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Liebe mitleidenden Mamis und Papis, es ist wieder geschehen. Mamaskind ist krank. Dieses Mal handelt es sich zum Glück nicht um eine kindliche Magen-Darm-Infektion. Allmählich müssten wir es gewohnt sein, so wird Krankheit für Krankheit liebevoll von den anderen Kindern mit nach Hause gebracht. Dennoch ist jeder Schnupfen für uns schlimm und für das unschuldige Kind schlimmer.apotheke-krankes-kind-mamaskind

Schilderung der Nacht: Schnupfen beim Baby

Kind ging wie immer um 17 Uhr ins Bett (wo es sonst bis um 5 Uhr schläft, gestillt wird und sich erst um 7 Uhr wieder zum Aufstehen bemerkbar macht – goldiges Kind mit großem Schlafbedürfnis). Nicht so in der Krankheitsnacht. Von verstopfter Nase geplagt, wachte unser Schnupfenmonster um Mitternacht auf und war plötzlich hellwach. Gut, vielleicht sorgte die immer noch quietschende Tür (Opa, bring doch mal das Öl mit!) und der versehentliche Lichtstrahl auch für den länger anhaltenden Augenaufschlag unseres Sohnes.

Nachdem unsere Geheimwaffen Stillen, Tragen, Wiegen und Spieluhr versagten, schleppte ein sehr verzweifelter Papa um 2 Uhr nachts unsere Matratzen vom Schlaf- ins Kinderzimmer. An dieser Stelle kann ich jene empfehlen, welche mit Tragegriffen ausgestattet sind. Sehr nützlich. Schließlich lagen wir in diesem Betthimmel und versuchten das strahlende Kind in den Schlaf zu bringen. Dieses hatte jedoch die Absicht seine Krabbelfähigkeit auszubauen. Ich weiß nicht wie, aber er schlief (viel später) und wurde von der Mama höchstpersönlich ins Nebenbett verfrachtet – um Stürze zu verhindern.

Bei jedem Husten – Angst vor Pseudekrupp? – waren wir wach und sorgten uns, obwohl wir die gängigen Maßnahmen bei Schnupfen durchgeführt haben.

Maßnahmen bei Schnupfen

  • Raumfeuchtigkeit erhöhen – Wasserschüssel / feuchte Tücher aufhängen
  • Heizung herunter drehen
  • Muttermilch bzw. Babynasentropfen (von Muttermilch raten einige Ärzte ab)
  • Baby mit dem Kopf hochlagern (Ordner unter Matratze legen)
  • Nasenschleimsauger nutzen
  • Homöopathisches Zeug…
  • Viel Liebe und Knuddeln
  • Bei Verschlimmerung geht es natürlich sofort zum Arzt!

Die letzte Nacht verlief besser, der Wurm konnte ruhig schlafen – und wir mit ihm. Vielleicht half auch das Vollbad mit dem lieben Papa? Also Leute, haltet die Nase feucht!

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P.S. So manch cleverer Bursche fragt sich (in diesem Fall: mich) vielleicht, warum wir das Krabbelwunder nicht in unser Bett nahmen. Eben weil unser Sohn ein aktives Kerlchen ist. Während Mama noch im Dämmerschlaf verweilt, ist dieser doch schon über alle Berge und vermutlich auch runter vom Bett. Das lassen wir lieber. Mit vielen Grüßen an Herrn A…

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