In den vergangenen Jahren überlegten wir immer wieder, wie viele Geschenke für die Kinder zu Ostern zu wenig oder zu viel sind. Vor zwei Jahren zeigte ich die Ostergeschenke für unsere Söhne, im letzten Jahr sollte es gar keine Geschenke zu Ostern von uns geben. Dieses Jahr sehen wir das wieder ein wenig lockerer, sofern die Präsente für die Kinder sinnvoll sind. Dazu gehören natürlich Bücher, Stifte und Bastelsachen.

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Bücher & Spielzeug zu Ostern

In Absprache mit meinem großen Sohn darf ich seine Spielsachen an den 2-Jährigen verschenken, aus denen er rausgewachsen ist. Dazu gehören besonders die Puzzles ab 4 Jahren, die der kleine Sohn wunderbar meistert. Dazu kommt ein kleines Hammerspiel mit echten Nägeln. Da bin ich gespannt, ob seine Motorik ebenfalls ausreicht. Ganz im Sinne des Minimalismus in der Familie: es wird kein neues Spielzeug gekauft, sondern das gelagerte aus dem Keller verwendet.

Neu sind allerdings die beiden Bücher, die meine Söhne bekommen werden. Zogg vom Beltz-Verlag stelle ich am Freitag detailliert vor. Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika hat uns der Carlsen-Verlag in einer Osterbox geschickt. Ich freue mich schon auf’s Vorlesen!

Geschenke zu Ostern für unsere Kinder:

Geschenke zu Ostern für Kinder
Geschenke zu Ostern für Kinder

Bastelmaterialien & Schreibwaren

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In meiner Geschenkekiste sammle ich kleine Geschenke für Kindergeburtstage und Feierlichkeiten. Zwischendurch bestelle ich ab und zu kleine Mini-Geschenke, die man Kindern und Freunden zu einem größeren Geschenk überreichen kann. Sehr toll finde ich dafür Radiergummis in allen möglichen Formen, Stifte und Stempel. Die passen auch perfekt in Mitgebseltüten zum Kindergeburtstag. Die Kinder fahren auch alle, wirklich alle, auf Tattoos ab. Ein paar habe ich immer vorrätig.

Bastelmaterialien werden von meinen Kindern und mir sehr geliebt. Bunte Papiere, Kleber und Stifte kann man immer gebrauchen. Der Klebestift-Verbrauch in unserem Haushalt ist enorm. Und auch den Tonkarton muss ich ständig neu kaufen. Anlässe wie Ostern finde ich optimal dafür. Zudem ist unser Vorrat an Aquabeads nahezu leer, daher wird es auch hier noch ein Set für meinen großen Sohn geben.

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Süßigkeiten

Süßigkeiten und ich: eine Hassliebe. Ich liebe sie, doch vor meinen Kindern würde ich sie gerne verstecken. Klingt fies? Sicherlich. Da die lieben Großeltern es leider sehr übertreiben mit den Süßigkeiten und diese kistenweise anschleppen, versuchen wir, nur ein paar wenige Sachen zu kaufen.

Das ist zugegeben nicht leicht, da man viele Dinge nur in Sets zu kaufen kann. Mein Plan: nur eine Handvoll Süßigkeiten kaufen und lieber mehr echte Ostereier verstecken. Und mal ehrlich: wem bringt es was, wenn die Ostersüßigkeiten noch wochenlange den Schrank vollstopfen? Letztlich landen sie bei Arbeitskollegen oder im Müll. In mein Osternest dürfen gerne Zartbitter-Marzipan-Eier sowie Gelee. Das muss ich mir aber alleine kaufen. ;)

Für die Kinder werde ich vermutlich eine Kleinigkeit aus den Tiefen unseres riesigen Süßigkeitenschrankes holen und ein Mini-Set mit verschiedenen Osterschokoladen besorgen.

Süßigkeiten zu Ostern:

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Und jetzt hoffe ich, dass ich mein Lieblingsfest Ostern auch noch ruhig mit meiner Familie feiern kann. Unser drittes Kind darf gerne eine Woche später kommen. Dann bin ich bereit. Vielleicht.

Das bekommt unser 5-Jähriger zu Ostern

Ich möchte ich auch zeigen, was wir unserem großen Sohn zu Ostern schenken. Da dies mein Lieblingsfest des Jahres ist, freue ich mich immer sehr, wenn er die bunten Eier, Süßigkeiten und Geschenke im Gras findet. Dieses Jahr wird wohl dank des Schnees eher in der Wohnung versteckt.

