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Ernährung & Gesundheit

Das Baby hat Fieber, das andere Kind liegt mit einer Magen-Darm-Grippe flach und die Heilnahrung ist aus? Ich berichte aus dem Baby-Krankenlager über Kinderkrankheiten, Husten und Durchfall. Das sind neben Mandel-OP und Zahnen bei unserem Kleinkind nur wenige Themen aus meinem Mama-Dasein.
Krank durch die Kita-Zeit
Besonders geprägt haben uns neben den Herausforderungen beim Zahndurchbruch vor allem die Probleme mit den Ohren und anhaltenden Erkältungserkrankungen, die in einer Operation endeten. Und es stimmt wirklich: in den ersten Kita-Jahren sind die Kinder am häufigsten krank. Was also tun? Vor allem den Instinkten folgen und bei schlimmer werdenden Symptomen zum Kinderarzt gehen. Außer Osanit (Globuli gegen Zahnungsbeschwerden) meiden wir übrigens die kleinen Kügelchen, schwören allerdings bei kleinen Krankheiten auf bewährte Hausmittel.
Gesunde Ernährung für Kinder
Während wir seit der Beikostphase peinlich genau darauf achten, was der Spross zu sich nimmt, bin ich rückwirkend doch sehr verwundert, wie sehr sich unsere Ansichten zur Ernährung geändert haben. In der Baby-Phase war ich noch überzeugt, meinem Kind keine Schokolade vor Erreichen des 3. Lebensjahres zu erlauben. Pustekuchen. Nun habe ich eher die Befürchtung, dass er zu viel davon isst. Doch wie viel ist zu viel?

Natürlich darf es auch manchmal eine Weißbrotscheibe mit Nutella zum Frühstück sein, im Gegenzug gibt es dann zum Mittag eine fettärmere gesunde Kost. Wir freuen uns übrigens ganz besonders auf unseren fettarmen Frittierautomaten, der angeblich Pommes mit nur einem Löffel Öl lecker und knusprig herstellen kann. Dazu mehr, wenn das Gerät im Einsatz war.
Konsequenz vs. Bocken
Mit der Zeit (mit den steigenden Kinderjahren) merkte ich jedoch, dass Konsequenz nicht immer leicht ist (Kind bockt – Kind bekommt Willen, damit es schnell beruhigt ist, kennt ihr, oder?). Irgendwann schleicht sich dann die Alltäglichkeit ein: Man geht zum leckeren Bäcker und sucht sich „nur eine Kleinigkeit“ aus. Von der Konsequenz, stets auf die Ernährung zu achten und Gurkensticks zu schnippeln fehlt mittlerweile jede Spur. Was hilft also? Aufklärung. Am besten man beginnt, sich selbst mit der gesunden Ernährung für Kinder (die logischerweise für Erwachsene gilt) auseinander zu setzen. Anschließend darf das Kind aktiv an der Umsetzung der neuen Gesundheitsstrategie beteiligt werden. Auch die Kleinen können schon wunderbar Obst und Gemüse schneiden und oft schmeckt das auch viel besser.

Wenn man diesen Teil erstmal geschafft hat, ist der Weg zu den Pommes (als Ausnahme!) geebnet. Denn wer sich gesund ernährt und nicht jeden Tag zum Konditor seines Vertrauens rennt, darf sich durchaus auf Süßigkeiten oder Fast Food freuen. Übrigens: seit der Papa seine Low Fat-Diät macht, bekommen wir nahezu täglich einen leckeren Eisbergsalat mit ein wenig Obst (ohne Dressing). Das schmeckt saftig, frisch und enthält auch noch ein paar Vitamine.

Und wer sich gesund ernährt, darf auch mal naschen…

Ernährung & Gesundheit 6. Oktober 2010

Welcher Abendbrei für das Baby?

Ich habe Stunden, nein, sogar Wochen intensive Recherchezeit in diese Frage investiert. Welchen Abendbrei gebe ich meinem Baby? Was soll ich sagen, diese Zeit hätte ich besser nutzen können. Immerhin ist dies eine beliebte Frage in einschlägigen Foren. So kommt es doch darauf an, ob der Wurm noch gestillt wird oder Pulvermilch erhält. Habt ihr euch mal die horrenden Preise für das bissl Milchpulver angesehen? 10 € für eine Packung, die wie lange reicht? Zwei Wochen? Zum Glück stille ich noch! Die Ersparnisse packe ich lieber in die Sparsocke meines Knaben.

Ernährung & Gesundheit 29. September 2010

Babybrei vs. Babygläschen

Dieser Tag machte mich schon ein wenig Stolz. Es war der Tag, an dem mein Kind beschloss, sich gegen die teure Welt der Babygläschen – gefüllt mit Kürbisbrei – zu stellen und diese Art der Nahrung konsequent zu verweigern. Mamas Mama war nämlich der Meinung, man müsse ein paar Gläschen der (nur auf Gewinn ausgerichteten) Hersteller im Regal haben, falls mal keine Zeit zum Kochen vorhanden ist oder die Zeit zu schnell verstreicht. Ha! Falsch gedacht. Denn mein Kind mag keinen Fertigbrei!

Ernährung & Gesundheit 21. September 2010

BLW – Baby led weaning für unser Baby

Nein, nicht BWL! BLW! BLW, also Baby led weaning, heißt so viel wie “babygesteuerte Beikosteinführung”. Wir haben es wirklich versucht: uns gegen den Strom der Breigeber gestellt. Während jene teilweise schon am Anfang des 4. Monat mit B(r)eikost starten, haben wir – am Ende des 5. Monats – mit fingerdicken Obst- und Gemüsestückchen begonnen. Hätte uns jemand gesagt, dass die Sauerei mit BLW um einiges größer ist, hätten wir es wohl gelassen. Aber ein vollgekleistertes Baby sieht schon niedlich aus…

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