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Was haben wir beim ersten Kind gegrübelt, ob wir alles richtig machen. Wie stillt man richtig? Sind Stillhütchen ein Muss oder ein Segen? Muss das Baby so schreien oder hat es Schmerzen? Fragen über Fragen, die wir teilweise bis heute nicht klären konnten. Ist das schlimm? Nein, finde ich, denn man kann sich auch unnötig stressen.

Entspannt durch die Elternzeit - mit Kinderwagen - mamaskind.de

Entspannt durch die Elternzeit

Nicht durch andere stressen lassen

Und das ist ein wichtiger Punkt. Es gibt etliche Foren in denen teils widersprüchliche Meinungen geteilt werden. Logisch, es sind immerhin Foren, in denen dies auch erwünscht ist. Für die Jungmutter kann das jedoch eine zermürbende Angelegenheit sein, so stellt sie sich viele Fragen zur Pflege / Ernährung / Probleme des Neugeborenen deren Beantwortung sie sich in einem solchen Forum erhofft. Pustekuchen. Am Ende ist sie genauso schlau wie vorher. Jede Mama hat eine andere Meinung zum gesuchten Thema, je nach Kultur, Erfahrung, Erziehung oder kürzlich gelesenem Ratgeber.

Letztlich muss man doch zu einer eigenen Meinung kommen, was die ganze Babyaufzucht deutlich schwieriger macht. Gerne würde ich einem Leitfaden folgen, der mir genau sagt: du musst nach Bedarf stillen, Blähungen bekommst du mit Zaubermittel XY sofort weg, damit dein Kind nicht schreien muss etc. Was für ein Baby und dessen Mama das Allheilmittel ist, muss für eine andere jedoch nicht zwingend zutreffen. Und das ist das Problem: den ultimativen Leitfaden zum richtigen Umgang mit dem Baby gibt es nicht. Leider.

Selbst den richtigen Weg finden

Mit Baby 2.0 bin ich durchweg entspannter. Das mag zum einen daran liegen, dass Sohn 2 (noch) nicht großartig schreit, zum anderen, weil ich mich nicht mehr von außen so stark beeinflussen lasse. Stillhütchen und Schnuller habe ich von Beginn an abgelehnt, warte jedoch ab, ob das Baby irgendwann doch einen Nuckel benötigt. Stilltee habe ich bis jetzt noch nicht getrunken, Milch ist genug da, warum also täglich eine Kanne Tee trinken, wenn es auch ohne geht? Das Kind schreit? Ran an die Milchbar, egal ob das Stillen erst eine halbe Stunde zurückliegt.

So habe ich mir für jeden Bereich Gedanken gemacht, wie ich es beim zweiten Kind handhaben möchte. Ich habe die für mich ideale Strategie gefunden, die zumindest im Moment zauberhaft funktioniert. Diese wird für jedes Eltern-Kind-Paar verschieden ausfallen, dennoch denke ich, dass man zu seiner Haltung stehen und “gute Tipps” anderer vermeiden sollte.

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So behalte ich mein ausgeglichenes Baby

  • Baby auch in der Wohnung ins Tragetuch packen
  • Stillen nach Bedarf
  • Baby darf an der Brust auch nur nuckeln
  • Tägliche Bauchmassage beim abendlichen Waschen
  • Kuscheln und auf der Schulter einschlafen sind erlaubt
  • Nicht schreien lassen, wenn möglich
  • Beim Schreien einen kühlen Kopf bewahren, das Kind schreit nicht, um mich zu ärgern

Und damit auch ich ausgeglichen bleibe, darf auch der Papa viel tragen, wickeln und kuscheln. Auch nehme ich mir täglich kleine Aufgaben vor, um nicht in der Elternzeit ganz zu versauern: im Haushalt, für den Blog, im Bereich SEO oder auch ein kleiner Ausflug zum Spielplatz mit dem Großen, Picknick, zu den Arbeitskollegen, später PEKiP und Rückbildung etc. Ein kleiner Eintrag im Kalender macht mich glücklich.

Wenn man mit Liebe an die Babyerziehung herangeht, das Kind gut gedeiht und einen fröhlichen Eindruck macht kann die eigene Methode so falsch nicht sein, ob Still- oder Flaschenkind, Kinderwagen oder Tragetuch etc. Findet euren Weg!

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