Playmobil und Tiptoi – immer ein gutes Geschenk

Zu diesem Anlass soll er ein weiteres Tiptoi-Buch bekommen. Dieses Mal gibt es das Buch zum Straßenverkehr. Aktuell würde ich eher zum Tiptoi-Zauberwald-Buch* greifen.

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Mein Sohn liebt die Bücher, kann sie teilweise schon auswendig und nutzt sie tatsächlich sehr viel. Spiele macht er eher seltener, er lässt sich lieber vom Tiptoi-Stift vorlesen. Zudem vermitteln die Bücher Wissen. Es ist also ein elektronisches Spielzeug, das ausnahmsweise gewollt im Haushalt verweilt.

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Den Playmobil-Geist entdeckte ich beim Surfen. Der passt perfekt zu seiner Playmobil Ritterburg (die ich irgendwie sehr gerne erwähne, aber die ist auch wirklich toll!) und wechselt auch noch die Farbe! Zufällig sah mein Sohn den Geist in einer Zeitschrift und packte ihn auf seine Wunschliste, für irgendwann mal. Er wird sich richtig freuen!

Auf dem Flohmarkt kaufte ich vor Monaten das Hörspiel Das kleine Gespenst, das super zu seinem gleichnamigen Brettspiel ergänzt. Da er als Geschenk zum 5. Geburtstag einen funktionierenden CD-Spieler bekam, kann er endlich wieder CDs hören.

Das ist überhaupt der Tipp: Dinge im Voraus kaufen und verwahren, ob für eigene Kinder oder Freunde. So hat man immer etwas im Haus und kann gut planen.

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Das 9-Monate alte Baby bekommt übrigens nichts von uns zu Ostern. Wer nicht selbst suchen kann, hat Pech gehabt. Ernsthaft: Süßigkeiten darf der Mini-Sohn nicht essen und Spielzeug hat er vom großen Bruder genug. Das Leid des kleinen Geschwisterchens. Aber noch prangert er es nicht an.

Süßigkeiten – wie viel ist zu viel?

Da halte ich meiner Mama einen langen Vortrag über Süßigkeiten und kaufe selbst zu viele ein. Mein Sohn liebt natürlich Süßkram, darf unter der Woche aber nur sehr selten welchen essen.

Ich sehe keinen Sinn darin, ihm nach der Kita, in der er nachmittags isst, noch mit Süßigkeiten vollzustopfen. Also bleiben nur die Wochenenden, an denen er alles nachholen will. Lange wird das Vertilgen wohl nicht brauchen, ich helfe kräftig mit.

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Körbchen basteln und füllen

Die Süßigkeiten werden auf mehrere Portionen verteilt. Wir bastelten wieder die einfachen Osterkörbchen, die wir in diesem Jahr bestempelten, mit Plakatfarbe bemalten und mit Holzblumen verzierten. Man braucht nur ein viereckiges Blatt und Kleber oder einen Tacker.

Und ich war im Konsumrausch. Das schöne Regal im Laden war so einladend gestaltet. Hier ein paar Marzipaneier, Schokoeier, bunte müssen auch noch in den Korb und die Käfer natürlich auch, die liebt er doch! Gelee mag ich selbst und das Marzipanhäschen lachte mich auf dem Bäckertresen an. Und wisst ihr noch, wie toll ihr damals das Brausepulver fandet? Seht ihr, das musste also auch noch mit. Und voll war der Korb.

Dennoch bleibt immer die Frage: wie viel Süßigkeiten sind ok? In der Kita dürfen sich die Kinder maximal zwei Kekse nehmen, wenn es mal welche gibt. Meist essen sie nachmittags Obst, Joghurt, Butterbrote und ähnliche gesunde Sachen. Mein Mann meint, dass er sich dann zuhause auch zwei Sachen aussuchen und diese verspeisen darf. Nur wie erkläre ich dem Kind meinen Großbedarf an Keksen?

Oder doch keine Geschenke zu Ostern

In einem Jahr versuchten wir auch das: Im Gegensatz zu den vorherigen Jahren sollte es keine Geschenke zu Ostern geben. Weiter angetrieben durch den Minimalismus-Gedanken fragten wir uns: muss man seinen Kindern etwas zu Ostern schenken?

