Seit meinem letzten Bericht, als Sohn 2.0 18 Monate alt wurde, hat sich sprachlich ein wenig getan. Motorisch überrascht er uns immer wieder. Selbst fallen kann er formschön, ohne auf’s Gesicht zu plumpsen. Den Kindersportkurs liebt er und auch in der Kita ist er sehr gerne. Kind 2.0 macht uns Spaß! Die Baby- & Kinderentwicklung Monat für Monat.

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Entwicklung mit 19 Monaten – unser Kleinkind <3

 

Sprachentwicklung mit 19 Monaten

Ein entscheidendes Wort kam zu seinem Sprachschatz hinzu: Papa. Papa, Papa, Papa. Manchmal geht das in einer Tour. Wenn es klingelt und wir Papa am Fenster zuvor sahen, sagt er dieses tolle Wort. Er weiß, wer Papa ist! Das kann ich von „Mama“ nicht behaupten. Frage ich, wer Mama ist, zeigt er wahlweise auf sich, mich oder ganz andere Personen / Sachen. Muss sich ein Kind erst noch bewusst werden, dass Kind und Mama getrennte Personen sind? Weiß er, dass es einen Sohn 2.0 und eine Mama gibt, die getrennt voneinander funktionieren (Psychologie-Abitur-Gelerntes)? Muss doch, denn er trennt sich morgens ohne Sorgen von mir. Ein liebevolles „Tzüss“ und ein Winken begleiten den Abschied. Manchmal spricht er Worte nach, weiß auch, wo gefragte Dinge im Buch zu finden sind. Doch das Selbstsprechen kommt noch nicht. Zeitweise singt er „Schneeflöckchen Weißröckchen“ auf seine Weise: mit vielen langgezogenen „Da’s“ in verschiedenen Tonlagen. Auch Tatütata gehört zu seinem festen Wortschatz.

Er versteht alles, was wir sagen. Auch, wenn wir nicht unmittelbar auf eine Sache zeigen, kann er mit dem Gesagten etwas anfangen. Üblich sind alltägliche Sätze: „Wollen wir Katzenfutter machen?“, „Hilfst du mit, den Tisch zu decken?“, die auch außerhalb der Küche verstanden werden. Beim abendlichen Bücher anschauen findet mein Sohn auch die gesuchten Gegenstände und Tiere wieder, kann ein Pferd und einen Hund super nachahmen. Wenn er will. Ich glaube, er mag einfach nicht reden. :)

Wortschatz mit 19 Monaten

  • Ei (streicheln)
  • deda (alles andere)
  • Papa
  • Tzüss (tschüss!)
  • Tatütata

Motorik und Verhalten

Feinmotorisch ist der 19-Monate alte Junge gut unterwegs. Flaschen werden zugedreht, große Holzperlen mit ein wenig Hilfe auf eine Schnur gefädelt, Stiftkappen auf und abgesetzt, Katzenfutter wird sortiert (obwohl er das nicht darf!), Geschirr gestapelt – das bereitet ihm Spaß! Eine richtige kleine Haushaltsfee. Das hat der große Bruder auch sehr gerne gemacht. Beim wöchentlichen Kindersport rennt er durch die Halle, klettert auf Bänke, hopst auf die dicken Matten, auf den Trampolinen und schießt Bälle mit dem Fuß weg. Ein aktiver Junge, der Freude an Bewegung hat und sich auch gut abfangen kann, wenn er fällt.

  • Zähneputzen klappt super!
  • 14 Zähne sind da
  • Einschlafen klappt nicht!
  • Wacht gegen 7 Uhr auf (3 – 4 Unterbrechungen)
  • Wird nachts > 3 x gestillt
  • Kleidergröße 92, vllt. langsam 98?
  • Schuhgröße 25
  • Windelgröße 5
  • 11 kg

Schlafen – ein Graus

Er schläft einfach nicht richtig ein! Wenn es mir doch glückt, ihn in den Schlaf zu stillen – das fordert er noch immer ein – wacht er oft nach kurzer Zeit auf und macht sich laut bemerkbar. Schlief er folglich 10 min, bietet ihm das genug Energie, um mit uns bis 23 Uhr wach zu sein. Wir geben dann unsere geplante Freizeit auf und gehen gemeinsam ins Bett. In der Nacht will er 2 – 4 x gestillt werden. Wenn ich da bin und er das weiß, kann Sascha noch so oft mit ihm kuscheln oder ihn durch die Wohnung tragen, er möchte gestillt werden. Wenn das schnell geht und er sich abdocken lässt, ist das auch kein Problem. Doch stundenlanges Nuckeln möchte ich nicht. Schläft er nämlich dabei ein, beißt er. Ja, das tut sehr weh.

Wir haben ein geregeltes Abendprogramm: Essen (18 Uhr), waschen und Zähne putzen (18.30 Uhr), meist Sandmann (18.50 Uhr), danach schauen wir Bücher an. Wir versammeln uns im Familienbett im Kinderzimmer und wechseln uns beim Vorlesen und mit den Kindern ab. Zusammen klappt das noch nicht, da 2.0 immer schneller blättern will, als wir dem Großen vorlesen können. Sohn 1.0 schläft beim folgenden Hörspiel schnell ein. Nur 2.0 braucht lange, um zur Ruhe zu kommen. Oft liege ich um 21 Uhr noch im Kinderzimmer. Und um 21.30 Uhr. Dann schleiche ich raus, kündige Freizeit an, wir spulen den letzten Film vor und dann… … schreit der Jüngste. Putzmunter holen wir ihn zu uns, wo er uns angrinst, lacht und spielt. Vermutlich sind wir an der Stelle nicht konsequent genug? Selbst umhertragen ist keine Dauerlösung. Ersetzt wohl aber das Fitnessstudio. Wir sind überfragt und hoffen auf Besserung. Ein planbarer Abend steht ganz fett auf unserer Wunschliste!

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