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Nahezu unglaublich aber bei uns Tatsache: in unserem engeren Freundeskreis habe drei andere Paare jeweils ein (weiteres) Baby bekommen, das ähnlich alt ist wie unser Baby 2.0. Alle vier sind nur ein paar Tage bis wenige Wochen auseinander, da bieten sich doch Vergleiche an, oder?

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Sandkasten bei meinen Eltern – klein aber beliebt

Unterschiede besonders bei Elternentscheidungen

Gestern war große Besuchsrunde in unserer Heimatstadt Brandenburg. Dort besuchten wir Freunde mit ihrem kleinen Sohn, der nur 5 Tage älter ist. Dementsprechend haben wir die gleichen Fragen zur Babypflege, Schlaf und Entwicklung. Ganz nett auch die Erwähnung: „Du solltest mal über die Windelgröße und die weiteren Babyfortschritte schreiben. Du liegst mit deinen Blogposts immer hinter der Entwicklung unseres Babys.“

Und tatsächlich bewegten sich beide Babys nebeneinander sehr ähnlich: mit ihren 12 Wochen strampelten sie in Rückenlage, grinsten ihre Mamas an, gaben Freudeslaute von sich und konnten schon sehr gut ihre Köpfe halten. Zu süß, wie sich beide Babys gegenseitig angrinsten! Größentechnisch waren beide sehr ähnlich entwickelt, Kleidergröße 62/68 darf es mittlerweile sein. Alles in allem sehr ähnlich entwickelte Babys. Lediglich beim Impfen und Vitamin D gehen wir Eltern andere Wege und hören auf unsere jeweiligen Kinderärzte. Wir geben beispielsweise Vigantol-Öl (ohne Flour), die anderen Eltern die Flouretten. Wir impften sofort laut Empfehlung, unsere Freunde begannen erst mit der Schluckimpfung gegen Rotaviren. Wie erwartet kam keine Diskussion zu diesen Dingen à la „Wir würden euch das so und so empfehlen.“ zustande. Freunde halt.

Unsere Gespräche waren auch dominiert von „Er hält schon das Köpfchen“ etc. Jedoch nicht im negativen Sinn und Übertrumpfens, sondern rein informativ. So mag ich das, man versucht nicht, sein Kind besser dastehen zu lassen, sondern schaut, ob der eigene Sohn genauso weit entwickelt ist.

Verschiedenes Schlafverhalten der Babys

Im Anschluss gingen wir zu der Geburtstagsfeier unseres Trauzeugen (oder auch Halbrentner mit 35 Jahren, haha), der ebenfalls zwei Kinder hat (8 und 4 Jahre alt) hat. Von ihm (und seiner Frau) haben wir schon so manchen guten Tipp bekommen (z. B. Osanit-Kügelchen bei Zahnungbeschwerden). Unter den Gästen waren Eltern eines Juli-Mädchens, das augenscheinlich viel zarter ausfiel, zugleich aber auch weniger schlief. Das ist wirklich ein sehr großes Thema gewesen.

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Leichtes Erstaunen war der Mama zu entnehmen, ihr Baby ist nahezu den ganzen Tag wach, während Baby 2.0 oft den halben Vormittag verschläft und erst nachmittags aktiv wird (und dann auch mal 7 h am Stück wach bleibt). Für eine Erstlingsmama kann das aber sehr lebenseinschneidend sein: plötzlich ist ein Baby da, um das man sich kümmern muss, die eigenen Bedürfnisse (vor allem Schlaf und Freizeit) müssen zurückgesteckt werden. Trotzdem wirkte sie sehr entspannt (sehr viel entspannter als ich es beim ersten Kind war) und zusammen mit dem Papa beschäftigte sie ihre niedliche Tochter zwischen den anderen Geburtstagsgästen.

Ich erinnere mich an panische Anrufe bei meiner Mama: „Das Baby schreit die ganze Zeit, Hilfe!!!“. Und Mama kam, um zu helfen. Entspannt war ich so gar nicht. Das folgte erst später in Ansätzen. Beim zweiten Kind bin ich zwar gelassener, aber völlig ruhig bin / war ich nie. Vermutlich weil ich auch keine Vollzeitmama sein will: ich freue mich wieder auf’s Arbeiten und meine Freizeit, wenn beide Kinder um halb 8 ins Bett gehen und nicht noch bespaßt werden wollen. Mir tat ein wenig das kinderlose Freundespaar leid, das entweder demnächst keine oder überhaupt keine (?) Kinder haben möchte. Aber so ist das halt, wenn man sich langsam für einen Lebensweg entscheidet.

Freunde, aus der Nachbarschaft bekamen wie wir ihr zweites Baby. Dort merkt man, dass das erste Kind doch ein wenig zurückstecken muss: „Ich muss erst noch stillen, dann kann ich kommen!“. Unsere Vierjährigen (die witzigerweise in derselben Kita sind) verstehen das auch recht gut, fordern uns nach dem Stillen dann dennoch kräftig ein. Unsere Gespräche verlaufen jedoch ähnlich wie die mit den Erstlingseltern: „Wie machst du dieses und jenes? Das habe ich alles vom Großen vergessen…“ Ja, man verdrängt viele Dinge, sobald sie unwichtig sind (Was sollte man wann impfen? Muss ich dieses Vitamin D geben und in welcher Form? Welche Entwicklungsschritte macht euer Baby gerade?).

Auf jeden Fall ist es interessant, alle Babys zeitgleich aufwachsen zu sehen und doch Vergleiche zu ziehen – ohne Neid. Mommy wars gibt es im Internet und der Blogosphäre genug, unter Freunden kann ich gut darauf verzichten.

Weitere Entwicklungsberichte 

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Sohn 2.0     Mädchen    
Monat 1 Monat 9 Monat 17 Monat 1 Monat 9 Monat 17
Monat 2 Monat 10 Monat 18 Monat 2 Monat 10 Monat 18
Monat 3 Monat 11 Monat 19 Monat 3 Monat 11 Monat 19
Monat 4 Monat 12 Monat 20 Monat 4 Monat 12 Monat 20
Monat 5 Monat 13 Monat 21 Monat 5 Monat 13 Monat 21
Monat 6 Monat 14 Monat 22 Monat 6 Monat 14 Monat 22
Monat 7 Monat 15 Monat 23 Monat 7 Monat 15 Monat 23
Monat 8 Monat 16 Monat 24 Monat 8 Monat 16 Monat 24
3 Jahre 4 Jahre 5 Jahre 3 Jahre 4 Jahre