Nur Süßigkeiten zu Ostern

Ostern ist mein Lieblingsfest. Der Frühling ist da, die Sonne scheint, man kann mit Kindern Ostereier färben und diese später suchen. Wie sich die Kinder freuen, wenn sie ein Osternest gefunden haben!

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Keine Geschenke zu Ostern – von uns

Das war auch immer eine Chance für mich, meinem Sohn eine Freude zu machen, denn ich kaufe sehr gerne Geschenke für ihn. Doch das Ausmisten im Kinderzimmer schreitet voran und soll nachhaltig wirken. Im letzten Jahr war ich schon stolz, dass die Geschenke zu Ostern für unsere Kinder nur sehr wenige Sachen bekommt.

Sie durften neben Süßigkeiten ein Tiptoi-Buch, ein Hörspiel und eine Playmobil-Figur suchen. Mein Mann hat vorgeschlagen, dass es gar keine Geschenke mehr zu Ostern geben soll. Stattdessen färben wir zusammen Eier, basteln Hasen für die Osternester der Freunde und Familie und verstecken bunte Süßigkeiten für unsere Söhne. Zusammen Zeit verbringen und Spaß haben. Daran wird er sich eher erinnern als an das x-te Lego-Set. Hoffe ich.

Wir backen mehrere Bleche Osterhasen-Kekse, die wir zu Ostern verschenken wollen. | Mehr Infos auf Mamaskind.de
Wir backen mehrere Bleche Osterhasen-Kekse, die wir zu Ostern verschenken wollen.

Der kleine Sohn soll es nicht anders (Berge von Geschenken) kennenlernen, der Große wird sich ebenso über Süßes freuen. Auch wenn der Schrank noch vom Monster-Geburtstag vollgestopft ist, was soll’s. Ich glaube, dass es meinem Sohn vor allem um das Suchen der Eier geht, immerhin liebt er auch Schatzsuchen in der Wohnung. Dieses Jahr wollen wir zum ersten Mal in unserem eigenen Garten Ostern feiern und schauen, was der Osterhase versteckt hat.

Familie & Süßigkeiten

Ob unsere Familien das auch so sehen? Bestimmt nicht, dort gibt es stets eine Kleinigkeit für die Osternester und bestimmt auch Süßigkeiten. Die Familie ist mitunter verantwortlich für unseren vollen Süßigkeitenschrank. Neben meinem Großeinkauf für die Geburtstagsfeier.

Doch kann man die Omas und Opas bitten, keinen Zuckerkram zu schenken? Klingt verlockend, zumal es allein zu Weihnachten und den Geburtstagen kiloweise Zucker in bunten Folien gab (nicht übertrieben). Das Meiste wird an Arbeitskollegen verschenkt, bevor es schlecht wird. Gegessen wird hier unter der Woche selten Süßkram (jedenfalls wenn ich es vermeiden kann). Die Kinder essen in der Kita nachmittags Gesundes, ich nur heimlich ausgewählte Schokolade und Kekse. Süßigkeiten werden hier, bis auf wenige Ausnahmen, nie aufgegessen.

Beim ersten Kind klappten zuckerarme Geschenke noch

Zum ersten Geburtstag von 1.0 klappte das noch gut: er bekam Obst anstelle von Schokolade. Nun ist das anders. Beim zweiten Sohn haben wir mit 1,5 Jahren aufgegeben, ihn von Zucker fernzuhalten. Natürlich versuche ich noch zu tricksen und gebe wenn möglich Naturjoghurt statt Fruchtzwerg und Salztiere statt Zookeks. Sobald die Kita-Clique nachmittags zusammentrifft, ist aber auch das hinfällig. Da wird getauscht und liebevoll geteilt. Auch die Süßigkeiten.

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Wie gerne wäre ich die Apfelschnitzmama mit verständnisvoller Verwandtschaft, die unsere Vorstellungen akzeptiert?

Ich habe nach sechs Jahren aufgegeben. Mit dem großen Bruder ist zudem die Haltung „alles zuckerfrei“ nicht mehr durchsetzbar. Wir backen gerne – das hast Du bestimmt schon gemerkt – und essen natürlich auch gerne Kuchen. Kleinkinder kann man nicht mehr austricksen. Eines der wenigen Worte von Sohn 2.0 ist „Ei“ (er meint Eis). So viel dazu. Doch eigentlich würde es doch reichen, wenn es bunte Hühnereier und ein Ü-Ei zu Ostern gibt, oder?