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Diese Woche ist Internationale Welt-Stillwoche, die zugleich als größte gemeinsame Kampagne für das Stillen gilt. Stillen hält gesund, Stillen macht Spaß, Stillen verbindet. Doch wie kann das am Arbeitsplatz aussehen? Wie würde ich das handhaben, wenn ich früh arbeiten gegangen wäre und stillen würde?

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Nicht immer schmerzfrei: Stillen des Kleinkindes

Stillen und Beruf – gemeinsam geht’s!

Das ist das Motto der diesjährigen Stillwoche. Die WABA (World Alliance for Breastfeeding Action) ist Hauptinitiator und widmet sich der Frage: wie soll das gehen: Stillen und arbeiten gehen? Kann man beides miteinander vereinbaren? Die Rückkehr in den Job sollte kein Grund sein, das Baby abzustillen, egal wann man nach dem Mutterschutz zurückkehrt. Wie man beides super verbinden kann und wie man es Stillen und Job umsetzen kann, hat Jana auf dem Hebammenblog sehr ausführlich geschrieben.

Mein erster Sohn ging mit sieben Monaten zur Tagesmutter und wurde insgesamt 13 Monate gestillt. Mein Glück war, dass er bei der Tagesmutter der Fachhochschule untergebracht war, die nur 5 min von meinem zu Hause lag. Ich war ständig erreichbar für Anrufe, dass ich zum Stillen kommen soll, während ich meine Bachelorarbeit schrieb. In der Praxis war das allerdings nicht nötig, da ich ihn früh abholte und das Stillen dann nachholte. Wir haben unsere eigenen Stillrhythmus gefunden. Ich musste nicht abpumpen und Muttermilch im Beutel mitgeben, was ich natürlich gerne getan hätte. Meiner Meinung nach ist Muttermilch das Beste für Babys. Somit hätte ich auch den umständlicheren Weg auf mich genommen, gepumpt und Milch aufbewahrt, weil ich weiß, dass die Milch genau die Zusammensetzung hat, die mein Baby aktuell benötigt.

Mein zweiter Sohn wurde anfänglich mit 11 Monaten bei der Tagesmutter eingewöhnt. Auch ihn stillte ich vor und nach der Abholung. Mit seinen 15 Monaten stille ich ihn abends und nachts weiterhin, im Krankheitsfall sogar noch häufiger, sodass ich kürzlich wieder mit einem Milchüberschuss zu kämpfen hatte. Das kann durchaus sehr schmerzhaft und unangenehm sein. Beide mögen wir es sehr, wenn es auch für mich heißt, dass ich allein nachts zuständig bin. Wie lange ich ihn stillen werde, weiß ich noch nicht. Pauschal würde ich sagen: so lange es uns beiden Spaß macht. Dazu hat sich auch motzmama in ihrem Blog geäußert. Sie ist genervt von diesen seltsamen Blicken, die sie manchmal treffen, wenn andere hören, dass sie (noch) stillt. Doch wer sollte sich darüber ein Urteil erlauben dürfen? Bis zum Abstillen dauerte es noch sehr lange. <3

Diskussionsforum: Stillen & Job

Am Mittwoch, 30.09.2015 werde ich zusammen mit anderen Berliner Bloggerinnen und Schwanger in meiner Stadt über das Thema diskutieren. Habt ihr dazu Fragen? Worüber sollten wir diskutieren? Was bewegt euch in diesem Zusammenhang? Gibt es bei euch auf Arbeit Schwierigkeiten in der Umsetzung?

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