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Neiiiiiin? Genau dieser fragende Ton des Wörtchens nein, dieser lediglich vier Buchstaben ist es, der Eltern an ihre Grenzen bringt. Möchtest du etwas trinken? Neiiiiin? Langgezogen und fragend, so könnte man die Aussprache von Mamaskind beschreiben. “Ja” hat der Jährling schon seit geraumer Zeit nicht mehr gesagt – das Kind bildet stets die Opposition.

Morgens fängt es an: Komm, wir putzen deine Zähnchen! Antwort lautet, ihr ahnt es sicherlich, neiiiiin? Weiter geht es mit dem Anziehen, dem Aufbruch zur liebevollen Tagesmama und natürlich dem Dortbleiben. Nach Mamas Arbeit möchte sich das einst fromme Wesen aber auch nicht auf den Heimweg begeben, es möchte nicht Lego spielen oder mit dem geliebten Feuerwehrauto herumdüsen. Das Schlimme ist jedoch, dass er nach dem Verneinen (mit Fragezeichen) doch das tut, was wir vorschlagen. Wie nennt man das? Trotzphase? Rebellion? Frühe Pubertät?

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Ein Kind lernt das Wörtchen Nein

Sophokles (497 v. Chr.) nannte die Kinder seiner Generation jedenfalls auch schon faul, ungehorsam und rebellisch. An unserer Erziehung kann es folglich nicht liegen, auch wenn es unsere Ahnen gern auf uns schieben würden.

Fazit: Wir müssen jetzt dadurch. Und schlimmer wäre doch, wenn Mamaskind zu allem “ja” sagen würde, oder? Außerdem: N> Challenge!

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