sie riechen und prangert besonders Kippen auf dem Spielplatz an. Sie fordert Rücksichtnahme, Raucher mussten sich selbstverständlich die Hände waschen, bevor sie ihr Baby anfassen. Sie spricht sich für ein ausgesprochenes Rauchverbot vor Kinder aus. Kinder können sich dem Rauch nicht selbst entziehen. Als sie noch selbst rauchte, zog sie sich im Anschluss um, putzte die Zähne und wusch sich, findet Rauchen aber umständlich, wenn man Kinder hat. Sie ist nun Nichtraucherin.

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Zigaretten verursachen Schlaganfälle und Behinderungen

Krasser sieht das Julia, die als Schimpfmalmama bloggt. Sie fordert, dass Eltern sich beim Rauchen vor den Kindern verstecken. Zigaretten sollen gar aus der Wohnung verbannt werden. Es sollte nichts Normales sein! Auch sie rauchte selbst, hörte jedoch beim zweiten Kind endgültig auf. Nun achtet sie viel mehr auf die rauchende Umwelt.

Nadine schreibt auf Tante Tinte, dass sie es heute noch unverständlich findet, dass ihre Mutter sie damals anlog. Sie verheimlichte ihr, dass sie raucht und belog ihre Tochter selbst auf Nachfrage. Das findet sie schlimmer als das Rauchen selbst.

Eine vorbildliche Raucherin war Jessy (Zwerg und Meer), bis sie schließlich aufhörte. Sie stellte sich weg von Nichtrauchern, notfalls in den Regen. Nun verlangt sie dies auch von anderen, die eine Zigarette qualmen wollen und spricht sie sogar darauf an.

Sari geht es als Nichtraucherin viel besser und erwartet Rücksicht auf Kinder. Sie fragt auf Mongras.de, warum man überhaupt darum betteln muss, das sollte ihrer Meinung nach selbstverständlich sein!

Verweist die Nichtraucher vom Tisch!

Hanna (familiert.de) ist sehr entspannt, was das Rauchen angeht. Ist sie bei ihrer Mama, hält sie ihren Sohn zwar von dem Rauch fern, wird aber auch nicht „panisch, wenn er mal in die Küche zur Oma rennt, wo sie unter der Dunstabzugshaube raucht“. Hanna achtet darauf, dass ihr Sohn Noah bei Feiern nicht im Rauch sitzt und wundert sich, warum man Raucher des Tisches verweisen soll. Sollen doch die Nörgler gehen! Sie schreibt, auch Raucher haben das Recht an der Gesellschaft teilzunehmen. Das Kind wird sowieso irgendwo Rauch einatmen, man kann es nicht verhindern. Hanna bringt ihrem Sohn bei, dass es ein Erwachsenending und eklig ist.

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Großbritannien verbietet das Rauchen mit Kindern im Auto

Nachdem ab dem 1. Oktober in Großbritannien absolutes Rauchverbot in Autos herrschen soll, wenn Kinder dabei sind, werden auch hier Stimmen dazu laut. So fordert die Drogenbeauftragte Marlene Mortler eine Prüfung dieses Verbotes in Deutschland.

Und auch bei Mama und die Matschhose war das Thema Rauchverbot in Autos ein großes Thema. Sie begrüßt dieses Verbot und würde es gerne in Deutschland durchgesetzt sehen. Unverständlich findet sie die Frau, die ihre Kinder auf der Parkbank rücksichtslos vollqualmte. Aber ob diese Art von Mensch überhaupt rücksichtsvoll sein kann?

Ich denke, dass das selbstverständlich sein sollte, vor Kindern nicht und in der Sardinenbüchse Auto erst recht nicht zu rauchen. Wenn ein mögliches Rauchverbot genauso schlaff kontrolliert wird, wie das Handyverbot am Steuer, hilft ein Verbot auch nicht weiter. Vielleicht sollte Zigaretten einfach um ein Vielfaches teurer werden, sodass es ein Luxusgut wird. Daran wird aber der Staat wenig Interesse haben, der sehr gut am Verkauf von Zigaretten mitverdient. 2014 waren es 14,3 Milliarden Euro, eine unglaubliche hohe Summe.

Quelle: Wikipedia, Tabaksteuer:

„Wenn man sich seit Januar 2015 eine Schachtel Zigaretten (19 Stück) für 5,00 Euro kauft, werden insgesamt 3,75 Euro als Steuern abgeführt (2,95 Euro Tabaksteuer + 0,80 Euro Umsatzsteuer). Dies entspricht einem Anteil von 75 % des Kaufpreises. Da Teile der Steuern pro Zigarette berechnet werden, ist dieser Steueranteil pro Schachtel variabel und erreicht bei Discounter-Zigaretten bis zu 90 %.“

Absoluter Wahnsinn!

Fazit

Jeder weiß, dass Rauchen schädlich ist. Manche tun es trotzdem, einige hören damit auf, weil sie ihren Kindern ein gutes Vorbild sein oder gesünder leben wollen. Sie bekämpfen die Sucht und halten durch. Ich finde es super, wie ihr das macht! Die Gesundheit ist unser höchstes Gut und sollte geschützt werden. Und wenn das im Rahmen unserer Möglichkeiten ist, können wir doch gleich noch die der anderen schützen. Passivrauchen vermeiden sollte dazu beitragen.