Werbung

Wir sind krank, immer mal wieder abwechselnd, dabei hatten wir so viel geplant! Am letzten Wochenende wollten wir ein paar Bekannte treffen, diese Wochenende die beste Freundin und Kita-Freunde des Sohnes. Doch wer so krank ist, wie Sohn 2.0, sollte niemanden besuchen, der kleine Kinder hat. Sehen wir zumindest so. Also was nun? Langsam machen und uns auf das Weihnachtsfest vorbereiten.

baby-zahnt-6-monate-mamaskind

Kita- Weihnachtsfeier ohne mich :(

 

Eine Weihnachtsfeier ohne mich

Anfang der Woche kündigte sich die neu aufkeimende Erkältung von 2.0 wieder an. Mit dem bisschen Schnupfen kann der auch zur Kita, fanden wir. Als Mittwoch dann Herr Pseudokrupp zu Besuch kam, Donnerstag Fieber bis 39,7 Grad, bangten wir plötzlich nicht nur um unsere nächtliche Ruhe (und natürlich sein Wohlbefinden), sondern auch um unser lange geplantes Wochenende mit Freunden. Heute fiel mir auf: ich kann den kranken Sohn ja auch nicht zur Kita-Weihnachtsfeier mitnehmen und verpasse zum ersten Mal die Vorführung der Kinder. Mein großer Sohn ist nun endlich so weit, dass er mitsingt und sich aktiv beteiligt. Selbst der Kleine war involviert, so tanzte er stets los, wenn wir „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ anstimmten. Ich habe echt die Nase voll. Dauernd stecken wir uns nacheinander an und dann nochmal. Wir schlafen nicht mehr, weil wir vollgespuckte Bettlaken wechseln (Magen-Darm und Pseudokrupp geben sich die Klinke in die Hand), das leidende Kind umhertragen, hochlagern, Rotznasen säubern oder ich weil stille. Aber dass ich müde Mutter (Alliteration!) auch nicht zur Weihnachtsfeier im Kindergarten gehen kann, wurmt mich. Die Kinderärztin piekste dem kleinen Sohn heute sogar in den Finger, um herauszufinden, wie hoch die Entzündungswerte sind: hoch. Folglich gibt es ein Antibiotikum, weil er total schlapp ist. So krank war er noch nie. Wir hoffen, dass ihm zumindest die Bindehautentzündung erspart bleibt, nach der seine Augen aussehen.

Zum Glück hat mir der Große schon berichtet, was sie vorführen wollen, z. B. „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ singen und das Bratapfel-Gedicht aufsagen. Danach werden traditionell Geschenke von den Kindern an die Eltern verteilt und dann zum Kuchen gerufen. Mir ist das alles eigentlich viel zu voll und zu laut in der kleinen Kita, aber die kleine Vorstellung hätte ich dennoch gerne gesehen. So wird Sascha also filmend den Kindern zuhören, während ich den Kleinen betuddele. Das ist wohl die Zweifachmutterschaft – ein ständiges Zerreißen zwischen den Kindern.

Das Bratapfel-Gedicht

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Werbung

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.